31. Oktober 2017 | St. Marien Rostock

Die Reformation hat die Tür zur Freiheit und Würde aufgestoßen

31. Oktober 2017 von Gerhard Ulrich

Predigt im Festgottesdienst zum Reformationstag

Liebe Festgemeinde,

in Johann Sebastian Bachs Lutherbibel findet sich eine handschriftliche Randnotiz des Meisters: „Bei einer andächtigen Musike ist allezeit Gott mit seiner Gnaden Gegenwart.“

So erlebe ich Musik und Wort hier heute an diesem besonderen Tag – 500 Jahre nach dem Beginn der Reformation: dankbar als Geschenk seiner Gnaden Gegenwart. Für Martin Luther war die Musik der „Atem des Glaubens“, das Format, in dem heraus darf, was da ist an Sehnsucht und Hoffnung, die sich über das hinaus ausstreckt, was zu sehen, zu begreifen, zu erdulden ist. So jubelnd und gewiss haben wir es eben gehört, Kern des Evangeliums, der frohen Botschaft:

„Alles, was von Gott geboren,
Mit unser Macht ist nichts getan,
ist zum Siegen auserkoren;
wir sind gar bald verloren.
Es streit’ vor uns der rechte Mann,…“

II

„Bei einer andächtigen Musike ist allezeit Gott mit seiner Gnaden Gegenwart.“ – Musik, wie Bach sie schuf, kann alles das, was uns bewegt, zusammenbringen und bergen. Nicht entrücken will die Musik, nicht wegsingen, was da ist an Unterschieden und Spannungen. Und derer sind viele in unserer evangelischen Kirche, in der jeder, der aus der Taufe gekrochen ist, sich rühmen darf, schon zu Priester, Bischof und Papst geweiht zu sein; und derer sind viele in der Ökumene, für die die zurückliegenden Jahre eine Gewissheit gebracht haben, dass das, was uns gemeinsam ist, stärker ist als das, was uns nach wie vor schmerzlich trennt. Musik vermag zusammenzuführen der Stimmen Vielklang zu einer, die lobt und dankt für Gottes Barmherzigkeit.

„Ein feste Burg ist unser Gott“. Ein Choral von Martin Luther, der zur Kantate wurde. Das Reformationslied schlechthin, „Protestantenhymne“ genannt. Ein Glaubenslied von fulminanter Kraft.

Jubelnd erklingt es, tänzerisch fast. Ein Freudengesang. Wenn alles wankt, sich verändert: einer steht, einer bleibt, verlässlich und treu. Ein gute Wehr und Waffen, unser Gott: kein Kriegslied, sondern eines zugleich gegen alle anderen Waffen, gegen jeden Krieg, wie der Psalm 46, der Luthers Lied zugrunde liegt, singt „…der den Kriegen steuert in der Welt, der Bogen zerbricht, Spieße zerschlägt..."

Ein Weckruf des Glaubens, der uns ausrichten will auf das Kraftfeld unseres Gottes – zu dem die Reformatoren uns wieder hingeführt haben.

III

„Und wenn die Welt voll Teufel wär, und wollt uns gar verschlingen“! Oh ja, wir wüssten zu sagen die Namen und Gesichter des „altbösen Feindes“, der es mit Ernst jetzt meint; kennen Mächte und Listen, die den Glauben beschweren – jeder und jede für sich. Aber: „so fürchten wir uns nicht so sehr, es soll uns wohl gelingen“. – Ist das nicht tröstlich: wie tief wir auch fallen, wie ratlos wir auch sind – einer steht, bei einem hat alle Gewalt ein Ende, alle Schuld auch?! „Es soll wohl gelingen!“ Wo du am Ende dich wähnst, schafft Gott dir neuen Anfang. Wo dir Worte fehlen: Sein Wort steht! Fürchte dich nicht!

Luther kennt sehr wohl aus eigener bitterer Erfahrung den Streit zwischen dem, was wir erfahren, und dem, was wir glauben.

Da ist er selbst hindurchgegangen in einer apokalyptisch geprägten Zeit. Das Böse hat hier ganz konkrete Gestalten: die Pest, die unbesiegbaren Krankheiten, die Nöte von Hunger und Armut. Und das steigert seine Ängste zunächst einmal noch. Das berühmte Erlebnis beim Dorf Stotternheim: Gewitter, Blitz. Er wird zu Boden gerissen. Da stürzt ein ganzer Lebensplan. Da erkennt er: Nicht in dieser Welt sich am besten zu behaupten, ist das Entscheidende. Jurist wollte er werden, der aufstrebende junge Mann. Den Königsweg für Bürgerliche in der Adelswelt gehen, um sich gut zu positionieren. Mitten im Gewitter erlebt er existenziell: Jetzt muss ich mich darum kümmern, wie ich mich in der anderen Welt – nach dem Tod – wie ich mich dort positionieren kann. Er gibt die Sicherheit dieser Welt auf und geht ins Kloster. Hier beginnt Luthers Suche nach dem gnädigen Gott.

