30. Mai 2014 - Suhl (Thüringen)

30. Mai 2014 - Bibelarbeit im Rahmen der Jahreskonferenz des Internationalen Gideonbund in Deutschland e.V.: „Mein Herr und mein Gott!“

30. Mai 2014 von Hans-Jürgen Abromeit

Joh. 20,24-30

Einleitung

Am Ende unserer Bibelarbeit gestern Abend standen drei Punkte. Ich rufe sie noch einmal in Erinnerung.

Es geht zum ersten um die Situation, in der wir heute stehen. Was sind die Merkmale unserer Zeit?

Zweitens geht es um den Auftrag: Jesus sendet uns, als seine Jünger. Und die Frage ist, wie können wir heute in unserer Situation unserem Auftrag nachkommen.

Und der dritte Gedanke ist, dass Gottes Geist uns dazu ermächtigt und befähigt Jesus so zu verkünden, dass Glauben geweckt wird.

Diesen drei Gedanken gehe ich mit Ihnen heute Morgen noch einmal nach. Und wir nehmen dabei die Fortsetzung des gestrigen Bibelabschnitts zu Hilfe. Ich lese dazu aus dem Johannesevangelium in Kapitel 20, die Verse 24-31. 

Bibeltext Joh. 20,24-31

24 Thomas aber, der Zwilling genannt wird, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. 25 Da sagten die andern Jünger zu ihm:

Wir haben den Herrn gesehen.

Er aber sprach zu ihnen:

Wenn ich nicht in seinen Händen die Nägelmale sehe und meinen Finger in die Nägelmale lege und meine Hand in seine Seite lege, kann ich's nicht glauben.

26 Und nach acht Tagen waren seine Jünger abermals drinnen versammelt und Thomas war bei ihnen. Kommt Jesus, als die Türen verschlossen waren, und tritt mitten unter sie und spricht:

Friede sei mit euch!

27 Danach spricht er zu Thomas:

Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!

28 Thomas antwortete und sprach zu ihm:

Mein Herr und mein Gott!

29 Spricht Jesus zu ihm:

Weil du mich gesehen hast, Thomas, darum glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!

30 Noch viele andere Zeichen tat Jesus vor seinen Jüngern, die nicht geschrieben sind in diesem Buch. 31 Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen.

 

Erläuterung

Die Erzählung setzt dort an, wo die Geschichte gestern aufgehört hat. In der ersten Begegnung Jesu mit seinen Jüngern lag der Schwerpunkt auf der Sendung der Jünger. Jetzt wird der Fokus auf das Thema Glauben gelegt. Thomas war bei der ersten Begegnung nicht dabei. Von daher wird er jetzt zum Beispiel dafür, wie Zweifel überwunden wird und Glauben entsteht. Nicht zufällig steht Thomas dabei als Einzelner im Blickpunkt, während bei der Sendung die Jünger zusammen angesprochen sind. Denn im Glauben geht es um die Beziehung jedes einzelnen zu Jesus. Thomas ist ein Beispiel für einen modernen Menschen. Es reicht ihm nicht, nur von den anderen Jüngern gehört zu haben, dass Jesus auferstanden ist. Er will es selber prüfen. Also: Nicht zugeschriebene Mitgliedschaft in der Schar der Gläubigen, sondern Glauben als eine Option, die man selber wählen kann. Thomas fordert Beweise. „Wenn ich nicht in seinen Händen die Nägelmale sehe und meine Finger in die Nägelmale lege und meine Hand in seine Seite lege, kann ich`s nicht glauben.“ Thomas fordert einen dreifachen Beweis. Er will die Nägelmale sehen (1), er will sie Betasten (2) und er will seine Hand in die Seite legen, in die ein Soldat einen Speer gestoßen (Joh 19,34) hatte (3). Unglaublich ist, dass Jesus darauf eingeht. Er sagt nicht nur: „Glaube mir!“, sondern ist bereit, sich auf das Beweisverfahren einzulassen. Wir wissen nicht, ob Thomas wirklich davon Gebrauch gemacht hat. Zumindest sagt der Text davon nichts. Auf jeden Fall hat Jesus seinen Widerstand überwunden. Und so gipfelt die Erzählung in dem Bekenntnis des Thomas: „Mein Herr und mein Gott.“

Einerseits ist damit wieder der Bezug zum Anfang des Evangeliums hergestellt. Im Aufbau des Evangeliums kommt hier zum Abschluss, was zu Beginn (Joh 1,1.14) angelegt wurde: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort …Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit.“ Jesus wird nicht nur als Herr bekannt, sondern auch als Gott. Er ist das fleischgewordene Wort.

