Nachrichten

Pröpstin Ulrike Murmann, Kirchenkreis Hamburg-Ost, und Bischöfin Kirsten Fehrs (re.) bei der Pressekonferenz zum Bericht Unabhängigen Expertenkommission

Nordkirche weitet Maßnahmen gegen sexuellen Missbrauch aus

Di 14.10.2014

Hamburg. Mit konkreten Maßnahmen weitet die Nordkirche ihr Vorgehen gegen sexuelle Übergriffe und Grenzverletzungen aus und erweitert Hilfs- und Begleitungsangebote für Opfer und Betroffene. Hintergrund der Maßnahmen ist der heute von der Nordkirche und dem Kirchenkreis Hamburg-Ost veröffentlichte „Schlussbericht der unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung von Missbrauchsfällen im Gebiet der ehemaligen Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche, heute Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland“, den die Nordkirche und der Kirchenkreis Hamburg-Ost im Jahr 2012 in Auftrag gegeben hatten und den die Kommission nun vorgelegt hat.  

Kreuzigungsgruppe vor der Kirche im Hamburger Stadtteil St. Georg.

Kreuzwege am Karfreitag in Hamburg und Lübeck

Mi 16.04.2014

Lübeck/Hamburg. Mehrere hundert Menschen werden am Karfreitag (18. April) zu Deutschlands ältestem Kreuzweg durch die Lübecker Altstadt erwartet. Gemeinsam mit der evangelischen Bischöfin Kirsten Fehrs wird erstmals der neue katholische Diözesanadministrator Ansgar Thim das Kreuz tragen. Thema sei in diesem Jahr Missbrauch, teilte das Erzbistum mit. Sprechen wird daher auch Rainer Kluck, Präventionsbeauftragter im evangelischen Sprengel Hamburg und Lübeck.  

Menschen / Scherenschnitt / Symbolbild

Missbrauch: Fehrs will Umgang mit Schweigepflicht zum Thema machen

Sa 01.03.2014

Lübeck-Travemünde. Die Hamburg-Lübecker Bischöfin Kirsten Fehrs will angesichts von Missbrauchs-Fällen in der Kirche die Schweigepflicht von Seelsorgern verstärkt zum Thema machen. "Wir müssen uns auch mit den Dilemmata der seelsorgerlichen Schweigepflicht befassen", sagte die evangelische Theologin am Sonnabend auf der Nordkirchen-Synode in Lübeck-Travemünde.  

Gerichtsverfahren im Ahrensburger Missbrauchsfall verzögert sich

Mo 14.01.2013

Ahrensburg. Die juristische Klärung im Ahrensburger Missbrauchsfall wird sich weiter verzögern. Der Vorsitzende der Ersatz-Disziplinarkammer, Richter Wolf Reinhard Wrege, hat nach Angaben des "Hamburger Abendblatts" sein Amt niedergelegt.  

(c) Plakatmotiv der Kampagne "Kein Raum für Missbrauch"

Missbrauchs-Beauftragter startet Info-Kampagne "Kein Raum für Missbrauch"

Fr 11.01.2013

Berlin/Kiel. Eltern werden dem Thema Kindesmissbrauch künftig öfter begegnen. Der unabhängige Missbrauchs-Beauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, hat in Berlin die breit angelegte Informationskampagne "Kein Raum für Missbrauch" gestartet. Ihr Symbol ist ein weißes X. Es soll, ähnlich der roten Aids-Schleife, das Thema in der Öffentlichkeit verankern. Außer Eltern sollen alle Erwachsenen angesprochen werden, die beruflich oder in ihrer Freizeit mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.  

Kirchenamt fordert neues Gerichtsverfahren gegen Ahrensburger Ruhestandspastor

Mi 12.12.2012

Ahrensburg/Kiel. Im Ahrensburger Missbrauchsfall drängt die Nordkirche auf ein neues Verfahren gegen den Ruhestandspastor Friedrich H. (71). Das Landeskirchenamt habe Rechtsmittel gegen die Einstellung des Verfahrens eingelegt, teilte Kirchensprecher Frank Zabel am Mittwoch in Kiel mit. Es liege ein "schwerwiegender Verfahrensfehler" vor.  

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