Einladung zum Mediengespräch: Kunst am Bau-Wettbewerb abgeschlossen

Schleswiger Dom erhält ein modernes Glasfenster im Hohen Chor

Die Illumination des Schleswiger Doms
Die Illumination des Schleswiger Doms © Archiv: Antje Wendt/Nordkirche

06. Dezember 2021 von Antje Wendt

Schleswig. Unter den insgesamt 33 neugotischen Fenstern im Schleswiger Dom befindet sich eines an der Südseite des Hohen Chores, das im Gegensatz zu den übrigen aufwendig und farbenfroh gestalteten Fenstern steht: Dieses Fenster entstand 1936 und wurde aus reinem „Milchglas“ gefertigt, um die Ausleuchtung des berühmten Bordesholmer Altars zu verbessern. Als „Kunst am Bau“-Projekt wird dieses Fenster nun ebenfalls eine künstlerische Gestaltung erhalten.

Bischof Gothart Magaard freut sich, dass durch einen Wettbewerb ein überzeugender Entwurf für dieses Fenster vorliegt. Unter den eingereichten vier Bewerbungen konnte das Konzept der Künstlerin Annegrete Riebesel aus Halle die Jury für sich gewinnen. „Dieser Entwurf entspricht unseren Auswahlkriterien und hat uns auch ästhetisch besonders angesprochen“, berichtet Bischof Magaard.

„Die künstlerische Ausdruckskraft entfaltet sich erst nach und nach und steht somit in einem ruhigen, unaufgeregten Kontrast zum Altar und zu den historischen Fenstern. Noch wichtiger war es uns, dass das Thema „Frieden und Versöhnung“ darin auf sensible und anregende Art dargestellt wird. Frau Riebesel hat ihre künstlerische Ausdruckskraft in ihrem Entwurf auf das Wesentliche reduziert und sich dem Thema damit auf sehr behutsame Weise gewidmet.“

Der Kunst-am-Bau-Wettbewerb

Die Vorgaben einer Förderung der Domsanierung durch öffentliche Mittel von Bund und Land umfasste auch die Verpflichtung, einen Teil der Baukosten für bildende Kunst zu verwenden. Diese Verpflichtung ist beim Bund und den Ländern in entsprechenden Regelungen festgeschrieben.

Für die Teilnahme an dem Wettbewerb waren Künstlerinnen und Künstler aufgefordert, einen hochwertigen Entwurf einzureichen, der Rücksicht auf die vorhandenen Fenster sowie auf eine angemessene Ausleuchtung des Altarretabels nimmt. Auch die sichere Anwendung und Umsetzung des Werkstoffes Glas war gefordert. Insgesamt bewarben sich vier Künstlerinnen und Künstler um diese Aufgabe.
Die Wettbewerbsjury setzte sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Nordkirche sowie in der Mehrzahl aus Expertinnen und Experten für künstlerische Glasverarbeitung und -fenster zusammen.

Die Künstlerin Annegrete Riebesel

Annegrete Riebesel ist als freischaffende Künstlerin in Halle tätig. Einen Großteil ihrer Ausbildung hat sie an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein/Halle in der Fachrichtung Malerei/Grafik/Glasgestaltung erhalten. Annegrete Riebesel ist Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler Sachsen-Anhalt. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte sind Glasfenster, die sie überwiegend für Kirchen- und Andachtsräume, aber auch für den privaten Bereich gestaltet.

Einladung zum Mediengespräch
am Donnerstag, 9. Dezember, 13 Uhr, in der Kanonikersakristei des St. Petri-Dom, Norderdomstraße, 24837 Schleswig.

Bitte halten Sie einen Impf-, Genesenen- oder aktuellen Testnachweis bereit.

Rückfragen / Anmeldung:
Bischofskanzlei Schleswig, Tel.: 04621/307000 oder per Mail: bischofskanzlei@bksl.nordkirche.de

Bischof Gothart Magaard, die Künstlerin Annegrete Riebesel, Dom-Pastorin Christiana Lasch-Pittkowski und Pastor Andreas Hamann, Bau-Referent für die Domsanierung, werden über das Projekt informieren sowie den Siegerentwurf präsentieren und erläutern.

Die eingereichten Entwürfe werden ab dem 3. Advent im Schleswiger Dom im Rahmen einer kleinen Ausstellung gezeigt, die von Amrei Magdanz, Leiterin Offene Kirche und Kirchenpädagogik am Schleswiger Dom, vorbereitet wurde.

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