Andererseits fällt auf, wie eng Thomas die Beziehung zu Jesus zum Ausdruck bringt. Im ganzen Abschnitt sind die Pronomen „sein, mein, dein“ in verschiedenen Varianten wichtig. Thomas will seinen Finger in die Nägelmale Jesu lege. Und Jesus antwortet: „Reiche deinen Finger und sieh meine Hände.“ Man könnte also sagen: Es geht um meine Zweifel, um meine Ängste, um meine Vorbehalte gegenüber Jesus. Und er bietet seine Wunden und sich als Person an. Der Einzelne ist für Jesus wichtig. Und so bindet sich auch der Einzelne, hier Thomas, mit seinem Bekenntnis an Jesus: Mein Herr und mein Gott.

Thomas findet Glauben, weil er dem Auferstandenen selbst begegnet ist. Doch markiert diese Begegnung auch einen Bruch. Es wird zwar nicht ausgeschlossen, dass Jesus auch später noch Menschen so begegnet wie Thomas. Doch wird deutlich, dass der Normalfall ein anderer ist. „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben“(V. 29).

Und nun schließt das Johannesevangelium, in dem es noch einmal ganz klar benennt, was das Ziel ist. Der Evangelist wendet sich direkt an seine Leser: Das Evangelium ist geschrieben, damit ihr glaubt. Es richtet sich an die, die nicht sehen, aber doch glauben sollen. Man muss also sagen: Indem der Autor sein Evangelium schreibt, entspricht er der Sendung Jesu auf seine Weise. Das Wort Gottes schriftlich weiterzugeben und aus sich selbst heraus wirken zu lassen, das ist eine ganz biblische Weise, der Sendung Jesu treu zu sein.

Ein eigenes Evangelium, liebe Gideons, das konnten und wollten Sie freilich nicht schreiben. Doch Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, die vorhandenen Evangelien und anderen biblischen Bücher zu verbreiten und damit auf die gute Nachricht von Jesus Christus aufmerksam zu machen. Das ist ihr Dienst, der sie in diesem Punkt eng mit dem Autor des Johannesevangeliums verbindet. Und ich möchte es Ihnen ganz deutlich sagen: Dieser Dienst ist wunderbar. Wir brauchen diese Möglichkeit, alle Menschen mit dem Wort Gottes vertraut zu machen.

Doch noch einmal zurück zur Geschichte von Thomas: Zwei Gedanken sind mir noch wichtig dafür, wie Glaube entsteht. Zum einen ist es wieder Sonntag, als die Jünger versammelt sind und Jesus ihnen begegnet. Das ist sicherlich nicht zufällig. Die Christen trafen sich sonntags zum Gottesdienst, weil Jesus an diesem Tag auferstanden war. Jesus begegnet seinen Jüngern im Gottesdienst. Gottesdienste sind Orte, an denen die Nähe Jesu erfahren wird. Wir sollten den Sonntagsgottesdienst also nicht unterschätzen, wenn es darum geht, Gemeinschaft mit Jesus zu haben. Zum anderen macht die Geschichte deutlich, dass der Glaube nicht zuerst aufgrund des Zeugnisses der Jünger entsteht „Wir haben den Herrn gesehen.“ Der Glaube entsteht durch die Begegnung mit Jesus. Der Glaube kommt also von oben. Wenn Jesus nun aber nicht mehr leibhaftig unter uns ist und Glauben weckt, dann tut er dies durch seinen Geist. Das Zeugnis der Jünger und die Präsenz Jesu im Heiligen Geist, wirken so den Glauben.

1.    Situation

Wie kann man die Merkmale unserer Zeit benennen? Wie kann man unsere Zeit verstehen? Diese Fragen kann man auf unterschiedliche Weise angehen. Ich nehme dafür den Begriff der Postmoderne als Hilfsmittel. Es ist ein sehr schillernder Begriff, da mit ihm sowohl ein philosophisches Konzept, als auch bestimmte Entwicklungen in der Kultur und Unkultur unserer Gegenwart beschrieben werden. Von daher sollte nicht der Begriff zu sehr strapaziert werden, sondern eher die Phänomene in den Blick genommen werden, für die er steht.

