Präses Tietze: „Dank für Zeit, Kraft und Leidenschaft für die Nordkirche“

Letzte Tagung der I. Landessynode in Lübeck-Travemünde beendet

Die 20. und letzte Tagung der I. Landessynode der Nordkirche ist beendet
Die 20. und letzte Tagung der I. Landessynode der Nordkirche ist beendet© Maren Warnecke/Nordkirche

29. September 2018 von Maren Warnecke, Stefan Döbler

Lübeck-Travemünde. Mit dem bischöflichen Bericht aus dem Sprengel Mecklenburg und Pommern, der Einführung einer revidierten Perikopenordnung sowie den „Impulsen zur Gestaltung von Personalentwicklung und Personalplanung in der Nordkirche“ ist heute (29. September) die Tagung der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) in Lübeck-Travemünde zu Ende gegangen.

Präses Dr. Andreas Tietze: „Die 20. und damit letzte Tagung der I. Landessynode hat mit der Wahl der Landesbischöfin und dem Thementag zum Ehrenamt zwei Meilensteine gesetzt, die für die weitere Entwicklung der Nordkirche wichtig sein werden. Sie darf sich auf eine engagierte und zugewandte Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt freuen. Zudem wird es in Zukunft von entscheidender Bedeutung sein, wie das Verhältnis von ehrenamtlich und beruflich engagierten Menschen in der Nordkirche ausgestaltet wird. Eine wichtige Aufgabe wird die Weiterarbeit an den arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen in Kirche und Diakonie sein. Die II. Landessynode wird bei ihrer 1. Tagung vom 15. bis 17. November den gut gebahnten Weg fortsetzen. Die Zeit ist wie im Flug vergangen. Mit Leidenschaft, Fachkenntnis und gutem Gespür für die Probleme unserer Zeit haben sich alle Synodalen in diesen wegweisenden ersten sechs Jahren mit aller Kraft eingesetzt. Danke dafür!"

Am Donnerstag hatten die Synodalen aus Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg im Dom zu Lübeck Kristina Kühnbaum-Schmidt, Regionalbischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM), mit 90 von 150 Stimmen im ersten Wahlgang zur neuen Landesbischöfin der Nordkirche gewählt. Der Kandidat Dr. Karl-Heinrich Melzer, Propst im Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein, erhielt 56 Stimmen. Es gab vier Enthaltungen. Ihr Amt wird die neue Landesbischöfin am 1. April 2019 antreten. Die Amtszeit des ersten Landesbischofs der Nordkirche, Gerhard Ulrich, endet zuvor am 31. März.

Intensiv befasste sich das Kirchenparlament am Freitag mit dem Schwerpunktthema „Ehrenamt und Engagementförderung“. Präses Tietze äußerte seine Hoffnung, dass die Weiterarbeit an dem Thema auch ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit der II. Landessynode sein wird: „Das Thema Ehrenamt wird uns mit Sicherheit weiter beschäftigen. Die Impulse und Ideen des Thementages werden an die II. Landessynode weitergereicht.“

Die Landessynode stimmte heute (29. September) einer revidierten Perikopenordnung für die biblischen Lese- und Predigttexte an den Sonn- und Festtagen des Kirchenjahres zu. Mit den Fragen, was einen guten Gottesdienst ausmacht und wie Kirchenleitung und Gemeinden die Voraussetzungen dafür schaffen können, befassten sich die Bischöfe Dr. Hans-Jürgen Abromeit (Greifswald) und Dr. Andreas v. Maltzahn (Schwerin) in ihrem Bericht aus dem Sprengel Mecklenburg und Pommern.                  

Beschlossen wurde bereits am ersten Synodentag das Kirchengesetz  über die Zustimmung zum Arbeitsrechtsregelungsgrundsätzegesetz der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Außerdem stimmten die Synodalen dem Partnerschaftsvertrag mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Rumänien zu. Die Landessynode bestätigte eine Rechtsverordnung zur Anpassung des Datenschutzrechts und ermöglichte so eine zeitnahe Anpassung des nordkirchlichen Datenschutzrechtes an das neue EKD-Datenschutzgesetz.

Den Abschluss des Agenda-Prozesses der Nordkirche stellte Kirsten Fehrs, Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck, vor. Er diente der Entwicklung, gezielten Steuerung und Koordinierung der Projekte und Vorhaben in der zu Pfingsten 2012 gegründeten Nordkirche. Darüber hinaus nahmen die Synodalen die Berichte über die Arbeit der Dienste und Werke der Nordkirche entgegen.

Am Donnerstag hatten die  Synodalen den Sachstandsbericht: „Perspektive 2030 – Personalentwicklung der Pastorinnen und Pastoren und Pfarrstellenplanung 2020-2030“ entgegengenommen.

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