Dem Teufel ich gefangen lag,
im Tod war ich verloren,
mein Sünd mich quälte Nacht und Tag,
darin ich war geboren.
Ich fiel auch immer tiefer drein,
es war kein Guts am Leben mein,
die Sünd hatt' mich besessen.

Mein guten Werk, die galten nicht,
es war mit ihn' verdorben;
der frei Will haßte Gotts Gericht,
er war zum Gutn erstorben;
die Angst mich zu verzweifeln trieb,
daß nichts denn Sterben bei mir blieb,
zur Höllen mußt ich sinken.

Das gehört zu dem Großen an Martin Luther, dass er diese Qualen existenziell durchträgt, sie nicht verdrängt, sich keine Scheinlösungen einredet. Das Kloster wieder verlässt – in Verantwortung für sich, für sein Seelenheil, aber auch in Verantwortung für das Seelenheil aller. So wird er Reformator der westlichen Christenheit, universell denkender Theologe.

Da jammert Gott in Ewigkeit
mein Elend übermaßen;
er dacht an sein Barmherzigkeit,
er wollt mir helfen lassen;
er wandt zu mir das Vaterherz,
es war bei ihm fürwahr kein Scherz,
er ließ's sein Bestes kosten.

„Denn es ist hier kein Unterschied: Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie vor Gott haben sollen, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist.“ So findet es Martin beim Apostel Paulus: Befreiung im Hören auf das Wort! Da ist der Gnade Gegenwart! Nicht die guten Werke, nicht die Leistungen, nicht die Mächte der Welt sind es, die Heil bringen. Gott allein, der wie ein „glühender Backofen voller Liebe“ ist.

Gottes Gerechtigkeit ist keine strafende. Es ist eine schenkende Gerechtigkeit. Und sie sieht die Person gerade an. Gott schenkt sich uns in Christus. Sagt „Ja“ zu uns. Erweckt uns aus Glauben zu neuem Leben. Das war für Martin Luther, schreibt er, „die Pforte ins Paradies gewesen“.

IV

Die Person Martin Luther – stets scheint sie im inneren Bild auf, wenn das Wort „Reformation“ fällt. Das hängt auch zusammen damit, dass Luther so eine wunderbare Wortmarke ist, ein echtes Label, wenn es darum geht, das Gedenken zu inszenieren. Doch Luther war nicht der, zu dem er im Rückblick immer wieder gemacht wird. Er war mutig – aus Verzweiflung. Aber er war kein Held. Er war ein Kind seiner Zeit. Er brach nicht nur mit Vergangenem. Er war auch eine Person mit Brüchen.

Und doch: So wie Luther sich und die Welt konfrontierte mit dem Wort Gottes; seine Wiederentdeckung der Kraft des Evangeliums und damit auch die Erinnerung an die Freiheit eines Christenmenschen: Das war ein wesentlicher Beitrag zur Veränderung des gesellschaftlichen Gesamtgefüges. Die Moderne ist entstanden, weil der Mensch sich gefragt hat: "Wer bin ich eigentlich? Was ist meine Rolle in der Welt? Woran soll ich glauben? Woran mein Herz binden?“ So zu fragen verändert. Und dann diese Fragen selber beantworten zu wollen – aus der Schrift. Nicht auf vorgegebene Autoritäten zu vertrauen. Diese religiöse Erfahrung: sie dreht die Werte und Normen um, die über Heil oder Unheil des Menschen entscheiden.

Dieses „moderne“ ICH, das uns pointiert im Großen Katechismus entgegentritt, wenn Martin Luther schreibt „Ich glaube, dass Gott mich geschaffen hat samt aller Kreatur…“ – das hat eine Erneuerung des Glaubens ausgelöst, die allen Glauben, alle Verantwortung in der Welt, in einem personalen Gottesverhältnis gründet, in einer Ich-Du-Struktur, in der jeder Einzelne glauben und aus Glauben handeln und sich so vor Gott verantworten muss und darf und kann. Da vertritt ihn kein Priester und kein Pastor.

Die Reformation war eine Frömmigkeitsbewegung: Allein im Glauben an den Gott, der die Welt überwindet, das Böse besiegt; an seinem „Wörtlein“, das den Teufel „fällen“ kann, finde ich zu mir selbst, zu Gott, zu meiner Würde als Geschöpf, Kind Gottes.

