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„Gewalt darf niemals ein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein“

Hamburger Bischöfin Fehrs ruft zu Besonnenheit und Deeskalation auf

07.07.2017 | Hamburg. Angesichts der Ausschreitungen bei Protesten gegen den G20-Gipfel ruft Bischöfin Kirsten Fehrs zur Besonnenheit und zur Deeskalation auf. „Gewalt darf niemals ein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein. Nur friedlicher Protest ist glaubwürdig“, sagte die Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) heute (7. Juli) in Hamburg.

„Hier steht nicht nur die demokratische Kultur auf dem Spiel, sondern die Gesundheit und das Leben von Menschen. Ich appelliere an all jene, die an Demonstrationen teilnehmen, aber auch an die politisch Verantwortlichen, die Sicherheitskräfte und überhaupt an alle, denen Freiheit, Demokratie und Recht wichtig sind: Helft mit, die Situation zu beruhigen! Lasst euch nicht provozieren, bleibt besonnen!“

Die Bischöfin rief zugleich zum Gebet auf: „Heute Abend finden in zahlreichen Hamburger Kirchen Gebete für den Frieden statt. Die Kirchengemeinden bieten damit auch Orte und Zeiten an, wo die Hamburgerinnen und Hamburger in diesen aufgewühlten Tagen Stärkung und Halt finden. Meine Bitte ist: Betet für den Frieden in dieser Stadt! Betet für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt!“

Am Sonnabend (8.Juli) wird Bischöfin Fehrs um 10.30 Uhr an einem Ökumenischen Gottesdienst in der Hauptkirche St. Katharinen teilnehmen. Er steht unter dem biblischen Wort: „Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege in euch einen neuen Geist.“ (Hesekiel 36, 26).

Anschließend wird Bischöfin Fehrs gemeinsam mit vielen anderen Menschen aus Kirche, Zivilgesellschaft und Politik an der Kundgebung „Hamburg zeigt Haltung“ auf dem Hamburger Fischmarkt teilnehmen. Dort halten der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio und die Politikwissenschaftlerin Gesine Schwan die Hauptreden.