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Sonntag "Reminiszere"

Bischöfin Fehrs fordert mehr Einsatz für christliche Flüchtlinge

13.03.2017 | Die Kirchen in Deutschland müssen sich nach Ansicht der Hamburg-Lübecker Bischöfin Kirsten Fehrs stärker für christliche Flüchtlinge einsetzen. "Mich beschäftigt schon länger, ob und wie wir als Kirchen viel aktiver auf unsere Glaubensgeschwister zugehen können", sagte die Bischöfin am Sonntag in der Hamburger Hauptkirche St. Michaelis.

Bischöfin Kirsten Fehrs
Bischöfin Kirsten Fehrs

Die Kirchengemeinden sollten in die Flüchtlingsunterkünfte gehen und christliche Flüchtlinge gezielt zu ihren Gottesdiensten einladen, so die evangelische Theologin. Zudem könnte sie ihre Kirchen für Einwanderergemeinden öffnen. Fehrs verwies auf Hamburger Gemeinden, die bereits ihre Kirchen für Gottesdienste afrikanischer oder nahöstlicher Christen zur Verfügung stellen.

Sonntags "Reminiszere": Erinnern an verfolgte Christen in aller Welt

Die Bischöfin betonte, dass dieser Einsatz nicht bedeute, dass Flüchtlinge anhand ihrer Religionszugehörigkeit unterschiedlich behandelt werden sollten. "Jeder Mensch, der bei uns Asyl findet oder als Kriegsflüchtling aufgenommen wird, hat das gleiche Recht auf Unterbringung, Verpflegung, Bildung - ob er nun Christ oder Muslim oder Jeside ist."

 

Die Bischöfin predigte in der Hauptkirche anlässlich des Sonntags "Reminiszere" ("erinnern"), an dem die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) an verfolgte Christen in aller Welt erinnert.