„Christi Himmelfahrt erinnert: Macht und Einfluss müssen verbunden sein mit Liebe und Barmherzigkeit, mit Gerechtigkeit und Frieden.“

Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt zu Himmelfahrt

Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt
Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt© S. Hübner/Nordkirche

17. Mai 2023 von Annelie Haack

Am Donnerstag (18. Mai) ist der bundesweite Feiertag Christi Himmelfahrt. Dieser Tag wird von vielen auch als Vatertag begangen. Seinen Ursprung hat der Feiertag jedoch in der Bibel. Nach deren Berichten war Jesus 40 Tage nach der Auferstehung mit seinen Jüngern zusammen, dann wurde er in den Himmel „emporgehoben“.

„Die biblischen Geschichten zu Christi Himmelfahrt antworten in bildhafter Sprache auf die Frage, wie der christliche Glaube lebendig und relevant bleibt, ohne dass Christus körperlich anwesend ist. Menschen haben sich damals erzählt, dass Jesus zu Gott in den Himmel aufgefahren ist, daher das Wort Himmelfahrt. Zugleich haben sie damit bekannt: Alles, was auf Erden geschieht, liegt im Einflussbereich Gottes. Aber wie Gott die Welt beeinflusst, ist nicht zu denken ohne die Liebe und Barmherzigkeit, die Jesus uns vorgelebt und gezeigt hat. Diese Liebe und Barmherzigkeit sollen unser Handeln bestimmen. Das macht den christlichen Glauben relevant,“ so Landesbischöfin Kristina Schmidt zu dem Ursprung des Feiertages.

Doch vielen Menschen ist die Bedeutung dieses und auch anderer christlicher Feiertage nicht mehr so gegenwärtig. Und doch ist es relevant, diese Tage zu begehen, so die Landesbischöfin: „Wie alle christlichen Feiertage und wie alle Sonntage, ist Christi Himmelfahrt eine willkommene und heilsame Unterbrechung von der Gleichförmigkeit des Alltags. Er schafft die Möglichkeit für gemeinsames Feiern, Gemeinschaft und Verbundenheit. Dabei spielt auch eine Rolle, wie wir unser Zusammenleben gestalten. Christi Himmelfahrt erinnert: Überall unter Gottes weitem Himmel leben wir aus seiner Liebe und Barmherzigkeit. Das gilt insbesondere da, wo Menschen Verantwortung für andere übernehmen, Macht und Einfluss haben. Zugespitzt könnte man sagen: Himmelfahrt regt auch an, darüber nachzudenken, wie gutes Regieren geht. Himmelfahrt macht deutlich: Macht und Einfluss müssen verbunden sein mit Liebe, Fürsorge und Barmherzigkeit.“

Und doch lässt sich zwischen dem sogenannten Vatertag und Christi Himmelfahrt eine gute Verbindung herstellen, so die Landesbischöfin: „Christi Himmelfahrt regt unter anderem dazu an, über Verantwortung und Fürsorge für andere nachzudenken. Das sind auch wichtige Aspekte von Vaterschaft. Dass immer mehr Väter Elternzeit nehmen, ist in diesem Zusammenhang eine positive Entwicklung.“

Datum
17.05.2023
Quelle
Kommunikationswerk der Nordkirche
Von
Annelie Haack
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