Was ist also die Postmoderne? Man kann ganz vereinfacht sagen, dass mit dem Begriff der Postmoderne der Ausfall einer Zentralperspektive beschrieben wird. Allerdings wird dieser Ausfall nicht als Verlust, sondern als ein Gewinn gesehen. An drei Stellen will ich dies kurz verdeutlichen:

1.1. Der französische Philosoph Jean-Francois Lyotard nannte diesen Ausfall der Zentralperspektive das Ende der großen Erzählungen. Er stellte fest, dass es in der Vergangenheit Geschichten und Erzählungen waren, die unsere Gesellschaft und ihre Institutionen legitimierten. Dabei konnten verschiedene solche Erzählungen miteinander in Konkurrenz treten, wie z.B. der Kommunismus und der Nationalsozialismus. Beides sind Gedankenwelten, die einen absoluten Anspruch auf den Menschen und die Gesellschaft erheben. Im 20. Jahrhundert waren es gerade diese großen Erzählungen, die in ihrer Konsequenz darauf hinausliefen, dass Menschen einander unsägliches Leid zufügten. In Ablehnung der Idee einer einheitlichen Welterklärung, wie sie einer großen Geschichte zu Eigen ist, will man in der Postmoderne nun versuchen, auf diese Einheit zu verzichten. An die Stelle der Einheit tritt eine radikale Vielfalt. Dadurch soll jede Gewalt gegen Andersdenkende verhindert werden. Der Philosoph Wolfgang Welsch resümiert: „Postmodern gilt es gerade nicht irgendeine Realwerdung von Einheit zu betreiben, sondern dafür Sorge zu tragen, daß nicht eine einzelne Konzeption mit ihrer Partikularität (...) die Position des Ganzen für sich beansprucht – mit all den unterdrückenden, terroristischen und vernichtenden Konsequenzen, die das zu haben pflegt.“ (Welsch, Wolfgang: Einleitung; in: Wege aus der Moderne. Schlüsseltexte der Postmoderne-Diskussion, hrsg. v. Wolfgang Welsch, 2., durchgesehene Auflage, Berlin 1994, 1-43, hier 16-17). Die radikale Vielfalt führt in ein Nebeneinander von vielen kleinen Erzählungen. Paralogie (Vgl. Lyotard, Jean-François: Das postmoderne Wissen. Ein Bericht, Edition Passagen 7, hrsg. v. Peter Engelmann, 5. Auflage, Wien 2005, 175-193), also das Nebeneinander, nennt Lyotard diesen Schlüssel zum Verständnis der Postmoderne.

1.2. Soweit die Philosophie. Wenn wir einen Blick in unsere Gesellschaft werfen, dann lässt sich leicht feststellen, dass dieses Nebeneinander in bestimmten Bereichen längst Realität geworden ist. In den Medien hat der Begriff des Patchwork einige Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Das englische Wort patch steht für Flicken. Patchwork ist ein Flickwerk. Wer einen schönen, in Patchworktechnik hergestellten Quilt einmal gesehen hat, der weiß: Das ist nicht negativ gemeint. Der Flickenteppich wird als Bereicherung erfahren. Man spricht von Patchworkfamilie, Patchworkbiographie, Patchworkreligion. Das Negative und Lebensabträgliche, das mit den Brüchen und Neuanfängen verbunden ist, kommt nicht in den Blick. Aber wo bleibt die Wahrheit über gebrochene Treueversprechen, über die psychischen Folgen von Ehescheidungen oder über das von Kindern empfundene Leid in Scheidungsfamilien (Vgl. Mühl, Melanie: Die Patchworklüge. Eine Streitschrift, München 2011)?

Allen diesen Phänomenen des Patchwork ist gemeinsam, dass ein Moment der Einheit aufgegeben wird und stattdessen Dinge miteinander in Verbindung gebracht werden, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Z.B. Religion: Für viele Menschen stehen christlicher Glaube und buddhistische Lehren nicht in einem Widerspruch. Sie bedienen sich in ihrer Frömmigkeit und ihrer Deutung der Welt sowohl im christlichen Gedankengut, wie auch in asiatischer Spiritualität. Beides kommt nebeneinander zu stehen. Dieses Nebeneinander ließe sich nun in vielen Bereich weiter aufzeigen. Postmoderne bedeutet dabei nicht, dass es keine Menschen mehr gibt, die nach traditionellen Vorstellungen ihr Leben ausrichten. Entscheidend ist, dass es keinen Zwang mehr für die eine oder andere Art und Weise zu leben gibt, sondern jeweils eine mögliche Option neben anderen gewählt wird.

1.3. Noch ein dritter Gedanke. Wenn das Nebeneinander verschiedener Gedankenspiele zum Grundmuster wird, dann führt dies dazu, dass zwischen den Bereichen Brücken gebaut werden. Es entsteht ein Netzwerk. Und von dem einen Bereich fließen Gedanken in den anderen herüber. „Die Postmodernisierung hat die Grenzen zwischen Kultur, Kommerz, Konsum und Produktion eingerissen.“, schreibt der Soziologe Heinz Günter Vester (Vester, Heinz-Günter: Soziologie der Postmoderne, München 1993, 34). Das bedeutet zum Beispiel, dass in den Bereich der Ökonomie religiöse Begrifflichkeit einfließt. Besonders deutlich ist dies in der Werbung. Umgekehrt wandert die Idee des Marktes, also die Idee von Angebot und Nachfrage, in den Bereich der Religion. Neben dem christlichen Glauben gibt es eine Vielzahl von religiösen Sinnangeboten. Mit diesen tritt der christliche Glaube in Konkurrenz und muss sich behaupten. Es gibt kein Monopol für Sinndeutung mehr.

