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Die Nordkirche – Schlaglichter einer bewegten Kirchengeschichte

Geschichte

Am 27. Mai 2012 wird in der Geschichte der Evangelischen Kirche in Norddeutschland ein neues Kapitel aufgeschlagen: Zu Pfingsten, dem Geburtstagsfest der Kirche, feiern Christinnen und Christen im Norden die Gründung der neuen „Nordkirche“:

Aus der Pommerschen Evangelischen Kirche, der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Mecklenburg und der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche wird die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland. Die neue Kirche wurzelt in den Erfahrungen und Traditionen der bisherigen drei Landeskirchen.

Nordelbien - Die Kirche im Gebiet Hamburg und Schleswig-Holstein bis 1977

Er gilt als "Apostel des Nordens" und mit ihm beginnt die Geschichte der Christen in Hamburg und Schleswig-Holstein: Ansgar, der Erzbischof von Hamburg (801-865).

Vom Papst mit der Mission des Nordens beauftragt, musste er zunächst einen schweren Rückschlag hinnehmen: den Wikinger-Überfall auf die Hammaburg, seine Residenz in Hamburg im Jahre 845.

Ansgar entkam mit größter Mühe, die Kirche und das Kleriker-Stift wurden geplündert und in Brand gesetzt. Der erzbischöfliche Sitz wurde daraufhin in das sicherere Bremen verlegt, die Hamburger Domkirche St. Marien blieb aber nach ihrem Wiederaufbau auf dem Platz des heutigen Heiligengeistfeldes Sitz eines erzbischöflichen Domkapitels, bis sie im Jahr 1804 abgerissen wurde.

Mittelalter - Christianisierung und Kirchenbildung

Der älteste Bischofssitz in Schleswig-Holstein ist Schleswig, wo 948 Hored als erster Bischof in sein Amt eingeführt wurde. Freilich sollte es noch einige Zeit dauern, bis Horeds Nachfolger dauerhaft in Schleswig residieren und sich auf eine intakte Kirchenorganisation stützen konnten.

Nachdem der dänische König Harald Blauzahn (940-985) einer heidnischen Reaktion unter Führung seines Sohnes Sven Gabelbart weichen musste, war mit den zarten Anfängen einer christlichen Kirche erst einmal Schluss.

Zur gleichen Zeit erhoben sich die in Ostholstein und im Lauenburgischen siedelnden slawischen Völker und verheerten Holstein und Hamburg. Als die Slawen 1066 erneut zu einem Kriegszug aufbrachen, in dessen Verlauf Haithabu dem Erdboden gleichgemacht wurde, war der Plan gescheitert, ein nordisches Patriarchat zu errichten.

Die Christianisierung der slawisch besiedelten Gebiete wird Vizelin zugeschrieben, der 1149 zum Bischof von Oldenburg geweiht wurde, sowie seinem Nachfolger Gerold, der den Bischofssitz später nach Lübeck verlegte. Obwohl sie empfindliche Rückschläge erlitten, wurde ihre Mission von der politischen Entwicklung begünstigt.

Zum einen waren sich die slawischen Fürsten selten einig, zum anderen unterstützten die holsteinischen Grafen die Mission, indem sie christliche Siedler aus Westfalen und Flandern in ihrem Gebiet ansiedelten.

Reformation

In Schleswig-Holstein wurde die Reformation nicht durch einen obrigkeitlichen Akt vollzogen, vielmehr waren es einzelne Pfarrer, die in ihren Städten den evangelischen Gottesdienst einführten.

König Friedrich I. von Dänemark, zugleich Herzog von Schleswig und Holstein, duldete evangelische Prediger, wenn Städte oder Flecken es wünschten. Neben Husum und Flensburg waren dies Schleswig, Wilster, Krempe, Itzehoe und Kiel.

