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Für kirchlichen Beitrag zu gerechteren Lebens- und Arbeitsverhältnissen

Delegation der Nordkirche besucht Hilfsprojekte in Südafrika

11.03.2016 | Schwerin/Hamburg. Hilfsprojekte von „Brot für die Welt“ in Südafrika wird eine Delegation der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) unter der Leitung von Landesbischof Gerhard Ulrich ab Montag (14. März) besuchen.

Dabei sind Gespräche mit Vertretern kirchlicher und diakonischer Einrichtungen in Südafrika ebenso geplant wie der Besuch von Projekten aus dem „Förderprogramm Südafrika“ von „Brot für die Welt“, die zum Beispiel Bewohnern von Townships und Minenarbeitern zugutekommen.

Landesbischof Ulrich: „Folgen der Apartheid mit Händen zu greifen“

„Obwohl Südafrika als Schwellenland gilt, ist die soziale Ungleichheit immer noch riesig und Armut weit verbreitet. Die Folgen der Ungerechtigkeit während der Zeit der Apartheid sind nach wie vor mit Händen zu greifen. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei 50 Prozent. Ein Großteil der Bevölkerung lebt von sozialen Zuwendungen. Wir wollen in Gesprächen und bei Besuchen gemeinsam erörtern, welchen Beitrag wir zu gerechteren Lebens- und Arbeitsverhältnissen hier leisten können“, sagt Landesbischof Ulrich.

5,6 Millionen Euro aus der Nordkirche für „Brot für die Welt“

„Die Nordkirche ist Mitträgerin des evangelischen Hilfswerks ‚Brot für die Welt'. Es geht bei der Reise darum, besonders die Situation eines Schwellenlandes wahrzunehmen, in dem die Probleme im Blick auf Landrechte, Kriminalität, HIV/AIDS und soziale Gerechtigkeit eine hohe Bedeutung haben“, erläutert die Beauftragte für Kirchlichen Entwicklungsdienst der Nordkirche, Dr. Mirjam Freytag. „Im Jahr 2016 erhält ‚Brot für die Welt‘ 5,6 Millionen Euro aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes der Nordkirche. Aktuell fördert ‚Brot für die Welt‘ 50 Projekte in Südafrika“, sagt Mirjam Freytag weiter.

Die Delegation wird unter anderem das „Institute for Justice and Reconciliation“ aufsuchen, das gegründet wurde, um den Übergang von der Apartheid zur Demokratie zu fördern. Zu den weiteren Stationen gehören die „New World Foundation“ im Township Lavender Hill in Kapstadt, die Freizeit- und Bildungsangebote für Jugendliche organisiert, sowie die „Bench Marks Foundation“, eine der wichtigsten Nichtregierungsorganisationen im Land, wenn es um Arbeitsrechte und Umweltfragen im Bergbau geht.

Helfer aus der Nordkirche in Township von Kapstadt im Einsatz

Die Nordkirche unterhält eine Partnerschaft zur Kap-Oranje-Diözese der Evangelisch-Lutherischen Kirche im Südlichen Afrika. Der Diplompädagoge Marius Blümel ist seit mehreren Jahren von der Nordkirche in die „New World Foundation“ in Lavender Hill entsandt, um die Arbeit in dem Township in Kapstadt zu unterstützen.