Es ließe sich noch viel mehr sagen, doch mit diesen drei Schlaglichtern ist ein erster Blick auf die Struktur unserer Gegenwart geworfen. Es wäre zu einfach darin sofort Freund oder Feind auszumachen. Natürlich kann man philosophisch Defizite aufdecken und fragen, ob sich in diesem Konzept nicht doch wieder eine neue große Idee verbirgt, die möglicherweise in Gewalt umschlagen kann. Natürlich kann man auch manche gesellschaftlichen Fehlentwicklungen kritisieren. Doch man sollte nicht übersehen, dass dieses Modell in unseren westlichen Gesellschaften Freiheiten ermöglicht hat, die vorher nicht denkbar waren und gleichzeitig einen gesellschaftlichen Frieden ermöglicht hat. Wir profitieren alle davon.

 

2. Auftrag

Doch was bedeutet die geschilderte Konstellation für unsere Verkündigung des Evangeliums? Ohne Zweifel bringt sie neue Herausforderungen mit sich.

Ich nenne einmal eine Chance: Niemand muss mehr aus Konvention Christ sein. Jeder kann sich in unserem Land frei dafür entscheiden. Genauso frei kann er es auch ablehnen. Gerade angesichts der Lage vieler Christen im Nahen Osten oder in anderen Ländern, ist dies ein Geschenk, das wir nicht verachten sollten.

Ich gehe noch einen Schritt weiter. Man kann es beklagen, dass der christliche Glaube seine Monopolstellung in unserem Land verloren hat. Doch gerade der Verlust dieses Monopols hat dazu geführt, dass wir alten Ballast, der nicht zu unserem Glauben passte, abwerfen konnten. Nur ein Beispiel: Vor hundert Jahren, 1914, war die absolute Mehrheit unseres Landes christlich geprägt. Die Kirche hatte einen enormen gesellschaftlichen Einfluss. Als der erste Weltkrieg ausbrach, zogen unsere Vorväter für Gott und Vaterland in den Krieg gegen Frankreich. Das ist für uns heute unverständlich, gerade angesichts des Friedenswillens Jesu, wie wir ihn gestern wieder gehört haben.

Auf der anderen Seite bedeutet die Situation der Postmoderne, dass die Situation als Volkskirche für uns definitiv vorbei ist. Es gibt zwar noch Ecken in Deutschland, in denen die Volkskirche Bestand hat. Doch die Richtung ist eindeutig. Glaube wird immer mehr zu einer Sache der Entscheidung und weniger zu einer Sache der Konvention.

Die Postmoderne bietet also Chancen für die Erfüllung unseres Auftrags, Jesus Christus bekannt zu machen. Doch gerade dieser Auftrag birgt auch eine Spannung im Verhältnis zur Postmoderne in sich. Wir entdecken diese Spannung, wenn wir das Johannesevangelium rückwärts lesen. Nach der Begegnung mit dem Auferstandenen erklärt Thomas: „Mein Herr und mein Gott.“ Dieses Bekenntnis gilt zunächst einmal ganz persönlich für seinen Sprecher Thomas. Er sagt damit: „Jesus, du bist der Herr meines Lebens und du bist mein Gott. Mein ganzes Leben, alles was ich bin und habe, gehört dir.“ Dieses Bekenntnis passt wunderbar in die Postmoderne. Thomas bringt damit zum Ausdruck, was Jesus für ihn bedeutet. Es ist sein ganz persönliches Statement. Jeder wirklich postmoderne Mensch wird dies annehmen und sich mit Thomas freuen, dass er einen Weg gefunden hat, glücklich zu sein.

Gehen wir nun einen Schritt zurück. Gestern haben wir gehört, wie Jesus seine Jünger gesandt hat. Sie haben einen klaren Auftrag: Sünden erlassen und Sünden behalten. Wir hatten festgestellt, dass es mit diesen Begriffen um die Versöhnung zwischen Gott und Mensch geht. Und diese Versöhnung vollzieht sich durch den Glauben an Jesus Christus als den Sohn Gottes. Gerade im Johannesevangelium wird die Einzigartigkeit Jesu betont. Jesus sagt von sich: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich“ (Joh. 14,6). Gehen wir noch einen Schritt weiter zurück an den Anfang des Johannesevangeliums, dann bestätigt sich dies. In seinem Vorwort Joh. 1,1-18, dem sogenannten Johannesprolog, macht der Schreiber deutlich, dass in Jesus Christus Gott selbst in unsere Welt kommt. Der Anspruch, den Jesus an Menschen stellt, ist daher absolut. Die Jesusgeschichte ist eine große Geschichte. Und das beißt sich mit den Vorstellungen der Postmoderne. Allerdings muss man auch sagen, dass es auch allen anderen Vorstellungen widerspricht, die für sich beanspruchen, mehr als eine private Meinung zu sein. Von daher hat sich die Situation an dieser Stelle nicht verändert, sondern nur der Rahmen, innerhalb dessen der Konflikt besteht.