Das bisherige Kirchenregiment mit Bischof und Domkapitel bestand weiter und auch die Klöster blieben zunächst unangetastet. Eine wichtige Rolle spielte in der Reformationszeit König Christian III. (1503-1558), Sohn Friedrichs I. Er hatte als Kronprinz am Reichstag in Worms teilgenommen und war vom mutigen Auftreten Luthers beeindruckt. Nachdem er die Thronfolge angetreten hatte, stellte er sich auf die Seite der Reformation.

Die erste evangelische Kirchenordnung für die Herzogtümer Schleswig und Holstein wurde 1542 vom Landtag in Rendsburg angenommen. Daran hatte auch schon der aus Pommern stammende Johannes Bugenhagen, Freund und enger Mitarbeiter Luthers, mitgearbeitet, der dann in Schleswig Tilemann von Hussen als ersten evangelischen Bischof einführte.

19. und frühes 20. Jahrhundert 

Nach dem deutsch-dänischen Krieg von 1864 wurde Schleswig-Holstein eine preußische Provinz unter einem Oberpräsidenten mit Sitz in Schleswig, der der königlichen Regierung in Berlin unterstellt war. Der König, obwohl evangelisch-reformierten Bekenntnisses, war auch für die lutherischen Schleswig-Holsteiner oberster Bischof, doch erhielt die Landeskirche ein eigenes, in Kiel ansässiges evangelisch-lutherisches Konsistorium.

Die Kirchengemeinde- und Synodalordnung von 1897 brachte die Einführung von Synoden nach dem rheinisch-westfälischen Vorbild, deren Befugnisse bis zum Ende der Monarchie 1918 zwar begrenzt blieben, aus denen jedoch gleichwohl die heutigen "demokratischen" Synoden hervorgegangen sind.

Das NS-Regime führte auch in Schleswig-Holstein zur Gleichschaltung der Landeskirche durch die „Deutschen Christen“. Auf der "braunen Synode" am 12. September 1933 in Rendsburg, auf der sie die Mehrheit hatten, zwangen sie die Bischöfe Eduard Völkel (Schleswig) und Adolf Mordhorst (Holstein) zum Rücktritt und erhoben den DC-Pastor Adalbert Paulsen zum alleinigen Landesbischof.

Nach dem "Führerprinzip" regierte der Landesbischof allein mit Unterstützung des "Landeskirchenausschusses" und des Konsistoriums. Nach dem Zusammenbruch der nationalsozialistischen Diktatur 1945 musste Paulsen abdanken. Mit der Wahl von Wilhelm Halfmann zum Bischof für Holstein (1946) und Reinhard Wester zum Bischof für Schleswig (1947) kehrte man zu der alten Ordnung zurück.

Nordelbische Kirche - Reform und Gründung der Landeskirche 1977

Ein Blick auf eine ältere kirchliche Landkarte zeigt eine Vielzahl kirchlicher Grenzen zwischen dem Hamburger Stadtteil Harburg und dem dänischen Landesteil Nordschleswig: die große Landeskirche von Schleswig-Holstein, die Stadtkirchen von Lübeck und Hamburg, die Landeskirche Eutin und der zu Hannover gehörende Kirchenkreis Harburg.

Alle fünf Kirchengebiete waren verschieden in Struktur und Organisation, aber eins im gemeinsamen evangelisch-lutherischen Bekenntnis. Da lag es nahe, sie zu einer Kirche zusammenzuführen, zumal dies schon im 19. Jahrhundert überlegt worden war. Die Initiative ging dann von der schleswig-holsteinischen Kirche aus, deren Synode bereits 1956 einen entsprechenden Beschluss fasste.

Nordelbien - mit drei Sprengeln und 27 Kirchenkreisen 

Danach dauerte es noch 20 Jahre, bis am 1. Januar 1977 die Nordelbische Kirche entstand, die sich zunächst in die drei Sprengel Schleswig, Holstein-Lübeck und Hamburg mit jeweils einem Bischof bzw. eine Bischöfin an der Spitze gliederte sowie 27 Kirchenkreise. 2008 wurden die Sprengel und die Bischofssitze im Zuge einer umfassenden Strukturreform zu den Sprengeln „Hamburg und Lübeck“ sowie „Schleswig und Holstein“ zusammengelegt, die Zahl der Kirchenkreise auf 11 reduziert. Der Name „Nordelbien“ fand sich in einer alten Kirchenchronik aus dem 12. Jahrhundert. Die Regionalbezeichnung für die Kirche „nördlich“ der Elbe hat sich im Laufe der 35jährigen Geschichte der Nordelbischen Kirche zu einer inhaltlichen Marke und kirchlichem Profil entwickelt.

