Kirchenleitung und Landesregierung MV stärken Dialog in Schwerin
27. März 2026
Die Kirchenleitung der Nordkirche und die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern sind am 24. März 2026 in der Staatskanzlei in Schwerin zu ihrem regelmäßigen Gespräch zusammengekommen. Im Zentrum standen die Stärkung der Demokratie und der gesellschaftliche Zusammenhalt.
An dem Treffen nahmen von Seiten der Nordkirche Landesbischöfin und Vorsitzende der Kirchenleitung Kristina Kühnbaum-Schmidt, der zweite stellvertretende Vorsitzende Jens Brenne, Landesdiakoniepastor Paul Philipp, Sylvia Giesecke, Anne Grüttner und der Beauftragte beim Landtag Markus Wiechert teil.
Die Landesregierung war unter anderem mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig sowie weiteren Ministerinnen und Ministern vertreten.
Wertschätzung des Landes für Wirken der Nordkirche
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen Fragen zur Stärkung der Demokratie und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Darüber hinaus wurden Themen wie Klimaschutz, Herausforderungen im ländlichen Raum und aktuelle sozialpolitische Fragen erörtert.
Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt betonte im Anschluss die offene und verantwortungsbewusste Atmosphäre des Treffens: „Unser Gespräch in der Staatskanzlei war von einer konstruktiven, offenen und verantwortungsbewussten Atmosphäre geprägt. Im Mittelpunkt stand die gemeinsame Aufgabe, unsere Demokratie zu stärken und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern.“
Zugleich hob sie die Wertschätzung des Landes für das Wirken der Nordkirche hervor: „Ich bin dankbar für die Wertschätzung der Nordkirche als verlässliche Partnerin im öffentlichen Raum. Denn neben der Erfüllung unserer kirchlichen Kernaufgaben tragen wir mit dazu bei, dass unser Bundesland von Zusammenhalt, Respekt und demokratischer Kultur geprägt ist.“
Gemeinsame Verantwortung und Ausblick
Die Nordkirche und das Land Mecklenburg-Vorpommern bekräftigten zudem ihre gemeinsame Verantwortung für den Erhalt kirchlicher Denkmale.
Angesichts aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen unterstrich die Landesbischöfin nach dem Treffen die Bedeutung aktiver demokratischer Beteiligung: „Mir ist nach unserem Gespräch wichtig: Wir leben in einer Demokratie, aber gerade jetzt brauchen wir aktive Demokratinnen und Demokraten überall im Land!“
Beide Seiten zeigten sich zuversichtlich, die Zusammenarbeit auch künftig vertrauensvoll fortzusetzen und anstehende Themen gemeinsam weiterzuentwickeln.
Grundlage des regelmäßigen Austauschs zwischen Kirchenleitung und Landesregierung ist der Güstrower Vertrag, der seit 1994 einen kontinuierlichen Dialog zwischen Kirche und Land vorsieht.
