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Umweltmanagement

Der "Grüne Hahn" kräht nun auch im Kirchenkreis Rendsburg-Eckernförde

17.07.2017 | Die Schöpfung bewahren, die Umwelt schützen und dabei Ressourcen einsparen - dabei geht es beim Zertifikat "Grüner Hahn". Diese Auszeichnung für vorbildliches kirchliches Umweltmanagement gibt es deutschlandweit schon in rund 700 Kirchengemeinden. Der Kirchenkreis Rendsburg-Eckernförde ist auch dabei - als erster in der Nordkirche.

Sie unterstützen den "Grünen Hahn": Hagen von Massenbach (Verwaltungsleiter Kirchenkreis Rendsburg- Eckernförde, v.l.), Julia-Maria Hermann (Projektleiterin) und Propst Matthias Krüger.
Sie unterstützen den "Grünen Hahn": Hagen von Massenbach (Verwaltungsleiter Kirchenkreis Rendsburg- Eckernförde, v.l.), Julia-Maria Hermann (Projektleiterin) und Propst Matthias Krüger.

"Klima-, Boden-, Wasserschutz – sparsamer Rohstoffverbrauch – Arten- und Biotopschutz – Einkauf regional und fair", das sind die vorbildlichen Ziele. Wer mit dem "Grünen Hahn" ausgezeichnet werden möchte, geht den folgenden Weg: Nach Beschluss des Kirchengemeinderates wird zunächst ein ein Umweltbeauftragter aufgestellt, der mit seinem Helferteam den Bestand in der Gemeinde erfasst. Flächendaten, Heizkosten, Stromverbrauch - nach der Erhebung der Daten kann das Team zusammen mit der Projektbeauftragten Julia-Maria Herrmann schauen, wo sich Energie einsparen lässt und wo man Veränderungen vornehmen könnte. Ist das geschehen, wird nach einer Testzeitraum ein externer Gutachter bestellt, der - bei Erfolg - das Zertifikat ausstellt.

Im Süden: Grüner Gockel

Aufbau und Bewertung basieren auf einer Umwelt-Richtlinie der EU (EMAS), die auf die Gegebenheiten in kirchlichen Gemeinden und Einrichtungen zugeschnitten ist. Im Jahr 2000 wurde das Konzept in der Evangelischen Landeskirche Württemberg "erfunden" und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Südlich der Donau wird der "Grüne Hahn" der "Grüne Gockel" genannt.