8. Fachtagung des Norddeutschen Netzwerks Friedensbildung 2016

Bischöfin Fehrs: „Nur wer dem Frieden vertraut, kann ihn auch denken“

Bischöfin Kirsten Fehrs
Bischöfin Kirsten Fehrs© Marcelo Hernandez / Nordkirche

16. Februar 2016 von Susanne Gerbsch

Ratzeburg. Flucht und Vertreibung durch Kriege und Krisen sind bestimmend in der Wahrnehmung der aktuellen Politik. Das „Norddeutsche Netzwerk Friedenspädagogik“ möchte die Friedensfähigkeit staatlicher und zivilgesellschaftlicher Akteure weiter entwickeln und lädt zur 8. Tagung des Netzwerks nach Ratzeburg ein. Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen sich zur dreitägigen Tagung „Friedenslogisch denken und handeln – zivile Konfliktbearbeitung als Leitbild“ vom 18. bis 20. Februar 2016.

Kirsten Fehrs, Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), und Dirk Loßack, Staatssekretär im Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig- Holstein, werden die Tagung am 18. Februar um 15 Uhr mit Grußworten eröffnen.

Bischöfin Kirsten Fehrs erklärte im Vorwege des Kongresses: „Konfliktfähigkeit beginnt im Alltag, im privaten genauso wie im beruflichen Leben. Nur wer dem Frieden vertraut, kann ihn auch denken – könnenwir uns ihm auch annähern, ihn umsetzen, bewahren oder erstreiten. Das gilt für unser tägliches Handeln genauso wie für das Ringen um eine Waffenruhe in Konfliktgebieten. Wir brauchen Orte wie diese Tagung, an denen diese Einsicht in konkrete Konzepte umgesetzt wird. Auf diese Weise lässt sich die Friedenssehnsucht so vieler Menschen unterstützen.“

Hanne-Margret Birckenbach, Professorin für Politikwissenschaft an der Universität Hamburg und Friedensforscherin, wird in ihrem Eröffnungsvortrag das Programm der „Friedenslogik“ am Beispiel der aktuellen Flüchtlingspolitik vorstellen. An weiteren Themen wie „Rassismus im Kontext Flucht und Asyl“ oder Erfahrungsberichten zur Integrationsarbeit, wie beispielsweise „Zäune einreißen – Partizipationsprojekte von Geflüchteten und Schüler/innen“, werden die Auswirkungen der Friedenslogik auf alltägliches Handeln untersucht.

Im „Norddeutschen Netzwerk Friedenspädagogik“ sind zivilgesellschaftliche und staatliche Akteure aktiv. Es veranstaltet seit 2008 Fachtagungen mit internationalen Referent/innen zu Friedensthemen.

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