Feiern Sie mit uns Ostern

Fest der Hoffnung

Ostern ist nicht nur das älteste Fest der Christenheit – es ist ein Symbol für den Sieg des Lebens über den Tod. Zu Ostern erinnern wir an die Auferstehung Jesu Christi von den Toten nach seinem Leiden und Sterben am Kreuz.

Ostern hat dieses Jahr für uns eine besondere Bedeutung: Wir erleben, wie die Ukraine überfallen wird. Es ist Krieg in Europa, Menschen leiden unsäglich. Viele blicken mit Sorge in die Zukunft. Wir gedenken der Menschen, die gestorben sind. Hier finden Sie unsere Informationen und Anlaufstellen für geflüchtete Menschen - Інформація та контактні пункти для біженців.

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„So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen Sohn für uns gab. Damit sind wir nicht verloren, sondern wir haben das ewige Leben.”

Johannes 3,16

Osterbotschaft

von Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt

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Der Leidensweg

Als Jesus nach Jerusalem kommt, wird er dort noch freudig begrüßt. Doch sein Tod wird schon angekündigt.

Am Abend zuvor isst er noch ein letztes Mal gemeinsam mit seinen Jüngern und spricht ihnen Mut zu. Doch viele andere sehen in ihm einen politischen Aufrührer. Mit dieser Begründung wird er schließlich verhaftet und vom römischen Statthalter Pontius Pilatus zum Tode verurteilt.

Jesus stirbt am Kreuz.

Passionszeit

An Aschermittwoch, am Anfang der Passionszeit, beginnt das 40-tägige Fasten - eine Zeit, die in Vorbereitung auf Ostern zur Buße aufruft. An Gründonnerstag wird durch Jesu letzte Zusammenkunft an die Einsetzung des Abendmahls erinnert.

An Karfreitag gedenken wir der Kreuzigung Jesu - daher steht dieser Tag ganz im Zeichen der Trauer. Dafür steht auch das Wort „Kara”, das aus dem Mittelhochdeutschen stammt und „Jammer” bedeutet. Die Christen bekennen: Jesus ist für unsere Sünden gestorben. Das Symbol ist das Kreuz, das Himmel und Erde verbindet, es steht für Mitgefühl und die Erlösung vom Tod.

Die Auferstehung

Drei Tage nach der Kreuzigung Jesu machen sich Frauen zu seinem Grab auf, um den Leichnam zu salben. Doch sie finden das Grab leer vor und erfahren von einem Engel, dass Gott ihn vom Tod auferweckt hat. Jesus erscheint tags darauf zwei seiner Jünger und trägt ihnen auf, die gute Nachricht weiterzusagen.

Ostern

Ostern ist das älteste und wichtigste Fest der Christenheit. Es erinnert an die Mitte des christlichen Glaubens: die Auferstehung Jesu Christi von den Toten nach seinem Leiden und Sterben am Kreuz. Gott kann alle Menschen aus Tod und Unrecht retten, wie er Jesus errettet hat. Das Osterfest ist daher ein Symbol für den Sieg des Lebens über den Tod.

Wissenswertes über das Osterfest

Wieder ist Ostern, das älteste und wichtigste Fest der Christenheit. Alljährlich wird es gefeiert - und trotzdem kommt manchmal die Frage auf: Was passierte noch mal zu diesen Feiertagen? Und was soll das mit den Eiern? Eine kurze Wissensauffrischung.

Ostern erinnert an das Fundament des christlichen Glaubens: die Auferstehung Jesu Christi von den Toten nach seinem Leiden und Sterben am Kreuz.

Das Datum des beweglichen Festes fällt hierzulande immer auf den Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond, nach dem gregorianischen Kalender heißt das: frühestens auf den 22. März und spätestens auf den 25. April. Für die Bestimmung muss ein sogenannter Lunisolarkalender befragt werden, der Mond- und Sonnenphasen verzeichnet.

Was bedeutet das Wort „Ostern”?

Laut Duden leitet sich Ostern aus dem altgermanischen „Austro” für Morgenröte ab, welches eventuell einst ein germanisches Frühlingsfest bezeichnet hat. Auch im Altenglischen (Ēostre, Ēastre) und Althochdeutschen (ōst(a)ra) kommen verwandte Bezeichnungen vor. Der Wortstamm ist zudem mit dem altgriechischen Namen der vergöttlichten Morgenröte „Ēōs” und dem lateinischen „aurora” für „Morgenröte” verwandt. All dies passt zu der Bedeutung der Auferstehung, die das Fest in sich trägt.

Was passiert in der Karwoche?

In der letzten Woche vor Ostersonntag ballen sich die besonderen Tage. Die Karwoche, die nach dem althochdeutschen Wort "Kara" für Klage und Trauer benannt worden ist, beginnt mit dem Palmsonntag. Dieser ist dem feierlichen Einzug Jesu nach Jerusalem gewidmet, zu dem die Menschen Palmwedel auf die Straße legten.

Der darauf folgende Gründonnerstag steht im Zeichen des Zusammenseins: Am Vorabend seines Todes hat Jesus noch einmal mit seinen Jüngern zu Abend gegessen. Deshalb wird an diesem Tag ein Abendmahlsgottesdient gefeiert. Im Essen und Trinken symbolisieren Christen die Gemeinschaft untereinander und mit ihrem Herrn, bezeugen sein Leiden und Sterben und vergewissern sich der Vergebung ihrer Sünden.

Karfreitag: Tag der Trauer

Der Karfreitag ist ein Feiertag der Stille und Ruhe: er kennzeichnet den Tag der Kreuzigung Jesu. Aus diesem Grunde nehmen Gläubige an diesem Tag unter anderem auch an den Kreuzwegsprozessionen teil, bei denen die Stationen des Leidenswegs Jesu noch einmal nachvollzogen werden. Traditionell findet zur Todesstunde Jesu um 15 Uhr ein Gottesdienst statt, der sich damit auseinandersetzt, was Jesu Sterben am Kreuz für Christen bedeutet.

Karsamstag und Ostersonntag

Der Karsamstag steht im Zeichen der Grabesruhe Christi. An vielen Orten werden bei Einbruch der Dunkelheit Osterfeuer angezündet, die ihren Ursprung in verschiedenen Bräuchen haben. Am späten Abend oder frühen Morgen, also in der Osternacht, wird die Auferstehung gefeiert - schließlich fanden nach der Bibel die Frauen am Morgen das Grab Jesu leer vor. Symbolisch für das neue Leben steht der Sonnenaufgang, oder - wenn der Gottesdienst abends stattfindet und es noch dunkel ist - das Anzünden einer Kerze.

So wird am Ostersonntag schließlich ganz gefeiert. Denn nun geht es um den Sieg des Lebens über den Tod als zentrales Thema des Osterfestes. In der frühen Christenheit gab es oft Taufen an diesem Tag.

Und was hat es mit den Hasen und Eiern auf sich?

Gefärbte Eier kommen in vielen Bräuchen und Religionen vor - in der christlichen Theologie gilt das Ei als Zeichen der Auferstehung. Bereits im frühen 13. Jahrhundert werden bemalte Eier beschrieben. Dass allerdings ein Hase der Lieferant von den beliebten Fundstücken ist, hat keinen christlichen Ursprung. Dieser Brauch wird zum ersten Mal 1682 in der Abhandlung "De ovis paschalibus - von Oster-Eyern" von dem Mediziner Georg Franck von Franckenau erwähnt - und dabei geht es um eine Fabel für Kinder.

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