Ich will dies an einem Beispiel verdeutlichen. In einem Chatforum, das jeder im Internet nachlesen kann, gibt es einen Bericht über den Besuch eines Gideons in einer Schulklasse. Ich zitiere nun ein paar Passagen aus diesem Erlebnisbericht:

„Der betagte Herr kam dann bei uns [sic!] herein, und anstatt einfach seine Bibeln zu verteilen, begann er uns einen Vortrag zu halten. … Das Christentum sei der einzig richtige Weg. Wer einen anderen einschlage, werde unweigerlich untergehen. Ganz schön heftig, sowas in einem Kurs anzubringen, in dem auch ungläubige und Muslime sitzen. … Ich fragte den Mann, ob es nicht ziemlich intolerant sei, Moslems, Juden, Hindus etc. zu unterstellen, sie würden ein falsches Leben leben. Er sagte daraufhin, er dränge ja niemandem seinen Glauben auf. Ich sagte doch, genau das tue er, indem er behaupte, Nicht-Christen würden untergehen und indem er versuche, andere zu bekehren.)“ (Gambassi am 6. März 2009 in www.simforum.de/showthread.php?t=162626 (aufgesucht am 4. Juni 2014)

Soweit der Bericht. Sie merken daran, wie schwierig es ist, glaubwürdig Zeugnis von Jesus zu geben in einer Situation, wo jeder zwar seinen christlichen Glauben leben darf, u.U. auch noch Bibeln verteilen darf, aber ein universaler Anspruch nicht mehr erhoben werden darf. Der Gideon meinte es gut, aber er hat Widerstand provoziert. Dieser Widerstand kann dazu führen, dass die Möglichkeiten, Bibeln zu verteilen, in der Postmoderne zurückgehen und dass die Bereitschaft, Bibeln von den Gideons anzunehmen, sinkt.

Daher frage ich nun: Wie kann man unter den Bedingungen der Postmoderne von Jesus Christus glaubwürdig Zeugnis ablegen? Was sind die Kennzeichen einer Mission in der Postmoderne?

Drei Kennzeichen möchte ich Ihnen nennen. Und alle drei stelle ich unter den Begriff der Bescheidenheit. Sie werden merken warum. 1. Mission in der Postmoderne verkündet Jesus Christus in kleinen Geschichten. 2. Sie tut dies im Modus der Bitte. Und 3. vertraut sie darauf, dass Gott selbst wirkt, was nur er selbst wirken kann.

2.1. Mission in der Postmoderne verkündet Jesus Christus in kleinen Geschichten

Wenn die Postmoderne durch den Verlust der großen Geschichten gekennzeichnet ist, dann ist es schwer, Jesus Christus als große Geschichte zu erzählen. Die Situation in der Postmoderne ist so, dass große Geschichten von vorneherein nicht gehört werden. Sie finden kein Publikum. Von daher sollten wir von Jesus in kleinen Geschichten erzählen.

Wie geht das? Es beginnt damit, in dem man sozusagen das Johannesevangelium rückwärts liest. Das meine ich nicht im wörtlichen Sinne, sondern wie wir es eben gemacht haben, mit dem Bekenntnis des Thomas anzufangen: Mein Herr und mein Gott. Postmodern ist es interessant und nicht verwerflich, wenn jemand davon erzählt, was sein Leben trägt. In Bezug auf den oben geschilderten Auftritt eines Gideonbruders würde das bedeuten, nicht die großen Ansprüche zu verkünden, dass der christliche Glaube der einzige Weg sein und wenn man sich dem nicht beuge, werde man ja schon merken, was man davon hat. Jesus als kleine Geschichte zu verkünden, würde dagegen heißen, davon zu erzählen, wie einen Jesus durch Worte der Bibel getröstet hat. Oder wie Jesus Christus das eigene Leben prägt und verändert hat. Geschichten, in denen die Liebe Gottes durchscheint.

