Personalie

Tobias Sarx wird neuer Propst in Stralsund

Tobias Sarx möchte als Propst in Stralsund "Begeisterung für das Evangelium wecken".
Tobias Sarx möchte als Propst in Stralsund "Begeisterung für das Evangelium wecken".© PEK, Sebastian Kühl

25. Oktober 2021

Pastor Tobias Sarx (46), Studienleiter am Prediger- und Studienseminar der Nordkirche in Ratzeburg, ist am Sonnabend Abend von der pommerschen Kirchenkreissynode zum Propst mit Sitz in Stralsund gewählt worden.

Der promovierte Theologe erhielt im zweiten Wahlgang 36 der 57 abgegebenen Stimmen. Die zehnjährige Amtszeit beginnt am 1. Juni 2022. Mitbewerber war Ulf Harder, Pastor der Kirchengemeinde Züssow-Zarnekow-Ranzin. Sarx wird Nachfolger von Helga Ruch, die zum 31. März 2022 in den Ruhestand tritt.

Mit modernen Kommunikationswegen für das Evangelium begeistern

Die Menschen, die sich für ihre Kirche einsetzen, bezeichnete Tobias Sarx als den größten Schatz. "Als Propst möchte ich Menschen begleiten, fördern, sie schulen und motivieren." Selbstverständlich sei Rückbau ein schmerzlicher Prozess, dennoch könne auch mit weniger Ressourcen im pommerschen Kirchenkreis noch viel erreicht werden: "Ich werde alles dafür tun, um neue Begeisterung für das Evangelium zu wecken. Ich möchte zuhören, welche Fragen die Menschen bewegen." Dabei wolle er unter anderem neue und moderne Kommunikationswege nutzen, die auch junge Menschen erreichen.

Werdegang 

Der gebürtige Elmshorner ist am Prediger- und Studienseminar zuständig für die Entwicklung alternativer Wege in den Pfarrdienst. Vorher war Sarx Gemeindepastor in Marlow und Blankenhagen im Kirchenkreis Mecklenburg. Sein Vikariat absolvierte er in der Kirchengemeinde Damgarten-Saal. Zusammen mit seiner Frau und den drei Kindern lebt er im pommerschen Teil der Stadt Ribnitz-Damgarten.

Vor seinem Pfarrdienst war er von 2002 bis 2007 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ruhr-Universität Bochum und bis 2013 Akademischer Rat an der Philipps-Universität Marburg. In dieser Zeit entstanden zwei Forschungsarbeiten zu dem reformierten Theologen Franciscus Junius (1545-1602) und zu den Auswirkungen der 68er-Bewegung auf den westdeutschen Protestantismus.

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