Nachrichten

Hamburger Propst: Flüchtlingshilfe gut biblisch

Sa 21.09.2013

Hamburg. Der Hamburger Senat hat erneut Sonderregelungen für die rund 80 Libyen-Flüchtlinge abgelehnt, die seit Anfang Juni in der St. Pauli-Kirche schlafen. Es werde in Hamburg "keine Situation geben, in der Männer mit unbekannten Namen und unbekannten Flüchtlingsschicksalen ein Aufenthaltsrecht bekommen", sagte Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) dem "Hamburger Abendblatt" (Freitagausgabe). Eine Räumung der Kirche sei aber nicht vorgesehen.  

Schwerin: Aktion zum „Tag des Flüchtlings”

Do 19.09.2013

Schwerin. Zum „Tag des Flüchtlings” am 27. September wollen der Flüchtlingsrat MV und die Schweriner Amnesty International-Gruppe mit einer Aktion auf dem Schweriner Marktplatz auf die Situation von Flüchtlingen hinweisen.  

Letzte Zuflucht: Die Syrerin Mariam al-Hariri (37) ist mit ihren Kindern  nach Deutschland geflohen

Landesbischof Ulrich beklagt unwürdigen Umgang mit Flüchtlingen

Fr 13.09.2013

Berlin/Schwerin. Der Landesbischof der Nordkirche, Gerhard Ulrich, setzt sich gemeinsam mit rund 200 Prominenten aus Kirchen, Politik und Wissenschaft in einem Appell für eine menschlichere Behandlung von Flüchtlingen in Deutschland ein. „Wir fordern eine Politik, die Flüchtlinge schützt und nicht zur Zielscheibe rassistischer Hetze werden lässt”, heißt es in der am Freitag in Berlin veröffentlichten Erklärung.  

Flüchtlingsrat fordert bessere Integration von Schutzsuchenden

Mi 04.09.2013

Schwerin. Der Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern hat eine menschenwürdige Aufnahme und Integration von Asylsuchenden gefordert. Dazu gehöre neben fairen und zügigeren Asylverfahren ein Integrationskonzept, das die Unterbringung in Wohnungen sowie den Zugang zu Deutsch- und Integrationskursen vorsieht, teilte die Vorsitzende des Flüchtlingsrates, Ulrike Seemann-Katz, in Schwerin mit.  

Interkulturelle Wochen in Schwerin

Mo 02.09.2013

Schwerin. Mit einem ökumenischen Stadtgottesdienst auf dem Markt starten am Sonntag (8. September, 11 Uhr) die 23. Schweriner Interkulturellen Wochen.  

"Multikulturelle Wochen" in Rostock

Fr 16.08.2013

Rostock. Unter dem Motto "Willkommen in Rostock - Wer offen ist, kann mehr erleben" finden bis Dezember in Rostock die "Multikulturellen Wochen" statt.  

Flüchtlingsrat fordert Aufnahme von Angehörigen syrischer Flüchtlingen

Do 15.08.2013

Kiel . Der Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein hat die Aufnahme von Familienangehörigen von syrischen Flüchtlingen gefordert. Ein entsprechender Beschluss des Bundestages müsse möglichst schnell im nördlichsten Bundesland umgesetzt werden, teilte die Organisation in Kiel mit.  

Rostock: Fotoausstellung zeigt jüdische Emigranten

Fr 09.08.2013

Rostock. Eine neue Fotoausstellung mit dem Titel "Jüdische Emigranten in Rostock" wird am 23. September um 15 Uhr in der mecklenburgischen Hansestadt eröffnet.  

Die Tragödie wiederholt sich immer wieder: Flüchtlinge von der Elfenbeinküste (Archivbild, 2003) riskieren ihr Leben, um in einem anderen Land bessere Überlebenschancen zu finden

Flüchtlingspastorin fordert von Malta Aufnahme von Schiffbrüchigen

Mi 07.08.2013

Hamburg/Valletta. Die Flüchtlingsbeauftragte der Nordkirche, Pastorin Fanny Dethloff, hat Malta aufgefordert, einen Öltanker mit 102 auf hoher See geretteten Bootsflüchtlingen in den Hafen Valletta zu lassen. Die Weigerung mache sie fassungslos, sagte sie am Dienstag. Das Frachtschiff, auf dem sich unter anderem vier schwangere Frauen und ein Baby befinden, wartet seit Montag auf die Erlaubnis zum Einlaufen. Die maltesische Regierung verlangt, dass das Schiff die Migranten nach Libyen bringt.  

Andreas A. (li) ist einer der Sprecher der Fluechtlings-Gruppe "Lampedusa in Hamburg". Er sprach im Juni bereits mit dem amerikanischen Vize-Generalkonsul Robert Stevens (re). Mit dabei: Pastor Sieghard Wilm und Constanze Funck

Nach Krieg und Vertreibung kommen Flüchtlinge nicht zur Ruhe

Mo 29.07.2013

300 Wanderarbeiter aus Libyen sind in Hamburg gestrandet, ihnen droht die Abschiebung. Möglich wäre ein humanitäres Bleiberecht, doch die Innenbehörde zögert. Andreas A. ist einer der Sprecher der Flüchtlinge. Einblicke in ein Leben zwischen Bangen und Hoffen.  

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