Jesus in kleinen Geschichten zu erzählen, kann weiterhin bedeuten, dem anderen in der Liebe Jesu zu begegnen. Das heißt nicht schlecht über die Dinge zu reden, die anderen wichtig sind. Im Gespräch mit Muslimen ist dies z.B. der Gedanke der Einzigartigkeit Gottes. Im postsozialistischen Kontext in Pommern habe ich immer wieder gemerkt, dass der Gedanke der Solidarität auch vielen Agnostikern oder Atheisten etwas bedeutet. Daran lässt sich anknüpfen und eine gemeinsame Basis herstellen. Nächstenliebe ist ja ursprünglich die zivilisatorische Errungenschaft des Christentums.

Die kleinen Geschichten zu erzählen, bedeutet dann auch, sie so zu erzählen, dass Menschen sie verstehen können. Die Postmoderne ist dadurch geprägt, dass alles einen äußeren ästhetischen Reiz braucht. Es tut dem Evangelium keinen Abbruch, wenn wir es mit den uns heute zur Verfügung stehenden Mittel verkünden und dabei auch eine Sprache verwende, die heute die Menschen verstehen. Als Beispiel möchte ich Ihnen die Basisbibel nennen. Sie ist für die Nutzung auf Smartphones und Tablet-PCs etc. konzipiert. Der Bibeltext ist verlinkt mit Erklärungen, Videos und Fotos. Die Basisbibel ist eine sogenannte crossmediale Übersetzung, also für verschiedene Medien geeignet.

Das ist die erste Bescheidenheit: Die große Geschichte Gottes, in kleinen Geschichten erzählen.

2.2. Mission in der Postmoderne geschieht im Modus der Bitte

Doch auch, wenn wir von Jesus in kleinen Geschichten erzählen, bedeutet dies nicht, dass damit sein universaler Anspruch aufgehoben wäre. Nur ist es nicht an uns, diesen einzufordern. Paulus schreibt im 2. Kor 5,20: „Deshalb treten wir im Auftrag von Christus als seine Gesandten auf; Gott selbst ist es, der die Menschen durch uns ´zur Umkehr` ruft. Wir bitten im Namen von Christus: Nehmt die Versöhnung an, die Gott euch anbietet!“ (NGÜ)

Paulus bringt es noch einmal auf den Punkt. Als Christen sind wir Gesandte Gottes. Doch die Botschaft, die wir ausrichten sollen, bringen wir als Bitte zu den Menschen. Es geht um Mission und Verkündigung im Modus der Bitte. Mission im Modus der Bitte, lässt dem anderen die Freiheit. Dieser Modus entspricht der Situation des Marktes. Man kann niemanden zwingen, sein Produkt zu kaufen. Aber man kann sein Produkt anbieten. Der Verzicht auf Gewalt und Zwang ist Kennzeichen einer bittenden Mission. Es war bereits das Motto der Reformatoren, ihre Veränderungen nicht mit Gewalt, sondern durch die Überzeugungskraft des Wortes zu bewirken. Non vi, sed verbo. Nicht mit Gewalt, sondern durch das Wort (Vgl. dazu Giebel, Michael: Predigt zwischen Kunst und Kerygma. Neukirchen-Vlyun 2009, 149. Herbst, Michael: Mission im Plural. Herausforderungen für die Mission in der Postmoderne; in: Theologische Beiträge 37 (2006), 173-184, hier 180. Grözinger, Albrecht: Toleranz und Leidenschaft. Über das Predigen in einer pluralistischen Gesellschaft, Gütersloh 2004, 238-239).

Der Theologe und Philosoph Dr. Heinzpeter Hempelmann hat in der Auseinandersetzung mit der Postmoderne und ihrem geistigem Urvater, Friedrich Nietzsche, ähnliches herausgearbeitet. Evangelium und Postmoderne kommen in Konflikt miteinander, weil das Evangelium von Jesus Christus einen universalen Anspruch in sich trägt. Und dieser Anspruch ist nicht aufgebbar. Allerdings weist auch Hempelmann darauf hin, dass die „Kirche […] als Evangelium den Standpunkt Gottes zu bezeugen [hat], ohne diesen ´Gottesstandpunkt` doch innezuhaben.“ („Kirche hat nicht die Wahrheit; sie verfügt nicht über die Wahrheit; allenfalls ist sie in der Wahrheit, besser noch: Wird sie gehalten in der Wahrheit, sofern sie Kirche ist.“ Hempelmann, Heinzpeter: „Wir haben den Horizont weggewischt“ (F. Nietzsche). Das Evangelium verkünden unter den Bedingungen der Postmoderne; in: Theologische Beiträge 30 (1999), 32-49, hier 45). Die Konsequenz daraus ist, jeglicher Verzicht auf Gewalt, auch verbaler Gewalt, in der Mission. Noch einmal Hempelmann: Es geht um den „Verzicht auf jede Selbstbehauptung“. Das ist die „notwendige Voraussetzung für die Glaubwürdigkeit des Evangeliums“ (A.a.O, 48) in der Postmoderne. Der Verzicht auf Gewalt und darauf, eigene Interessen durchzusetzen, schafft erst die notwendige Glaubwürdigkeit. Pointiert gesagt: Mission in der Postmoderne vertritt keinen absoluten Anspruch für sich selbst. Sie bietet vielmehr Jesus Christus als Option an. Wer sich aber auf Jesus Christus einlässt, der wird erfahren, dass in ihm sich Gott selbst zeigt. „Das Evangelium ist zwar ein Wort unter anderen, aber kein Wort wie alle anderen“ (A.a.O, 47). Es muss sich bewähren in der Konkurrenz mit den anderen Sinnanbietern auf dem Markt der Möglichkeiten. Und wenn das Evangelium wirklich das ist, was es zu sein verspricht, dann brauchen wir keine Angst zu haben, dass es nicht auch bewirkt, was es verheißt. Das ist die zweite Bescheidenheit: Mission im Modus der Bitte.

