„Netiquette” für das Gespräch im Internet

Umgang in sozialen Netzwerken

Selbstverständlich gelten Gesetze auch im Internet, und damit auch Ihre Rechte, wie zum Beispiel Persönlichkeits- oder Urheberrechte. Doch es geht um mehr als nur um die Einhaltung dieser Rechte.

Menschen sollten sich in den sozialen Netzwerken auch wohl fühlen. Und zwar indem wir miteinander mit Respekt und Achtung kommunizieren, indem wir einander wertschätzen. „Was ihr von anderen erwartet, das tut ebenso auch ihnen”, heißt es in der Bibel (Lukas 6,31) - und das ist die Handlungsmaxime in dieser Netzgemeinde. Daher gibt es die „Netiquette” - eine Wortverschmelzung aus „Netz” und „Etiquette” - mit Empfehlungen, wie wir die Kommunikation im Netz besonders angenehm und liebevoll gestalten können.

Seien Sie respektvoll und freundlich im Umgang

Niemand möchte beschimpft oder angegriffen werden, auch nicht im Netz. Die Anonymität verleitet jedoch manch einen dazu. Deshalb heißt eine der grundlegenden Empfehlungen: „Denken Sie immer daran, dass am anderen Ende des Bildschirms auch ein Mensch sitzt.” Bleiben Sie daher höflich und respektvoll. Nehmen Sie in Unterhaltungen und Diskussionen Bezug aufeinander und beachten Sie Ihre Ansprache: Personen, die Ihnen noch nicht näher bekannt sind, sollten anders adressiert werden als Ihre guten Freunde und Bekannten.

Achten Sie darauf, welche Inhalte Sie posten

Nicht alles, was Sie im ersten Moment spannend finden, sollte einem größeren Publikum zugängig gemacht werden. Achten Sie also darauf, wer das, was sie veröffentlichen, sehen kann und was eine Veröffentlichung möglicherweise für Auswirkungen für Sie und andere haben kann. Bedenken Sie, dass Inhalte auch wenn Sie gelöscht worden sind, noch Jahre später im Netz auffindbar sein können.

Also: Verschweigen Sie, was nicht für Dritte zugänglich sein soll.

Dass rassistische, pornografische und sonstige strafrechtlich relevante Inhalte nicht in den Netzwerken verbreitet werden dürfen, ist ja selbstverständlich.

Bleiben Sie in Ihren Beiträgen klar

Bei der digitalen Kommunikation fehlt die nonverbale Ebene, deshalb bedenken Sie bitte, dass Ihr Gegenüber Sie möglicherweise auch falsch verstehen könnte. Versuchen Sie deshalb so zu formulieren, dass mögliche Missverständnisse von vornherein ausgeschlossen werden. Setzen Sie an passender Stelle vielleicht auch noch ein Emoji dazu, damit jeder sehen kann, wie Ihr Eintrag zu verstehen ist. Denn: Humor ist natürlich erlaubt - er sollte nur auch richtig ankommen. Ein Zwinkersmiley hilft hier zum Beispiel weiter, um anzudeuten, dass die Aussage scherzhaft gemeint ist.

Darüber hinaus sollten Sie auch darauf achten, dass Ihr Beitrag gut lesbar ist: Verwenden Sie nach Möglichkeit korrekte Rechtschreibung und korrekten Satzbau, übertreiben Sie es nicht mit Großbuchstaben oder Textfettungen - denn das kann schnell als aggressives Schreien gewertet werden.

Handeln Sie überlegt

Wenn andere Nutzer persönlich beleidigend werden, Hassbotschaften oder andere rechtlich bedenkliche Inhalte verbreiten, dann melden Sie diese in dem Netzwerk, in dem Sie sich gerade bewegen. Blockieren Sie möglicherweise auch den Nutzer und melden diesen.

Jedoch: Wenn es um eine sachlich formulierte Kritik geht, die zwar im ersten Moment unangenehm, aber ohne persönliche Beleidigungen oder andere rechtlich relevante Inhalte verfasst ist, dann antworten Sie am besten auf den Beitrag - respektvoll und möglicherweise mit neuen Aspekten, um dem Nutzer eine andere Perspektive zu geben.

Generell gilt: Wenn Sie ein Beitrag ärgert oder trifft, antworten Sie nicht sofort aus der Wut heraus. Überlegen Sie am besten erst, was Sie daran stört und überlegen Sie sich dann in Ruhe eine Reaktion.

„Hass erregt Hader; aber Liebe deckt alle Übertretungen zu.” (Sprüche 10,12)

Veröffentlichen Sie fremdes Material nur nach Genehmigung

Denn sonst könnten Sie nicht nur den Urheber verärgern, es könnte auch rechtliche Schritte nach sich ziehen. Wenn alles geklärt ist: Nennen Sie in Ihrem Post auch den Urheber und sprechen Ihren Dank aus.

Verteilen Sie Herzchen

Jeder freut sich, wenn seine Beiträge gelikt, geherzt, kurz: gemocht werden. Deswegen: Zeigen Sie, dass Sie etwas gut finden und teilen Sie es weiter. Erwähnen Sie Mitglieder Ihrer Netzgemeinschaft und heben Sie deren Arbeit positiv hervor, wenn Sie Ihnen gefällt. So erhalten Sie nicht nur mehr Aufmerksamkeit, auch das Netzwerk rückt näher zusammen. Das ist eine Form von digitaler Nächstenliebe.

Bleiben Sie Sie selbst

„Wir sind überzeugt, dass wir ein gutes Gewissen haben, und suchen in allen Dingen recht zu leben”, heißt es in Hebräer 13,18.

Das gilt auch für die sozialen Netzwerke: Verstellen Sie sich nicht, versuchen Sie nicht jemand anderes zu sein und verbreiten Sie keine Falschinformationen. Damit schaden Sie Ihrer Glaubwürdigkeit. Wenn Sie Informationen oder Meinungen anderer teilen, kennzeichnen Sie das bitte.

Seien Sie Botschafter für Ihre Kirche

Kirche im Netz - für manche erscheint das noch ungewöhnlich. Doch Sie können als Mitglied der Netzgemeinde in den sozialen Netzwerken verbreiten, was in Ihrer Kirche passiert. Bringen Sie Ihren Glauben, Ihr Wissen und Ihre Ansichten ein, tauschen Sie sich mit anderen aus. Begeistern Sie andere, sich zu engagieren, ob im Netz oder vor Ort.

Nicht umsonst heißt es in vielen Netiquetten: „Spread the Love” - „Verbreitet Liebe”.

Mehr dazu: SocialMediaGuidelines.Nordkirche.de

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