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Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob

Die Hirten freuen sich über die Geburt Jesu (c) Pfeifenberger, www.traumen.de

Jahreslosung 2015:

„Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob”

Die Losung steht im Brief des Paulus an die Römer, Kapitel, 15, Vers 7.

Das alte geht, das neue Jahr kommt

Der Silvesterabend steht sinnbildlich für den Abschied vom alten und den Start ins neue Jahr. Dieser Übergang wurde und wird regional und kulturell unterschiedlich begangen. Die Zukunft erschien in der Vormoderne kaum kalkulierbar. Wohlstand war für die Bevölkerung maßgeblich von klimatischen Bedingungen abhängig, die Sorge vor Hunger- und Notjahren entsprechend groß. Der Jahreswechsel war schon früh von Riten und Volksbräuchen begleitet. So sollten etwa böse Geister des alten Jahres durch Lärm vertrieben werden. Im Blick auf das neue Jahr wurde die Zukunft gedeutet.

Diese Traditionen leben fort in Feuerwerken, Horoskopen und Bleigießen. Auch Schuhwerfen und Apfelschälen sind regionale Ausformungen des gleichen Wunsches - einen Blick in die Zukunft zu erlangen. In den Kirchen läuten die Glocken am Silvesterabend das neue Jahr Jahr ein. 

 

Silvester - christlicher Ursprung

Der letzte Tag des Jahres verdankt seinen Namen Papst Sylvester I. Er lebte im 4. Jahrhundert und war Bischof von Rom. Sein Name verbindet die Tradition mit der Taufe Kaiser Konstantins, der das Christentum für alle zur verbindlichen Religion erklärte. 

Papst Sylvester starb am 31. Dezember 335. Als er später heiliggesprochen wurde, erhielt sein Todestag seinen Namen. Heute feiert man am Altjahrsabend Gottesdienst und blickt auf das vergangene Jahr zurück. 

Der 1. Januar war schon zuvor im Zuge der Kalenderreform Julius Caesars im Jahr 45/46 vor Christus als Jahresbeginn festgelegt worden. Das Kirchenjahr beginnt zwar bereits am 1. Advent, aber auch die christlichen Kirchen begehen den Jahreswechsel mit Gottesdiensten sowohl am Altjahresabend wie auch am Neujahrstag.

(Quellen: epd / EKD)