Frieden und Friedensbildung

Auf dem Weg zu einer Kirche der Gerechtigkeit und des Friedens

Krieg darf nach Gottes Willen nicht sein, wie es schon die Gründungsversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Amsterdam 1948 formuliert hat.

In dieser Grundhaltung stellt sich die Nordkirche den komplexen konkreten politischen Fragen der Zeit, etwa zum gewaltfreien Widerstand oder den Flüchtlingsrouten über das Mittelmeer, zu einem Atomwaffenverbot oder zum Impuls einer Friedenssteuer. Nordkirchliche Akteur:innen hinterfragen, lernen, bilden sich und bestimmen dann eine Position.

Diese ist gegründet in christlicher Ethik und biblischer Grundlegung. So will sich die Nordkirche nicht durch andere vereinnahmen lassen und politisch bündnisfähig sein.

Die Referentin für Friedensbildung gibt friedenspolitische Impulse und entwickelt gemeinsam mit kirchlichen und außerkirchlichen Partner:innen Formate zur Friedensbildung. Sie berät nordkirchliche Institutionen bei allen Fragen zur Friedensthematik; außerdem formuliert und vertritt sie Positionen, die das Profil der Nordkirche stärken, die für Gewaltfreiheit, Inklusion und eine rassismuskritische Haltung einsteht.

Ich freue mich, wenn wir ins Gespräch kommen!

Ihre Julika Koch, Referentin für Friedensbildung der Nordkirche.

gewaltfrei

inklusiv

rassismuskritisch

Friedenspolitische Positionen und Nachrichten

"Selig sind, die Frieden stiften": Andacht von Gothart Magaard, Bischof im Sprengel Schleswig und Holstein, beim Sommerempfang.

Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt: "Recht und Gerechtigkeit fördern, ehe Kriege entstehen."

"Friedensbotschafter werden": Dr. Zaineh Barakat leitet an der Universität Flensburg ein Doktorandenprogramm für friedensethische Strategien.

Generalmajor Ruprecht von Butler: "Militär kann notwendige Stabilität herstellen, damit Raum für Zivilgesellschaft entsteht."

"Die Frucht der Gerechtigkeit aber wird gesät in Frieden für die, die Frieden stiften" (Jakobus 3,18)

Kooperationen und Netzwerke

Seit vielen Jahrzehnten feiern Christ:innen und Kirchen aller Konfessionen jedes Jahr ab dem drittletzten Sonntag des Kirchenjahres bis zum Buß- und Bettag die Ökumenische Friedensdekade. Gemeinsam soll ein Beitrag zur Vertiefung des christlichen Friedenszeugnisses und zur friedenspolitischen Willensbildung in Kirchen, Gemeinden und Gesellschaft geleistet werden.

Jedes Jahr organisiert die Referentin für Friedenspädagogik gemeinsam mit weiteren Akteur:innen eine Tagung des Norddeutschen Netzwerks Friedenspädagogik. Die Workshops, Vorträge und Diskussionsforen sollen für gesellschaftliche Brüche sensibilisieren, zivilgesellschaftliche Ansätze aufzeigen und zu solidari­schem und gerechtem Handeln ermutigen. Sie richtet sich an Lehrende aller Schulformen, Mitarbeitende in der Kinder- und Jugendarbeit, Studierende sowie Wissenschaftler:innen im Bereich Erziehungs-, Politik- und Sozialwissenschaft und der Friedens- und Konfliktforschung.

"Ist‘s möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden" (Römer 12,18)

Informationen und Kontakt

Julika Koch
Referentin
Referentin für Friedensbildung
Shanghaiallee 12-14
20457 Hamburg
Christiane Beetz
Assistentin
Referat Friedensbildung / Kirchengerichte
Shanghaiallee 12-14
20457 Hamburg
Veranstaltungen
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