Offen, engagiert und ökumenisch

„Nordelbien“ stand immer für eine offene und Dialog bereite, fromme und ökumenische, engagierte und politische Kirche im Norden. Dafür hatten die Mütter und Väter der Verfassung eine einflussreiche Synode geschaffen, die immer wieder Position zu wichtigen kirchlichen und gesellschaftspolitischen Fragen Position bezogen hat, sei es zur Frage der Lebensformen, des Verhältnisses von Christen und Juden, der Globalisierung oder des Kirchenasyls.

Der Prozess für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung hat die Nordelbische Kirche nachhaltig geprägt und umgekehrt. „Typisch Nordelbien“ ist in dieser Beziehung, dass die letzte Synode mit einer Empfehlung zum Klimaschutz zu Ende ging. Historisch ist die 1992 erfolgte Wahl von Maria Jepsen als erste lutherische Bischöfin der Welt.

Mecklenburgische Kirche

Mit dem Sieg Heinrich des Löwen (1160) über die Obotriten und der Einsetzung des Zisterziensermönchs Berno begann seit Mitte des 12. Jahrhunderts die Christianisierung Mecklenburgs. Innerslawische Stammes-Konflikte, aber auch weitere Eroberungszüge des Sachsen-Königs Heinrich des Löwen gegen die ansässigen slawischen Völker führten zu deren Gegenreaktion und beeinträchtigten die Aufbauarbeit Bernos, des 1. Bischofs von Mecklenburg. Ein bedeutsamer Name dieser Zeit ist der des Wendenfürsten Niklot. Christlich getauft und von Heinrich besiegt, erhielt sein Fürstenhaus mit Heinrichs Rückzug die alte Macht zurück. Niklots Nachfahren spielten bis 1918 in Mecklenburg eine entscheidende politische Rolle und sind damit eines der ältesten Herrscherdynastien der Welt.

Erste frühe Reformationsanfänge gab es in Mecklenburg bereits um 1523, beispielsweise mit Johannes Slüter in Rostock. Dennoch wurde die Reformation bedingt durch zwei unterschiedlich eingestellte Herzöge etwas verzögert: Albrecht VII., der Schöne, blieb altgläubig, während Heinrich V., der Friedfertige, lutherische Prediger förderte. Erst 1549 beschloss der Landtag in Sternberg die Einführung der Reformation in Mecklenburgs. 1552 wurde die lutherische Kirchenordnung eingeführt, die mit leichten Veränderungen bis zum Beschluss über die neue Verfassung im Jahr 1922 galt.

Mecklenburgs Kirchengeschichte des 19. Jahrhunderts war durch den Theologen Theodor Kliefoth (1810 – 1895) geprägt worden. Er leitete 1850 den Oberkirchenrat und begann mit dem Aufbau einer staatsunabhängigen Kirche. Kliefoth reformierte die kirchliche Verwaltung im Geist der Reformation. Er lehnte Synoden ab und schuf ein homogenes und konservatives Kirchensystem. Ob diese Prägung der Mecklenburgischen Kirche in Nazi- und DDR- Zeiten eine gewisse Stabilität gab, bleibt schwer zu sagen. In die Tradition seines Führungsstiles einzuordnen ist Niklot Beste (1901 – 1987). Als ehemaliger Vorsitzende des Landesbruderrates der Bekennenden Kirche wurde er zum 1. Landesbischof nach 1945.

