Orte der Reformation in Norddeutschland

Was passierte wo? Orte der Reformation im Norden

Wittenberg war das geistige Zentrum der Reformation, doch dank der Erfindung des Buchdrucks Mitte des 15. Jahrhunderts, verbreiteten sich Luthers Lehren für seine Zeit verhältnismäßig schnell. Nicht nur wurden seine Schriften in den Städten fleißig nachgedruckt, auch seine Schüler und Weggefährten sowie viele Laienprediger brachten seine Ideen zunächst in die Städte - die Reformation auf dem Lande verlief dagegen zeitverzögert.

In den Zentren bildeten sich Anhängergruppen, meistens weil sie die Ideen als Chance sahen in den von Obrigkeiten bestimmten kirchlichen, gesellschaftlichen und politischen Systemen nun auch einmal Mitspracherecht zu erhalten. Reformation bedeutete, dass nicht nur die Kirche, sondern die Machtstrukturen grundsätzlich verändert wurden - wie Sie im Folgenden beispielhaft an einigen Orten im Norden sehen können. In ihnen wurden nacheinander neue Kirchenordnungen eingeführt.

Stralsund

Als Christian Ketelhodt, der aus dem Kreis Johannes Bugenhagens stammt, 1523 in Strelasund – wie Stralsund damals genannt wurde – eintraf, legte die langsam aufkeimende Reformation an Dynamik zu. Es war eine Zeit, in der die Bürger sowieso schon kirchliche Autoritäten in Frage stellten, da den Stralsundern das ständige „Arbeiten“ am ewigen Seelenheil, wie es die Kirche damals propagierte, allmählich zu viel wurde. Als sich Ketelhodt in seinen Predigten gegen Ablasshandel, Reliquien und Heiligenverehrung wandte, war der Zulauf groß. In der Stadt fürchtete der Rat jedoch um die bisherige Ordnung und belegte den Reformator mit einem Predigtverbot und diskreditierte ihn zudem öffentlich.

Die Stadt konnte sich gegen Erneuerung nicht mehr wehren

Doch die Ideen der Reformation waren in den Bürgern geweckt: Sie wollten nun Mitbestimmung bei der Wahl der Pfarrer sowie ein reformiertes Abendmahl und Gottesdienste in deutscher Sprache. In der erhitzten Stimmung kam es im April 1525 zu Unruhen, dem sogenannten „Kirchenbrechen“, bei dem die Kirchen geplündert wurden und die Mönche aus der Stadt flohen. Ketelhodt versuchte, die Menge zu beruhigen – doch ohne Erfolg. Die Schuld an der Eskalation wird den Lutheranern gegeben. Doch die Bewegung war inzwischen so groß geworden, dass sich die Stadtregierung gegen eine Erneuerung nicht mehr wehren konnte. Sie beschlossen: In Stralsund habe die lutherische Lehre zu gelten.

Die neue Kirchen- und Schulordnung verfasste Johannes Aepinus – im November 1525 wird Stralsund zur evangelischen Stadt erklärt.

Schleswig

Auf dem Reichstag zu Worms verteidigte Martin Luther seine 95 Thesen - und der Sohn des Schleswiger Herzogs Friedrich und späteren Königs war auch dabei. Christian, so sein Name, war beeindruckt von Luthers Auftritt und brachte fortan seine Ideen nach Schleswig. Er wurde zum Förderer der Reformation, später in ganz Dänemark, wo er 1534 zum König Christian III. gekrönt wurde. Aber auch sein Vater setzte Lutheraner an entscheidende Positionen, um die Reformbewegung weiter voranzubringen.

Der Schleswiger Dom: katholisch und evangelisch

In den Schleswiger Dom brachte er einen gemäßigten Prediger, doch da der letzte katholische Bischof, Gottschalk von Ahlefeld, weder um seinen Posten kämpfte noch ihn aufgeben mochte, gab es bis zu dessen Tod 1541 sowohl protestantische Gottesdienste als auch katholische Messen - weswegen es noch heute sowohl katholische als auch evangelische Elemente im Schleswiger Dom zu bestaunen gibt. 1542 wurde dann die neue Kirchenordnung von Johannes Bugenhagen verabschiedet – so kam auch Schleswig zu neuen Machtverhältnissen.

Flensburg

Die Stadt Hadersleben (heute dänisch) bekam ihre Reformation schon 1526 durch eine fürstliche Verordnung - Prinz Christian setzte einfach Lutheraner an entscheidende Stellen und machte die Stadt so zum ersten Zentrum der Reformation im Norden. So war man auch im nicht allzu weit entfernten Flensburg offen für die neuen Ideen. Der Husumer Reformator Hermann Tast (1490-1551) hielt bereits 1526 ebenfalls die erste evangelische Predigt auf Wunsch der Bürger in der Stadt - jedoch unter freiem Himmel, denn die höheren Geistlichen hatten die Kirche verschlossen.