Zugleich war der Glaube für die Reformatoren Teil der Weltgestaltung. Man kann auch sagen, ihr Glaube war politisch. Und ohne politisch zu sein – also ohne Auswirkungen auf das Leben der Menschen zu haben – wäre er nicht ihr Glaube gewesen. Das Wort will Fleisch werden immer neu. Martin Luther hat die beiden Reiche unterschieden – getrennt hat er sie nicht.

Wichtig war der Reformation die Zusammenarbeit mit Staat und Gesellschaft und ist sie uns heute auch. Wir sind dankbar für die Unterstützung, die wir erhalten haben, und dankbar auch, dass wir diesen Reformationstag zum ersten Mal als bundesweiten Feiertag begehen dürfen – Christengemeinde und Bürgergemeinde.

Das ist das, was bleibt: die Reformation hat die Tür aufgestoßen zur Freiheit und zur Wiederentdeckung der Würde jedes und jeder Einzelnen. So konnte sie – nicht sofort, aber auf lange Sicht – wesentliche Beiträge leisten, die Gesellschaft zu enttarnen mit ihrer Ungerechtigkeit, Spaltung, Angst, Herrschaft der Großen, mit ihren Projektionen des Bösen. Sie hat die Brutalität der Gesellschaft offenbart, die das Böse personifiziert in denen, die sich nicht wehren können, fremd aussehen, merkwürdige Bräuche pflegen. Sie hat die Erlösungsbedürftigkeit offengelegt einer geknechteten, unsolidarischen Gesellschaft aus Wissenden und Unwissenden. Sie hat eine Stimme gegeben den Erniedrigten, die erstmals eine Sprache finden konnten, derbe, vitale, wunderschöne Sprache – und damit Geist, der unterscheiden hilft das, was dem Leben dient, von dem, was ihm im Wege steht. „Der Christenmensch ist ein freier Herr und niemand untertan; der Christenmensch ist ein dienstbarer Knecht und jedermann untertan“. Ein Ruf gegen das Werben des Teufels in vielfältiger Gestalt ist das. Und höchst aktuell auch nach 500 Jahren noch, da Menschenrechte in Frage stehen, Projektionen des Bösen in alles Fremde wieder salonfähig zu werden drohen, wo Abgrenzungen und Ausgrenzungen zu politischen Programmen werden.

V

Die Gemeinschaft der einen Kirche, das war den Reformatoren wichtig. Eine Spaltung wollten sie nicht. Deshalb sind wir den Weg zum Reformationsjubiläum zusammen mit der römisch-katholischen Kirche gegangen als Weg vom Konflikt zur Gemeinschaft. Das „Allein Christus“ und, dass nur durch Sein Wort uns das Heil geschenkt wird, – darüber herrscht heute eine große ökumenische Einigkeit. Darum können wir das Reformationsjubiläum als Christusfest zu feiern. Und darum haben das Erzbistum Hamburg, das Erzbistum Berlin und die Nordkirche zusammen markante ökumenische Akzente gesetzt. Die Welt wartet nicht unbedingt darauf, an feinsinnigen theologischen Auseinandersetzungen beteiligt zu werden. Aber sie erwartet, dass wir gemeinsam im Namen des einen Herrn der einen Kirche unsere Stimmen erheben gegen Ungerechtigkeit, gegen Hass und Gewalt; gegen Ausgrenzung und Hetze gegenüber allem Fremden und für den Frieden und die Achtung der unantastbaren Würde jedes einzelnen Menschen.

Und wenn die Welt voll Teufel wär´
und wollten uns verschlingen
so fürchten wir uns nicht so sehr,
es soll uns doch gelingen.

Der Glaube an die Überwindung allen Übels ist die Quelle der Hoffnung: nichts muss bleiben, wie es ist, Gott kann schaffen alles neu!

VI

Darum werden wir nicht aufhören zu reden und zu singen von dem Reichtum und von der Fülle des Lebens, die Gott uns in Christus schenkt; von der Kraft und Schönheit des Glaubens. Wir werden nicht aufhören, in die Welt hinein zu singen sein Wort und zu künden von seiner Kraft!

Gott gebe uns, dass wir immer neu einstimmen mögen in das Loblied, in dem er mit seiner Gnaden Gegenwart ist. Denn: „Er ist bei uns wohl auf dem Plan mit seinem Geist und Gaben“.

Amen.

Datum
31.10.2017
Quelle
Stabsstelle Presse und Kommunikation
Von
Gerhard Ulrich
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