Jüdisches Leben

Wiedereröffnung der Hamburger Synagoge

Eingang der Synagoge in Hamburg.
Eingang der Synagoge in Hamburg.© Thomas Morell

27. August 2013 von Simone Viere

Hamburg. Nach zweijähriger Bauzeit ist die Hamburger Synagoge jetzt wieder eröffnet worden. Es sei ein Gewinn für Hamburg, dass jüdische Religion und Kultur in der Stadt immer lebendiger werde, sagte Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) beim Durchschneiden des Bandes. Insgesamt wurden rund 1,5 Millionen Euro investiert. Davon stammt eine Million Euro aus der Hermann Reemtsma Stiftung.

Die Grundsanierung war notwendig geworden, weil das Gebäude von Wasserschäden bedroht war. So mussten vor allem der Keller, das Dach und die Fenster repariert werden. Der Gottesdienstraum wurde durch eine neue Beleuchtung und frische Farbe freundlicher und heller gestaltet. Erneuert wurde auch der historische Leuchter aus der ehemaligen Gemeinde Altona. Die knapp 400 gepolsterten Stühle wurden eigens in Israel gefertigt. Die ehemalige "kleine Synagoge" ist jetzt ein "Haus des Lernens".

Offenere Atmosphäre soll geschaffen werden

Mit der Sanierung möchte die Gemeinde eine offenere Atmosphäre schaffen, sagte Roy Naor, Vorstandsmitglied der Gemeinde. Die Erneuerung der farbenprächtigen Fenster soll in den nächsten zwei Jahren folgen. Dafür müsse die Gemeinde noch Geld sammeln. Die Stadt hat bereits eine Unterstützung von 400.000 Euro zugesagt.

Die Hamburger Gemeinde hat knapp 3.000 Mitglieder. Die Synagoge - ein moderner, fünfeckiger Bau im Stadtteil Eimsbüttel - wurde 1960 eingeweiht. Seit Anfang der 90er Jahre wird sie von der Polizei bewacht. Der Straßenabschnitt Hohe Weide ist aus Sorge vor Anschlägen für den Autoverkehr gesperrt.

Info: "Abend der offenen Tür und Begegnung" am Dienstag, 27. August, 18 Uhr, Hohe Weide 34, 20253 Hamburg

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