2.3. Mission in der Postmoderne vertraut darauf, dass Gott selbst bewirkt, was er verheißen hat.

Mission im Modus der Bitte braucht Mut. Denn sie verzichtet darauf, sich Erfolg mit Gewalt zu sichern. Ich denke, Sie haben an sich gute Erfahrungen mit dieser Art von Mission. Denn Sie geben die Bibel weiter und wissen häufig nicht, was daraus wird. Dafür braucht es den Mut, darauf zu vertrauen, dass das Wort der Bibel selbst bewirkt, was es verheißt. In der Struktur Ihrer Art der Weitergabe von Bibel ist dieses Vertrauen angelegt. Doch darüber hinaus ist es ein Kennzeichen der Mission in der Postmoderne.

Ich will dies entfalten, in dem ich dazu, zum dritten Punkt von gestern Abend überleite.

 

3. Gottes Geist

In der Erzählung von Thomas scheint der Geist nicht vorzukommen. Es ist Jesus selbst, der in Thomas den Glauben bewirkt. Jesus haucht Thomas nicht an und verleiht ihm den Geist. Und dennoch wirkt der Geist Gottes in Thomas, denn ohne diesen Geist kann man Jesus Christus nicht als Herrn und Gott bekennen (1. Kor 12,3; Joh 3,5). 

Und dann weitet die Erzählung noch im Gespräch zwischen Jesus und Thomas den Blick über das Gespräch hinaus. Es geht darum, wie alle anderen, denen der Auferstandene nicht leibhaftig begegnet, glauben können, ohne zu sehen. Dafür braucht es den Geist Gottes.

Der Geist Gottes wirkt dabei auf eine zweifache Weise. Zum einen wirkt er in uns, die wir der Sendung Jesu entsprechen und auf ihn hinweisen. Nur mit dem Geist Gottes kann es gelingen, einladend und nicht ausgrenzend von Jesus als dem einzigen „Herrn und Gott“ zu reden, der Heil schenkt. Das Vertrauen auf den Geist Gottes bedeutet dabei gerade nicht, einfach so drauf los zu reden. Der Geist hat uns mit Fähigkeiten ausgestattet und die sollen wir gebrauchen, wenn wir Mission treiben. Gute Vorbereitung und gute Materialien sind darum wichtig, weil wir unser Gegenüber damit ehren. Wir zeigen ihm, du bist es mir wert, dass ich Mühe auf die Dinge verwende, die ich dir weitergebe. Der Geist nimmt diese, unsere Fähigkeiten in Gebrauch und wirkt dadurch.