Reformation binnen zweier Jahrzehnte

So richtig in Fahrt kam die Reformation in Flensburg im Winter 1526, als der niederländische Theologe Gerhard Slevart (1492-1570) als oberster Kirchenherr berufen wurde und predigte. Er unterstützte auch die Durchsetzung der Schleswig-Holsteinischen Kirchenordnung. Gerade die Begeisterung einiger angesehener Personen für die Ideen der Reformation beschleunigte trotz der Widerstände auch aus den Klöstern, dass sich die Reformation sowohl in Nordschleswig als auch in Flensburg innerhalb von zwei Jahrzehnten durchsetzen konnte.

Hamburg

Das Interesse an der neuen Lehre war früh vorhanden: Bereits 1519 schrieben sich Hamburger Studenten in die Matrikelbücher der Wittenberger Universität für das Theologiestudium ein, vermutlich weil da schon Luthers Schriften in Hamburg im Umlauf waren.

Nach dem Wormser Reichstag erhielten sie sogar noch mehr Aufmerksamkeit; Laien sorgten zunächst für deren Verbreitung. Allmählich wurden angesehene Bürger auf sie aufmerksam und auch die ersten Predigten folgten - jedoch in Bürgerhäusern, denn in den Kirchen war das zu der Zeit noch nicht erlaubt.

Zusätzlich beflügelt wurde die Vebreitung des Gedankenguts mit dem Nachdruck von Luthers Schriften in Hamburg in den Jahren 1622 und 1623.

Die entscheidende Disputation: Wer hat Recht?

Der Mai 1527 wurde schließlich bedeutend für die Reformation der Hansestadt an der Elbe: Nach zahlreichen Konflikten zwischen Altgläubigen und Evangelischen kam es zu einer Disputation: Wessen Aussagen entsprechen mehr der Heiligen Schrift? Den Evangelischen, vertreten durch den engagierten Franziskaner Stephan Kempe sowie Pastoren von St. Nikolai und St. Jacobi, gab der Rat recht. Doch auch nach diesem Entschluss kam es weiter zu Streit, der zunehmend in Gewalt mündete. Bis auf St. Petri predigten bereits alle Kirchspiele die neue Lehre.

Bugenhagen konsolidiert die lutherische Lehre

Im April 1528 kam es erneut zu einer Disputation, bei der nur die Bibel als Entscheidungsgrundlage zugelassen worden war - somit konnten die Altgläubigen wichtige Lehrgrundlagen nicht für die Argumentation nutzen. Die Reformatoren überzeugten und so nahm die Bewegung an Fahrt an. Mit der Einführung von Johannes Bugenhagens Kirchenordnung am 15. Mai 1529 wurde die „lutherische Lehre” konsolidiert.

Doch erst mit dem Augsburger Religionsfrieden 1555 konnte die Religion frei ausgeübt werden und auch die lutherischen Reichsstände mussten nicht mehr um den Verlust ihrer Besitzstände fürchten. Weitere Spuren der Reformation in der Hansestadt heute können Sie hier entdecken:

Hamburger Reformation

Lübeck

Im Gegensatz zu Hamburg, wo es schon vor der Reformation viel Kirchenkritik gegeben hatte, gab es in Lübeck zu dieser Zeit keine größeren Konflikte. Politik und Klerus waren eng verbunden und schon 1492 hielten die Lübecker ihre erste eigene niederdeutsche Bibelübersetzung in den Händen.

Doch Prediger, die in Wittenberg studiert hatten, sowie Flugblätter brachten das Gedankengut in die Stadt. 1522 kam es zum Eklat, als der an St. Marien als Kustos tätige Johannes Steenhoff ein öffentliches Bekenntnis zur evangelischen Predigt ablegte und daraufhin vom Dekan des Domkapitels festgesetzt wurde. Doch als ihm der Ketzerprozess drohte, protestierten viele Menschen.

Bugenhagen bringt wieder Ruhe in die Stadt

Da war klar: Die lutherische Bewegung war schon größer als gedacht. Und sie wuchs weiter. Doch die Lübecker Ratsmitglieder, die Angst um ihre Pfründe hatten, ließen immer wieder einzelne Anhänger festnehmen und traten auf dem Hansetag 1525 noch einmal entschieden gegen die Lutheraner auf. Erst der Reformator Bugenhagen konnte die Stadt beruhigen:

1530 arbeitete er auch in Lübeck zusammen mit dem Ausschuss eine neue Kirchenordnung aus, die nicht nur den Gottesdienst, sondern auch Schule und Armenfürsorge neu regelte - es kam also mit der Verabschiedung 1531 zu einer politischen und gesellschaftlichen Neustruktierung.

