Feiern Sie mit uns Ostern

Fest der Hoffnung und Freude

Ostern ist das älteste und wichtigste Fest der Christen. Es erinnert an die Mitte des christlichen Glaubens: die Auferstehung Jesu Christi von den Toten nach seinem Leiden und Sterben am Kreuz. Gott kann alle Menschen aus Tod und Unrecht retten, wie er Jesus errettet hat. Das Osterfest ist daher ein Symbol für den Sieg des Lebens über den Tod.

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„So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen Sohn für uns gab. Damit sind wir nicht verloren, sondern wir haben das ewige Leben.”

Johannes 3,16

Ostern in der Nordkirche

Feiern Sie mit uns Gottesdienst! Auf unserer interaktiven Karte weiter unten auf dieser Seite finden Sie alle Angebote - auch in Ihrer Nähe.

Video-Botschaften unserer Bischöfinnen zu Ostern

Landesbischöfin: "Friede sei mit Euch"

Bischöfin Fehrs: "Leben bricht sich Bahn"

Bischöfin Steen: "Singen gibt uns Kraft"

Was feiern wir zu Ostern? Tag für Tag erklärt

Passionszeit

An Aschermittwoch beginnt die Passionszeit, sie erinnert an das Leiden Jesu und endet mit dem Fest der Auferstehung, Ostern. Viele Menschen Fasten an diesen 40 Tagen, es ist auch die Fastenzeit. Es ist eine Zeit der Reinigung und der Umkehr.

Alles über die Fastenzeit erfahren Sie auf unserer Themenseite.

Die letzte Woche der Passionszeit ist die Karwoche, sie beginnt mit dem Palmsonntag. Dieser ist dem feierlichen Einzug Jesu nach Jerusalem gewidmet, zu dem die Menschen Palmwedel auf die Straße legten.

Der darauf folgende Gründonnerstag steht im Zeichen des Zusammenseins: Am Vorabend seines Todes hat Jesus noch einmal mit seinen Jüngern zu Abend gegessen.

Karfreitag

An Karfreitag gedenken wir der Kreuzigung Jesu. Da er vielen als politischer Aufrührer galt, wurde Jesus verhaftet und vom römischen Statthalter Pontius Pilatus zum Tode am Kreuz verurteilt.

Daher steht der Karfreitag ganz im Zeichen der Trauer. Dafür steht auch das Wort „Kara”, das aus dem Mittelhochdeutschen stammt und „Jammer” bedeutet. Es ist ein stiller und ruhiger Feiertag.

Christen fühlen nach, dass Jesus für unsere Sünden gestorben ist. Das Symbol ist das Kreuz, das Himmel und Erde verbindet, es steht für Mitgefühl und die Erlösung vom Tod.

Durch Kreuzwegprozessionen empfinden viele Menschen das Leiden Jesu an diesem Tag nach. In Lübeck pilgern jedes Jahr hunderte Menschen auf dem ökumenischen Kreuzweg. Dieser ist die älteste Tradition in Deutschland.

Die Osternacht am Karsamstag

Der Karsamstag steht im Zeichen der Grabesruhe Christi. An vielen Orten werden bei Einbruch der Dunkelheit Osterfeuer angezündet, die ihren Ursprung in verschiedenen Bräuchen haben.

Am späten Abend oder frühen Morgen, also in der Osternacht, wird die Auferstehung gefeiert: Denn drei Tage nach der Kreuzigung Jesu wanderten Frauen zu seinem Grab, um den Leichnam zu salben. Doch sie finden das Grab leer vor. Ein Engel erzählt ihnen, dass Gott Jesus vom Tod auferweckt hat.

Symbolisch für das neue Leben steht der Sonnenaufgang, oder - wenn der Gottesdienst abends stattfindet und es noch dunkel ist - das Anzünden einer Kerze.

Ostersonntag

Der Ostersonntag ist der Tag der Freude und des Feierns. Denn nun geht es um den Sieg des Lebens über den Tod. Das ist das zentrale Thema des Osterfestes. In der frühen Christenheit gab es oft Taufen an diesem Tag.

Festliche Ostergottesdienste für die ganze Familie fangen die Stimmung ein. "Er ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden" lautet ein zentrales Zitat aus der Liturgie der Gottesdienste zu Ostern. Häufig wird auch das Abendmahl gefeiert.

Es ist ein Fest im Frühling, auch die Natur erwacht zum Leben. Blätter sprießen und erste Blüten öffnen sich. Freude über das Ende des Winters mischt sich also mit der Freude über die Auferstehung Jesu.

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Wissenswertes über das Osterfest

Warum ändert sich das Datum von Ostern in jedem Jahr?

Das Datum des Festes fällt hierzulande immer auf den Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond. Nach dem gregorianischen Kalender heißt das: frühestens auf den 22. März und spätestens auf den 25. April.

Woher kommt das Wort "Ostern"?

Jesus verstand sich als das neue Pessachlamm Gottes, das die Sünden der Menschen auf sich nahm und geopfert wurde. In den meisten Sprachen ist deshalb das Wort "Ostern" das gleiche wie das für das Pessachfest: "Paques" heißt es etwa französisch, "Pasqua" im Italienischen oder "Pasen" in Holland. 

Im Deutschen und Britischen wird dagegen der altgermanische Begriff "Ostern/Easter" verwendet. Dieser geht zurück auf die Himmelsrichtung Osten. Denn der Osten, Ort der aufgehenden Sonne, ist Symbol für den auferstandenen Christus.

Mehr dazu auf der Hintergrundseite von evangelisch.de.

Was hat es mit Hasen und Eiern auf sich?

Gefärbte Eier kommen in vielen Bräuchen und Religionen vor - in der christlichen Theologie gilt das Ei als Zeichen der Auferstehung. Bereits im frühen 13. Jahrhundert werden bemalte Eier beschrieben.

Dass allerdings ein Hase der Lieferant von den beliebten Fundstücken ist, hat keinen christlichen Ursprung. Dieser Brauch wird zum ersten Mal 1682 in der Abhandlung "De ovis paschalibus - von Oster-Eyern" von dem Mediziner Georg Franck von Franckenau erwähnt - und dabei geht es um eine Fabel für Kinder.

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