Aufgaben der Landessynode

Die Landessynode ist das Kirchenparlament und damit verfasstes Leitungsgremium der Nordkirche. Sie verkörpert die Einheit und Vielfalt der Kirchengemeinden, der Kirchenkreise und der Dienste und Werke. Die Landessynode ist zur gemeinsamen Willensbildung in der Nordkirche berufen. Sie kann sich über alle Angelegenheiten der Nordkirche unterrichten lassen und kann sich direkt an die Öffentlichkeit wenden. Sie berät und beschließt im Rahmen des geltenden Rechts über Angelegenheiten der Nordkirche, zum Beispiel beschließt sie Kirchengesetze oder wählt die Bischöfinnen und Bischöfe der Nordkirche.

Die Landessynode hat insbesondere folgende Aufgaben und Befugnisse:

  1. sie beschließt die Ordnung des Gottesdienstes und der kirchlichen Amtshandlungen, das Gesangbuch und die Ordnung des kirchlichen Lebens;
  2. sie beschließt die Kirchengesetze;
  3. sie wählt die Bischöfinnen und Bischöfe;
  4. sie wählt aus ihrer Mitte die weiteren Mitglieder der Kirchenleitung;
  5. sie beschließt den Haushalt der Landeskirche und nimmt die Jahresrechnung ab;
  6. sie beschließt über die Errichtung, Veränderung und Aufhebung von Diensten und Werken und Hauptbereichen der Landeskirche;
  7. sie beschließt über vertragliche Vereinbarungen nach Artikel 8;
  8. sie beschließt über die Errichtung, Aufhebung und Veränderung von landeskirchlichen Pfarrstellen.

I. Landessynode 2012-2018

Die 1. Landessynode der Nordkirche hat sich auf ihrer Synodentagung vom 15.-17. November 2012 in Lübeck-Travemünde konstituiert, sie ist bis einschließlich 2018 gewählt.

In das Präsidium wurden als Präses Dr. Andreas Tietze (Westerland), als erster Vizepräses Pastor Thomas Baum (Meldorf) und als zweite Vizepräses Elke König (Greifswald) berufen. Die Geschäftsstelle ist in Kiel.

Veranstaltungen
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Kirchenmusik
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