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Neue Leitung der Ausbildungsstätte für künftige Pastorinnen und Pastoren:

Erste Kirchenleitung beruft Propst Dr. Kay-Ulrich Bronk zum Direktor des Prediger- und Studienseminars

18.06.2017 | Schwerin/Ratzeburg. Neue Leitung der Ausbildungsstätte für künftige Pastorinnen und Pastoren: Die Erste Kirchenleitung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkiche) hat Dr. Kay-Ulrich Bronk, Propst im Kirchenkreis Nordfriesland, in das Amt des Direktors des Prediger- und Studienseminars der Nordkirche in Ratzeburg berufen.

Propst Dr. Kay-Ulrich Bronk, Kirchenkreis Nordfriesland (Propstei Nord), ab 1. September 2017 Direktor des Prediger- und Studienseminars der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) in Ratzeburg. Foto: Klaus-Uwe Nommensen
Propst Dr. Kay-Ulrich Bronk, Kirchenkreis Nordfriesland (Propstei Nord), ab 1. September 2017 Direktor des Prediger- und Studienseminars der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) in Ratzeburg.

Damit wird der 60-jährige Theologe am 1. September 2017 die Nachfolge des derzeitigen Direktors Paul Philipps antreten, der dann auf Berufung der Kirchenleitung in das Amt des Landespastors des Diakonischen Werkes Mecklenburg-Vorpommern wechselt.

Kay-Ulrich Bronk wurde in Hamburg geboren und war nach dem Studium der Theologie zunächst Theologischer Gemeindeassistent in Hamburg Mümmelmannsberg und Vikar in Hattstedt/Nordfriesland. Es folgten ein Gemeindepfarramt in Hamburg-Langenhorn und nach einem Stipendiat der Universität Hamburg ein Gemeindepfarramt in Niebüll/Nordfriesland, wo er auch als Vikarsanleiter und Prüfer für das Zweite Theologische Examen tätig war. 1999 wurde Kay-Ulrich Bronk auf Grund seiner Dissertation „Der Flug der Taube. Die Wittenberger Gebete um Erneuerung im Herbst 1989“ zum Doktor der Theologie promoviert. Von 2001 bis 2002 hatte er das Amt des Stellvertretenden Propstes im damaligen Kirchenkreis Südtondern inne.

Von 2002 bis 2008 war Bronk Theologischer Leiter und Geschäftsführer des Christian Jensen Kollegs in Breklum und absolvierte in dieser Zeit eine Ausbildung zum Mediator. Seit 2008 ist er Propst im Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Nordfriesland (Propstei Nord). Kay-Ulrich Bronk ist Mitglied der Theologischen Kammer der Nordkirche und des Fachbeirates für Erinnerungskultur und Gedenkstättenarbeit in der Nordkirche. Neben seiner Dissertation veröffentlichte Kay-Ulrich Bronk verschiedene Aufsätze und Predigten sowie eine Kurzgeschichte und ein Hörspiel. In Vortragsreihen thematisierte er Luthers Theologie, die Geschichte der Reformation sowie die Verarbeitung theologischer Stoffe in Filmen.

Landesbischof Ulrich: „Ausbildung theologischen Nachwuchses weiter profilieren“

Landesbischof Gerhard Ulrich, Vorsitzender der Ersten Kirchenleitung freut sich auf die Zusammenarbeit: „Kay-Ulrich Bronk ist ein profilierter Theologe und erfahrener Pastor, der in verschiedenen Leitungsfunktionen und in der Ausbildung Verantwortung getragen und sich darin bewährt hat. Von der Metropole bis zum ländlichen Bereich sind ihm die vielfältigen Rahmenbedingungen, auf die junge Theologinnen und Theologen für den Pfarrdienst in der Nordkirche vorbereitet werden, vertraut. Ich bin überzeugt, dass er die kirchliche Ausbildung unseres theologischen Nachwuchses am Standort Ratzeburg weiter profilieren und ihr wichtige Impulse geben wird.“ Kay-Ulrich Bronk: „Die Aussicht, mit jungen Theologinnen und Theologen konzeptionell zu arbeiten, Erfahrungen weiterzugeben und neue Erfahrungen zu machen, motiviert mich. Der Abschied von Nordfriesland fällt mir schwer, aber ich freue mich auf die neue Aufgabe.“

Hintergrund:

Das Prediger- und Studienseminar in Ratzeburg ist die Ausbildungsstätte für künftige Pastorinnen und Pastoren der Nordkirche, die sich nach dem Abschluss des Theologiestudiums als Vikarinnen und Vikare in der kirchengemeindlichen Praxis und am Prediger- und Studienseminar auf den Dienst im Pfarramt vorbereiten. Aktuell hat die Nordkirche ihre Kapazitäten für den Kirchlichen Vorbereitungsdienst (Vikariat) erhöht, so dass derzeit bis zu 40 Vikarinnen und Vikare pro Jahr die Ausbildung abschließen können.