Dithmarschen

Auch in Dithmarschen veränderten Luthers Thesen die Machtverhältnisse entscheidend - und das nicht ohne Blutvergießen. Ende 1524 wurde der reformatorische Prediger Heinrich von Zütphen vom Pastor Nicolaus Boie nach Meldorf, dem alten Hauptort Dithmarschens, gerufen.

Von Zütphen wurde ohne Gerichtsverfahren hingerichtet

Boie hatte in Wittenberg studiert, stand mit Luther in Kontakt - und erwartete, dass ihn von Zütphen, der mit dem Reformator Philipp Melanchthon bekannt war, entscheidend dabei unterstützte, Luthers Lehren zu verbreiten. Doch die 48 Regenten und Oberen der örtlichen Klöster wollten mit allen Mitteln verhindern, dass von Zütphen in Dithmarschen predigt. Sie stachelten die Menschen gegen ihn auf, sodass er ohne Gerichtsverfahren festgenommen und in Heide brutal hingerichtet wurde.

Die Regenten wollten ihre Macht vergrößern, die Kirchspiele fürchteten um ihre Unabhängigkeit - das war der Konflikt, der zu dieser Zeit in Dithmarschen herrschte. Nach von Zütphens Märtyrertod fand jedoch die reformatorische Lehre immer mehr Anhänger. Und das obwohl, die 48 Regenten die Verbreitung unter Todesstrafe verboten hatten.

Die Dithmarscher nehmen die Lehre des heiligen Evangeliums an

Nachdem im Jahr 1529 bzw. 1930 sich die Reformation in Hamburg und Lübeck ihre Bahnen gebrochen hatte, war auch in Dithmarschen die Zeit für einen politischen Umbruch gekommen. Am Pfingstsonntagsabend 1533 fasste man sich auf einer Landesversammlung schließlich den Beschluss, dass nun „alle Einwohner des Landes Dithmarschen, geistlichen und weltlichen Standes [...] die Lehre des heiligen Evangeliums” annahmen. Angelehnt an Bugenhagens Kirchenordnungen aus Hamburg und Lübeck wurden ebenso Superintendenten bestimmt - darunter unter anderem Nicolaus Boie - die das Kirchenwesen neu ordneten.

Rostock

Bedeutend für die Reformation in Rostock war vor allem ein Mann: Joachim Slüter. Er war großer Bewunderer Luthers und hielt seine Predigten nicht auf Latein, sondern auf Plattdeutsch – und holte so das Volk in die Kirche St. Petri. Die Gegner von Luthers Lehren reagierten darauf anfangs noch spöttisch, doch die reformatorischen Stimmen wurden lauter: Das Bürgertum beklagte den Verfall der Kirche und als um 1520 immer mehr evangelische Prediger in der Stadt auftauchten, hörte man ihnen zu – die Ablasshändler hingegen wurden mehr oder weniger aus der Stadt gejagt.

Rituale der „alten” Ordnung wurden verboten

Als 1530 in Lübeck die neue Kirchenordnung von Johannes Bugenhagen angenommen worden war, stand Rostock unter Druck. Der Rat der Stadt wollte auch hier verhindern, dass es zu schlimmeren Unruhen kam und schlug einen Kompromiss vor: Man solle sich auf eine gemeinsame Form des Gottesdienstes einigen. Das Ergebnis: Die lateinischen Zeremonien wurden gekürzt; viele Rituale der „alten“ Ordnung, wie Prozessionen oder Wasserweihen ganz verboten. Es gab zwar Proteste, doch an Palmsonntag 1531 wurde erstmals in allen Rostocker Gemeinden evangelischer Gottesdienst gefeiert.

Greifswald

Zu Beginn des 16. Jahrhunderts war Greifswald geprägt von gesellschaftlichen Zerwürfnissen: Die herrschende Schicht der Ratsmitglieder wollte die alten Machtverhältnisse sichern, das aufstrebende Handwerkertum forderte zunehmend mehr Mitbestimmungsrecht. Gerade diese Stimmung gab der reformatorischen Bewegung Aufwind.

Die Rechte des Klerus und der Stadtregierung werden unterwandert

Als 1531 der frühere Franziskanermönch Johann Knipstro die erste evangelische Predigt hielt, wurde das von den Oberen nicht mit Begeisterung aufgenommen. Man ließ ihn in schlechten Bedingungen hausen, in der Hoffnung, er würde schnell wieder verschwinden. Doch bevor er nach Stralsund zurückkehrte, setzte er noch an den drei großen Kirchen Prediger der lutherischen Lehre ein. Dies hatte sichtbare Wirkung nach außen: Die Heiligenverehrung kam zu ihrem Ende. Nicht nur gab es von da an evangelische Predigten und das Abendmahl mit Brot und Wein für die ganze Gemeinde, sie hatte nun auch das Recht, ihre Prediger selbst zu bestimmen. Die Rechte des Klerus und die Stadtregierung wurden so zunehmend unterwandert.