Dann gilt es aber auch dem Geist zu vertrauen und nicht selbst schaffen zu wollen, was nur der Geist schaffen kann, nämlich den Glauben. All unser Bemühen richtet sich deshalb nach dem reformatorischen Motto „solo verbo – allein das Wort“ aus. „Die Reformation hat sich auf eine ungeahnt kühne Weise auf die Kraft des Wortes verlassen. »Solo verbo« – aus dem Wort, der Gottes-Rede selbst, sollte seine Überzeugungskraft erwachsen. Vielleicht kehren wir heute am Ende dessen, was wir das christliche Abendland zu nennen Gründe hatten, in diese reformatorische Grundsituation erst ein.“ (Grözinger, Toleranz und Leidenschaft, 76). Der praktische Theologe Albrecht Grözinger hat darauf aufmerksam gemacht, dass genau dies auch der Situation in der Postmoderne entspricht. Wir sind in einer Situation, in der uns nur noch das Wort zur Verfügung steht, aber keine äußere Macht mehr. Mission in der Postmoderne kann man dann an der Krippe und am Kreuz lernen. Der Herr der Welt wird ein Kind in einer Krippe und entkleidet sich aller Gewalt. Und er bleibt diesem Ansatz treu und erleidet das Kreuz. „Das Vertrauen allein auf das Wort ist ein Vertrauen auf das Wirken des Geistes. Es bedeutet für den Prediger Verzicht auf verbale, manipulative Gewalt gegenüber seinen Hörern.“ (Giebel, Predigt, 347). Dieses Risiko kann man getrost eingehen. Denn zum Glück wirkt der Geist ja nicht nur in den Boten Gottes. Er wirkt auch in denen, die die Botschaft hören. „Der Heilige Geist wirkt nicht nur im Mund der Predigerin, sondern auch im Ohr und Herzen des Hörers – und umgekehrt im Mund des Hörers und im Ohr und Herzen der Predigerin. Das Wort Gottes verbirgt sich genauso im gesprochenen Wort wie im gehörten Wort.“, so sagt es Reiner Knieling (Knieling, Reiner: Gottes Wort als offenes Kunstwerk. Chancen einer synthetischen Perspektive auf zwei entgegengesetzte Denkansätze der homiletischen Diskussion des 20. Jahrhunderts, Zeitschrift für Theologie und Kirche 104 (2007), 246-266, hier 262).

Mission in der Postmoderne vertraut darum darauf, dass Gottes Geist längst am Werk ist, wenn wir von Jesus reden oder sein Wort weitergeben. Es ist sein Werk und nicht unser Werk, den Glauben zu wecken. Das ist die dritte Bescheidenheit: Vertrauen in das Wirken des Geistes. Wir wollen das tun, was wir können und wollen dies auch nach menschlichen Maßstäben gut machen. Doch dass unsere Sendung zum Ziel kommt, liegt nicht in unserer Macht, sondern in Gottes Hand.

Erlauben Sie mir noch vor dem Schluss eine Bemerkung als stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Bibelgesellschaft. Ich bedauere es sehr, dass unsere Zusammenarbeit mit den Gideons zum Erliegen gekommen ist. Sie haben sich für die Benutzung zweier Bibelübersetzungen entschieden, die zwar äußerlich ansprechend daherkommen, aber nicht dem heutigen Stand der Übersetzungswissenschaft entsprechen. Beide haben auch keine Zulassung in den Schulen. Da müssen Sie nicht nur Ihre Website korrigieren und den entsprechenden Flyer „Wertvolles Kulturgut“, sondern es wird in Zukunft noch viel schwerer werden, überhaupt Zugang zu den Schulen zu bekommen. Eigentlich wird kein Schulleiter das Verteilen von Bibeln, die keine Zulassung der Kultusministerien bekommen haben, erlauben dürfen. Das war ja gerade der Clou, dass die Gideons bisher die offizielle Lutherübersetzung verteilt haben, deren Rechte beim Rat der EKD liegen. Ich würde mich freuen, wenn die Gideons wieder den Kontakt mit der deutschen Bibelgesellschaft suchen würden, um dann auch eine Bibel zu verteilen, die in der Tradition des Bibelübersetzers Martin Luther steht, sprachlich auf dem neuesten Stand ist und die Zulassung zur Benutzung in den Schulen hat. Vielleicht wäre es sogar zu überlegen, ob die Gideons nicht Mitglied der DBG werden sollten. Das wäre eine Vernetzung der in Deutschland in der Bibelverbreitung engagierten Christen.

Abschluss

Ich komme zum Schluss. Wir sind einen weiten Weg gegangen. Gestern Abend haben wir uns damit beschäftigt, dass Jesus seine Jünger sendet und auch wir von ihm gesandt sind. Heute haben wir danach gefragt, wie die Sendung zum Ziel kommt. Wir haben überlegt, durch welche Merkmale unsere Zeit geprägt ist. Stichwort Postmoderne. Dann hatten wir danach gefragt, was das für unsere Sendung bedeutet. In der Postmoderne müssen wir unseren Auftrag mit einer dreifachen Bescheidenheit versehen. Unsere Überlegungen mündeten darin, dass es Gottes Geist ist, der die Sendung zum Ziel bringt und den Glauben weckt. Ich schließe, in dem ich die Worte aufnehme, mit denen der Evangelist Johannes sein Evangelium abschließt, bevor Kap. 21 als Nachtrag angefügt wurde. Hier benennt er das Ziel, um das es geht. Er schrieb sein Buch und alle Mission geschieht, „damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen.“
Liebe Gideons, das ist auch euer Auftrag. Darin lasst nicht nach! Tut alles, damit möglichst viele Menschen Jesus als den Christus erkennen, als Sohn Gottes, und so zum Glauben finden und dadurch das Leben gewinnen.

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