Thursdays In Black

Weltweite Solidaritätsaktion gegen Frauengewalt: Thursdays In Black auch in Karlsruhe

Buttons der Kampagne "Thursdays In Black" gegen Vergewaltigung und Gewalt: Auf der Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen wurde zu Solidarität aufgerufen.
Buttons der Kampagne "Thursdays In Black" gegen Vergewaltigung und Gewalt: Auf der Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen wurde zu Solidarität aufgerufen.© Lennart Garleff

02. September 2022 von Claudia Ebeling

Alle tragen schwarz: Mit dieser Solidaritätsaktion gegen Vergewaltigung und Gewalt gegen Frauen hat der Ökumenische Rat der Kirchen ein Zeichen gesetzt. Viele Delegierte, Gäste und vor allem Mitarbeitende haben am Donnerstag mitgemacht.

Initiiert haben die Aktion die Programmverantwortlichen des Themas "Gerechte Gemeinschaft von Frauen und Männern". "Die schwarze Kleidung an allen Orten soll so auf die vielfältigen Herausforderungen und Gefahren, denen Frauen, Kinder, besonders Mädchen, ausgetzt sind, aufmerksam machen", berichtet Jan-Lennart Garleff, der als im Stewards-Programm bei der Vollversammlung im Einsatz ist.

 

 

 

Solidarität in schwarzen T-Shirts: Unsere Stewards Neema Mercie Victor und Lennart Garleff machen gemeinsam mit 160 jungen Erwachsenen auf der Vollversammlung bei der Aktion "Thursdays In Black" mit.
Solidarität in schwarzen T-Shirts: Unsere Stewards Neema Mercie Victor und Lennart Garleff machen gemeinsam mit 160 jungen Erwachsenen auf der Vollversammlung bei der Aktion "Thursdays In Black" mit.© privat

 

 

 

Zahlreiche Diskussionen und Veranstaltungen an dem Tag hätten sich mit den Themen Selbstbestimmung, Geschlechtergerechtigkeit und Schutz vor Gewalt beschäftigt.

Wandteppich mit Botschaften und Bildern gegen Gewalt

"Außerdem wurde ein Wasserfall des Protests gegen Gewalt präsentiert", erzählt Neema Mercie Victor, die ebenfalls gemeinsam mit 160 jungen Erwachsenen aus weltweiten Kirchen am Stewards-Programm teilnimmt. Der Wasserfall hat die Form eines riesigen Wandteppichs mit Botschaften und Bildern aus der ganzen Welt. Seit mehreren Jahren wird er zusammengenäht. Frauen der mennonitischen Kirche haben damit begonnen.

 

 

 

Kampagne gegen Vergewaltung und Gewalt: Eine Friedensdecke von Frauen der Mennonitischen Weltkonferenz
Die Kampagne "Thursdays In Black" des Ökumenischen Rates der Kirchen gegen Vergewaltigung und Gewalt: Vertretende weltweiter Kirchen vor einer Friedensdecke mennonitischer Frauen.© Sean Hawkey

 

 

 

Jedes in den Wandteppich eingenähte Stoffelement steht für eine Lebenserfahrung oder die Bekundung eines Menschen oder einer Gruppe, sich für eine Welt ohne Vergewaltigung und Gewalt einsetzen zu wollen.

Der Wasserfall ist ein greifbares Symbol für die Kampagne „Donnerstags in Schwarz“, bei der Einzelpersonen, Kirchen, Gruppen und Organisationen zeigen, dass sie Teil einer weltweiten Bewegung sind, die geschlechtsbezogene Gewalt beseitigen will.

Hintergrund:

Das Konzept der Kampagne des Ökumenischen Rates der Kirchen ist einfach, aber mit großer Wirkung: "Tragen Sie donnerstags schwarze Kleidung und dazu einen Anstecker, um zu zeigen, dass Sie Teil der globalen Bewegung sind, die sich gegen Haltungen und Handlungen auflehnt, die Vergewaltigung und Gewalt dulden. Zollen Sie Frauen Respekt, die Ungerechtigkeit und Gewalt die Stirn bieten. Ermutigen Sie andere, sich Ihnen anzuschließen", heißt es in einem Aufruf zu der Aktion.

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