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Podiumsdiskussion zum G20-Gipfel

Zur "Krise der Demokratie": Landesbischof Ulrich diskutiert mit

16.06.2017 | Nordkirchen-Bischof Gerhard Ulrich wird am Dienstag (20. Juni, 18.30 Uhr) an einem Podiumsgespräch zum Thema "Die Krise der Demokratie und der Aufstieg des Rechtspopulismus" in Hamburg teilnehmen. Die Veranstaltung gehört zu den Aktivitäten, mit denen das "Kirchliche Bündnis zum G20-Gipfel" das zweitägige Treffen der führenden Wirtschaftsnationen vom 7. bis 8. Juli in der Hansestadt begleitet.

Gemeinsam mit Professor Wilhelm Heitmeyer, Soziologe an der Universität Bielefeld, wird Ulrich darüber diskutieren, welche sozioökonomischen, politischen und kulturellen Einflüsse populistische Bewegungen und Parteien stärken. Heitmeyer erforscht unter anderem, warum immer häufiger Menschen aus der Mitte der Gesellschaft zu autoritären Lösungen neigen und Empathie verloren geht. Gerade die Kirchen könnten in dieser Debatte eine wichtige Rolle spielen.

Friedliche Aktivitäten zum G20-Gipfel

Unter dem Motto "global.gerecht.gestalten" haben sich knapp 40 kirchliche Institutionen in Norddeutschland zu einem Bündnis zum G20-Gipfel zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen sie vor und während des Gipfels mit Gottesdiensten, Andachten und Veranstaltungen die Beratungen begleiten und sich an friedlichen Aktivitäten beteiligen. Veranstalter des Podiumsgesprächs in der Alfred Schnittke-Akademie ist der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt, der Kirchliche Entwicklungsdienst der Nordkirche sowie die Arbeitsstelle Weitblick des Kirchenkreises Hamburg-West/Südholstein.