Während es unter Hitler Deutsche Christen und Bekennende Kirche gab, konnte sich die Mecklenburgische Landeskirche in DDR Zeiten besser vom Regime abgrenzen. Obwohl Kirche unterwandert wurde, gab die Kirchenleitung eine schützende Devise aus: Alle Gespräche mit staatlichen Stellen sollten stets den Vorgesetzten gemeldet werden. So konnte manche Konspiration aufgedeckt werden.

Kirche wurde zur Bewahrerin der Identität Mecklenburgs, gab es doch mit den Namen offiziell nicht  mehr, sondern nur noch die Bezirke Rostock, Schwerin oder Neubrandenburg.

Kirche in Pommern

Der Beginn der Christianisierung in Pommern wird auf das Jahr 1124 datiert, und sie verbindet sich mit Bischof Otto von Bamberg: Seine zwei Missionsreisen, -eine von Polen aus und eine über Magdeburg-, sowie die dänische Mission Rügens gelten als die entscheidenden Missionsetappen. Es ist Bischof Ottos Verdienst, dass die junge pommersche Kirche friedlich und unabhängig aus dem Einfluss seiner konkurrierenden Magdeburger und Gnesener Auftraggeber herausgehalten werden konnte: 1188 bestätigte der Papst die „exemte Stellung“ des pommerschen Bistums, das somit dem Papst unmittelbar zugeordnet blieb. 1189 wurde Bischof Otto von Bamberg heiliggesprochen und lange als „Apostels der Pommern“ verehrt.

Reformation und Neuzeit
Im 14. und. 15 Jh. begann der für die Kirchen an der Ostsee bis heutige typische Bau großer Backsteinkirchen wie in Stralsund, Greifswald oder Demmin....), das Bildungswesen wurde ausgebaut. Der humanistisch geprägte Herzog Bogislaw X (1474-1523) vereinte ganz Pommern. 1456 wurde die Greifswalder Universität gegründet. Die Reformation verbindet sich in der Pommerschen Evangelischen Kirche vor allem mit einem Namen: Johannes Bugenhagen (1485-1558), „Doktor Pomeranus“. Beim Studium von Martin Luthers Schrift „Von der babylonischen Gefangenschaft der Kirche“ ließ er sich für Luthers reformatorische Erkenntnis begeistern. Später lehrte er in Wittenberg Theologie, gehört zum engsten Kreis von Luthers Weggefährten, war wie Luther verheiratet und wurde sein Beichtvater. Ein entscheidendes Datum ist der Dezember 1534, als Bugenhagen auf einem Landtag in Treptow, Pommern, die Reformation gegen einige Widerstände durchsetzte. Er wurde mit der Erarbeitung einer evangelischen Kirchenordnung beauftragt, die 1535 fertig gestellt und gedruckt wurde.

Die Kirche wurde zur Landeskirche, zwei Generalsuperintendenten übernahmen die kirchliche Aufsicht. Erster evangelischer Bischof wurde 1545 der herzogliche Kanzler Bartholomäus Suawe, nachdem Bugenhagen auf dieses Amt verzichtet hatte. Im 30jährigen Krieg wurde Pommern schwer verwüstet. Nachdem es dann 1648 im Westfälischen Frieden zwischen der schwedischen Krone (Vorpommern) und Brandenburg-Preußen (Hinterpommern) aufgeteilt worden war, existierten in Pommern sowohl lutherische als auch reformierte Gemeinden.

18. und frühes 19. Jahrhundert
1815/16 verzichtete die schwedische Krone auf ihre Ansprüche und der Weg zur Wiedervereinigung Pommerns wurde frei. Es entstand die Kirche der Union, die beide Bekenntnisse einschloss. Im 19.Jahrhundert war die pommersche Kirche von der Romantik geprägt. Ein Beispiel ist die von Caspar David Friedrich wiederholt gemalte Ruine der Klosterkirche in Eldena, ein Sinnbild der Romantik. Mit dem Zustrom von Badegästen in den Seebädern auf Rügen und Usedom wurden Kirchen errichtet, die sich auf das Landschaftserlebnis bezogen. In Vitt bei Arkona gewannen Uferpredigten Popularität. Es war eine große Zeit des Kirchenbaus. Um 1900 gab es in der Provinz Pommern 1405 Kirchen und Kapellen, von denen etwa 20 Prozent sind in der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts errichtet worden waren.

