Bischöfin Nora Steen ruft zum Aufstehen gegen Angst und Resignation auf
04. April 2026
Vom Dunkel ins Licht. Diesen Weg stellt Bischöfin Nora Steen in den Mittelpunkt ihrer diesjährigen Osterbotschaft. Ostern beginnt nicht im strahlenden Morgen, sondern noch im Dunkeln, mitten in Angst, Unsicherheit und Hoffnungslosigkeit. Doch genau dort, so betont sie, setze Gottes Wirken an: Wo Menschen keinen Ausweg mehr sehen, wachse neue Zuversicht – und mit ihr der Mut, für sich selbst und für andere einzustehen.
Ostern ist die Geschichte der Auferstehung.Nicht erst im Licht des Morgens, sondern mitten im Dunkel ändere sich etwas. Inmitten von Angst und Hoffnungslosigkeit. Dort, wo Menschen nicht mehr weiterwüssten. Bischöfin Nora Steen beschreibt es so: “Doch dann, ganz unverhofft geschah es: Jesus Christus ist auferstanden. Und mit ihm die Hoffnung für uns alle. Aufstehen gegen die AngstWir erleben eine Zeit, in der der Ton rauer wird, so Nora Steen. Eine Zeit, in der Menschen einander Gewalt antun ohne schlechtes Gewissen. “Aber Ostern widerspricht dem”, so die Bischöfin. “Ostern heißt: aufstehen gegen das, was Menschen klein macht. Für Nora Steen zählt jede Stimme. Denn wer laut wird, bewegt andere dazu, mit einzustimmen. “Ostern ruft uns genau dazu auf: Aus neuer Hoffnung Mut schöpfenDer Hoffnung mehr Raum zu geben als der Resignation – und der Menschlichkeit mehr Gewicht zu geben als dem, was uns trennt, das möchte Nora Steen in diesen Tagen allen Menschen mit auf den Weg geben. Gott segne Sie.” |
