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Kirche, Engagement und Geld

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!    

Sie sind getauft - und Mitglied Ihrer Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland. Wunderbar! Mit Ihrer Kirchensteuer fördern Sie das Leben Ihrer Nordkirche. Sie leisten einen wesentlichen finanziellen Beitrag dafür, dass der christliche Glaube weitergegeben und Menschen auf ihrem Lebensweg begleitet werden können - in den Gottesdiensten, durch die Arbeit in den Kirchengemeinden, in den Kindertagesstätten, in der Jugendarbeit, in der Erwachsenenbildung, in der Kirchenmusik oder in den vielen diakonischen Einrichtungen und Beratungsstellen. Ohne Ihre Unterstützung wäre der vielfältige Dienst der Nordkirche nicht möglich.

Die Kirche ist da, wo sie gebraucht wird. Damit folgt sie ihrem biblischen Auftrag: "Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst" - sagt Jesus. Diese Liebe kann man nicht mit Geld kaufen. Aber die Kirchensteuer gewährleistet, dass sich Menschen hauptberuflich Zeit nehmen können um anderen zu helfen. Aus einer finanziellen Transaktion kann so eine liebevolle Aktion für die Menschen werden.

Ich danke Ihnen für Ihr Interesse und für Ihre Bereitschaft, die Arbeit Ihrer Kirche mit Ihrer Kirchensteuer zu unterstützen!

Gerhard Ulrich
Landesbischof der Nordkirche

Kirchensteuer - Info-Broschüre der Nordkirche (2014)
Die Kirchensteuer

Informationen der Nordkirche rund um das Thema Kirche, Engagement und Geld finden Sie in hier:

Info-Broschüre Kirchensteuer (pdf, 15 Seiten, Mai 2014)

Die Finanzen der Nordkirche

Woher erhält die Kirche ihre finanziellen Mittel? Und was geschieht mit ihnen?

Die Finanzen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) sind kein Geheimnis. Sie werden demokratisch beschlossen und sind nachzulesen in öffentlichen Haushalten, von den mehr als 1000 Kirchengemeinden über die 13 Kirchenkreise bis hin zur Landeskirche. Die finanziellen Rahmenbedingungen der Nordkirche sind daher vollständig transparent.

Die Basis der Finanzierung kirchlicher Arbeit sind die Gaben ihrer Mitglieder, also vornehmlich die Kirchensteuer.

Hinzu kommen dazu Mittel aus vertraglich geregelten Rechtsansprüchen – die so genannten Staatsleistungen. Sie spielen mit sechs Prozent im Haushalt der Nordkirche nur eine untergeordnete Rolle. Schließlich kommen staatliche Erstattungszahlungen hinzu für Leistungen an der Gesellschaft, beispielsweise im Kindertagesstättenbereich und in der Kranken- und Altenpflege. In diesen Bereichen erfüllen die (Nord-) Kirche und ihre Diakonie öffentliche Aufgaben und erhalten folgerichtig staatliche Erstattungen, die aber zumeist nicht ausreichen, um den tatsächlichen Aufwand abzudecken. Diese finanziellen Zuwendungen des Staates sind keine Subventionen! Im Gegenteil, die wertvolle ehrenamtliche Arbeit, aber auch Kollekten und Spenden, entlasten die staatlichen Haushalte. Aus den Diensten, die die Kirche erbringt, werden also keine Einnahmen für „die Kirche“ gewonnen, sondern umgekehrt: Aus kirchlichen Mitteln (Kirchensteuer, Spenden, Kirchgeld) sowie dem Einsatz der Gläubigen für die Gesellschaft werden soziale Dienste mitfinanziert.

Alle Haushalte auf den verschiedenen Ebenen der Nordkirche werden öffentlich beraten und verabschiedet.

Die Haushaltspläne sind einsehbar. Es gibt also keine Schattenhaushalte oder Kassen, die nicht in einem durchsichtigen Verfahren von den Gremien beschlossen werden.

Die fünf wichtigsten Einnahmequellen unserer Kirche

Spenden
Spenden und Kollekten sind unmittelbare, oft zweckgebundene Zuwendungen an die Kirche oder auch für einen bestimmten Arbeitsbereich kirchlichen Handelns.

Kirchensteuern
Die Kirchensteuern machen den Hauptanteil der Einnahmen aus. Sie ermöglichen im Wesentlichen das umfassende kirchliche, von vielen Menschen - Kirchenmitgliedern, aber auch Nicht-Mitgliedern - genutzte Angebot.

Staatliche Zuschüsse
Der Staat gibt eine Reihe von Zuschüssen zu sozialen und kulturellen Einrichtungen, zu Personalkosten, Bildungsleistungen und Seelsorge in staatlichen Institutionen sowie zu Unterhaltungskosten für Kirchengebäude und Denkmalspflege.

Beiträge und Gebühren
In bestimmten Bereichen erhebt die Kirche Beiträge und Gebühren. Eltern zahlen z.B. für den Kindergartenplatz ihres Kindes einen monatlichen Beitrag, das Grab auf dem kirchlichen Friedhof wird gegen eine Gebühr gepachtet.

Zinsen, Miet- und Pachteinnahmen
Weitere Einkünfte stammen aus Zinsen, Miet- und Pachteinnahmen von kirchlichen Ländereien und Gebäudevermitungen.