Weimarer Republik, NS-Zeit, Zweiter Weltkrieg
In der Weimarer Republik entfiel auch in Preußen das landesherrliche Kirchenregiment. 1924 trat eine neue Kirchenordnung in Kraft. Die Leitung der Kirche wurde in die Hände von zwei Generalsuperintendenten gelegt, die sie im Zusammenwirken mit dem Konsistorium und dessen Konsistorialpräsidenten wahrnahmen. Beide hatten ihren Sitz in Stettin.

Bei den Wahlen zu den kirchlichen Körperschaften 1932/33 setzten sich auch in Pommern die »Deutschen Christen« durch und die beiden Generalsuperintendenten dankten ab. Zu Pommern gehörte aber auch eine starke Tradition der Bekennenden Kirche. 1933 wurde hier der Pfarrernotbund gegründet. Es bildete sich eine Bekenntnissynode, deren erster Präsident Reinhold von Thadden-Trieglaff später erster Präsident des Deutschen Evangelischen Kirchentages wurde. Stettin-Finkenwalde war Sitz des von Dietrich Bonhoeffer geleiteten Predigerseminars. Der Zweite Weltkrieg hinterließ in Pommern zerstörte Städte und unsägliches menschliches Leid. Jeder vierte Pommer - fast eine halbe Million - hatte Krieg und Vertreibung nicht überlebt, viele Kirchen wurden zerstört.

Nachkriegszeit und DDR
Unvergessen sind die langen Flüchtlingstrecks der Menschen, vor den sowjetischen Truppen Richtung Westen geflohen waren. 1945 teilte die Oder-Neiße-Linie die Provinz in den deutschen und polnischen Teil, die  vorpommerschen Kreise wurden zunächst Mecklenburg angegliedert, 1952 dann unter die Bezirke Rostock, Neubrandenburg und Frankfurt an der Oder aufgeteilt. Greifswald wurde 1947 zum Sitz der Pommerschen Evangelischen Kirche, seit 1950 galt eine neue Kirchenordnung; an die Stelle des Generalsuperintendenten trat ein Bischof. Unter Druck der DDR-Führung musste die pommersche Kirche in den 60er Jahren ihren Namen in "Evangelische Landeskirche Greifswald ändern", bis sie 1990 wieder den Namen "Pommersche Evangelische Kirche" beschloss.

Bundesweites Aufsehen erregte kurz vor der Wende 1989 die Wiedereröffnung des Greifswalder Doms St. Nikolai nach umfangreichen Renovierungsmaßnahmen. Am Gottesdienst nahm neben mehreren Staatsgästen aus Westdeutschland auch der Staatsratsvorsitzende der DDR Erich Honecker teil, was in der Folge zum Rücktritt des pommerschen Bischofs D. Horst Gienke führte.

Pommersche Kirche im geeinten Deutschland
1994 unterzeichnete die Pommersche Kirche den Staatskirchenvertrag mit dem Land Mecklenburg-Vorpommern. Die 1997 erfolgte Strukturreform der pommerschen Kirche reduzierte die 15 (ursprünglich 18) Kirchenkreise zu 4 Superintendenturen mit der Verwaltung im Greifswalder Konsistorium. Die Zahl der Gemeindepfarrstellen reduzierte sich von 200 auf 110.

Quellenangaben

Abschnitt "Nordelbische Kirche"

Autor: Michael Stahl

Abschnitt "Kirche in Pommern"

Quelle: Norbert Buske, Pommersche Kirchengeschichte in Zahlen. Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft für pommersche Geschichte e.V. im Thomas Helms Verlag.
Redaktion: Michael Stahl

Abschnitt "Mecklenburgische Kirche"

Autor: Christian Meyer

Gesamtredaktion

Doreen Gliemann und Michael Stahl