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Aktion für den guten Zweck

Eine Extra-Wurst für die Kirchengemeinde

08.08.2017 | Die Wurstsorte "Dorf-Snack" gibt es nur im Hamburger Stadtteil Rissen, und sie wird sie einen guten Zweck verkauft. 25 Prozent des Verkaufspreises gehen an das Johannes-Netzwerk der gleichnamigen evangelischen Kirchengemeinde. Eine Wurst kostet 80 Cent, 20 Cent gehen an die lokale Hilfseinrichtung. 1.500 Würste sind bereits verkauft worden.

Karen Kult, Leiterin des Netzwerks der evangelischen Johannes-Gemeinde in Hamburg-Rissen, präsentiert den "Dorf-Snack" zusammen mit Fleischermeister Jürgen Wohler (r.) und dem Rissener Pastor Steffen Kühnelt.
Karen Kult, Leiterin des Netzwerks der evangelischen Johannes-Gemeinde in Hamburg-Rissen, präsentiert den "Dorf-Snack" zusammen mit Fleischermeister Jürgen Wohler (r.) und dem Rissener Pastor Steffen Kühnelt.

Das Johannis-Netzwerk bringt Menschen, die gern helfen, mit denen zusammen, die Hilfe suchen. Ehrenamtliche machen mit Kindern Hausaufgaben oder geben ihnen Nachhilfe. An Kinder, die keine Großeltern vor Ort haben, werden "Wunschomas" vermittelt. Andere gehen für Kranke zum Einkaufen oder besuchen Senioren. "Wir haben hier sehr viele Altenheime, in denen die Menschen vereinsamen", sagt Netzwerk-Leiterin Karen Kult. "Wir fühlen uns fürs Dorf verantwortlich."

Die Wurst für die Butterbrotdose

Die Fleischerei von Jürgen Wohler gibt es in Rissen bereits seit 1908. Sie ist ein Familienbetrieb in vierter Generation. Die Idee von der sozialen Wurst hat ihn sofort begeistert. Der "Dorf-Snack" enthält Schweine- und Rindfleisch und ist gluten- und laktosefrei. Ihren besonderen Geschmack erhält sie durch die Räucherung im Buchen-Rauch. Ungewöhnlich ist das Format: Die Wurst ist so klein, dass sie in eine Butterbrotdose passt. Eltern können sie ihren Kinder einpacken oder selbst zur Arbeit mitnehmen.

Schon 300 Euro gingen an das Johannesnetzwerk

Seit Anfang April gibt es den "Dorf-Snack" in Rissen zu kaufen. Viele fragen mittlerweile in seinem Geschäft schon nach der "Dorfwurst", erzählt Jürgen Wohler. In drei Monaten hat er bereits 1.500 Stück verkauft und konnte dem Johannesnetzwerk 300 Euro übergeben. Bis Ende des Jahres, so hofft er, sind 5.000 Würste verkauft. Wohler: "Das wäre für uns alle ein toller Erfolg".