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Symposium und Messe

In die Fremde gehen: Hamburg wird zum Pilger-Zentrum

17.02.2017 | Über 2.000 Pilger aus dem In- und Ausland erwartet der Hamburger Pilger-Pastor Bernd Lohse am 25. Februar in der Hauptkirche St. Jacobi zur Pilgermesse. Mehr als 40 Aussteller aus dem gesamten Bundesgebiet, der Schweiz, Norwegen und Dänemark wollen ihr Knowhow rund ums Pilgern anbieten und austauschen, teilte Lohse mit. Damit sei die Pilgermesse in der Hamburger Hauptkirche die größte ihrer Art in Deutschland.

Ein Pilger wandert auf dem Lutherweg bei Höhnstedt im Mansfelder Land. Der Lutherweg in Sachsen-Anhalt ist ein 410 Kilometer langer Wanderweg für Wanderer, Radfahrer und Pilger.
Unterwegs sein, Neues entdecken und vielleicht auch eine neue Perspektive zu Gewohntem einnehmen - die Motivation für Pilger ist vielfältig

Die Messe beginnt um 11 Uhr mit einem Gottesdienst in St. Jacobi, in den die beteiligten Pilger feierlich einziehen wollen. Im Anschluss kann sich jeder für seinen individuellen Lebens-Weg segnen lassen.

Kirche herausgefordert bei Begleitung von Pilgern

Bereits am Vortag (24. Februar) findet im Diakonie- und Kirchenzentrum Dorothee-Sölle-Haus in Hamburg-Altona ein Pilger-Symposium statt, das laut Lohse mit 130 Teilnehmern bereits vollständig ausgebucht ist. Unter dem Motto "In die Fremde gehen" gibt es Vorträge und Diskussionen. Lohse zum Beispiel will über "Die Erotik des Pilgerns" sprechen. "Nicht selten sehen Pilger ihren Lebensweg völlig neu und empfinden eine Distanz zum bisherigen Alltag mit seinen Pflichten und Lasten", sagte er. Oft könnten diejenigen helfen, denen man unterwegs begegnet. Dennoch wünschten Pilger häufig eine Vor- und Nachbegleitung - und dabei sei die Kirche in besonderer Weise gefordert.