Die Reformation wird auch aufs Land getragen

Gleichzeitig waren Mönche des Klosters Eldena, das etwa fünf Kilometer vor der Stadt liegt, mit Luthers Lehren in Kontakt gekommen. Diese reisten durch Pommern und trugen die Ideen auf dem Land weiter zu den Menschen. 1534 erhielt die Reformation dann auch mit einem Beschluss im Landtag Unterstützung durch die Fürsten, die offenbar aus Angst vor Unruhen den Willen des Volkes nun in geordnete Bahnen lenken wollten.

Ende Mai 1535 kam Johannes Bugenhagen zu Besuch – wo er auch, wie in den anderen Städten zuvor, eine passende Kirchenordnung ausarbeitete, die nicht nur das reformatorische Gedankengut in die Kirche einbezog, sondern auch zu sozialen Reformen führte.

Kiel

Über den genauen Verlauf der Reformation in Kiel gibt es nur wenig Überliefertes. Allerdings waren wohl drei Personen entscheidend an einem Umbruch beteiligt: Zum einen war Marquard Schuldorp, der bei Luther in Wittenberg studierte hatte, ab 1526 als Prädikant in Kiel tätig und predigte dort mutmaßlich auch reformatorisch.

Radikale Positionen

Zum zweiten kam zu dieser Zeit auch Melchior Hoffman nach Kiel, der sich gegen soziale Missstände und für das Priestertum aller Gläubigen ein - aber in radikalerer Vorstellung als bei Luther, was Hoffman im Laufe seiner Laienpredigertätigkeit immer mehr Schwierigkeiten einbrachte. Er suchte Rückhalt bei den Wittenberger Reformatoren, die ihn mal unterstützen, mal sich von ihm distanzierten, bis er schließlich nach einer Disputation zur Abendmahlsfrage des Landes verwiesen wurde. Und trotzdem: Mit seinen radikalen Positionen hat er den Weg für die Kieler Reformation mitgeebnet.

1542 wird die Reformationsordnung durchgesetzt

Rudolf von Nimwegen als dritter wichtiger Einflussnehmer wurde schließlich als erster bekannter evangelische Kirchherr 1529 in Kiel tätig. Er ist mutmaßlich der eigentliche Reformator der Stadt gewesen. Im Jahr nach seiner Amtseinführung wurden zwei Kloster und angegliederte Kirchen und Schulen aufgehoben und an die Stadt übergeben. Jedoch erst 1542 wurde die Reformationsordnung auf Landesebene durchgesetzt.

Schwerin

Ab 1526 wurde in Schwerin schon öffentlich lutherisch gepredigt, doch ein Mann brachte noch zusätzlichen Schwung in die Reformation in Schwerin: Aegidius Faber. Auf Empfehlung Luthers kam er nach Schwerin und erregte mit seinen Predigten und Schriften Aufsehen. Die Mönche des St. Georg Klosters wehrten und beschwerten sich, doch waren bei dem damaligen Herzog Heinrich dem Friedfertigen an der falschen Adresse: Er bekannte sich zwar nicht öffentlich zur lutherischen Lehre, setzte aber im Hintergrund immer wieder Reformatoren an wichtige machtpolitische Positionen; sie wurden etwa geistliche Vorsteher oder Professoren.

Verpflichtende Kirchenordnung seit 1552

Dieses Machtgefüge erleichterte die Reformation in Mecklenburg. Als er schließlich noch Gefahr für die Macht der Herzöge aus dem Osmanischen Reich drohte, trat Heinrich V. auch offiziell zum evangelischen Bekenntnis über, um sich Unterstützung zuzusichern. Unter anderem Aegidius Faber schickte der Herzog schließlich durch das Land als Kirchenvisitator. Eine für Mecklenburg verpflichtende Kirchenordnung wurde 1552 von Herzog Johannes Albrecht I. in Kraft gesetzt.

Wismar

In Wismar waren es nicht die Mönche, die sich vorrangig gegen die Reformation wehrten - von ihnen ging sie sogar aus. Heinrich Never, Ordensbruder im Franziskanerkloster, predigte schon ab Ostern 1524 die neue Lehre. Unter seiner Führung entwickelte sich das Kloster zu einem evangelischen Zentrum und wurde 1540 sogar in eine Schule umgewandelt, schließlich in eine Lateinschule.

Johann Albrecht I. vollendet die Reformation

Das Volk forderte sodann eine öffentliche Disputation, weil die Dominikanermönche sich im Gegensatz zu den Franziskanern gegen die lutherische Lehre stellten. Bevor es zu Ausschreitungen kommen konnte, untersagte der damalige Herzog Heinrich die Veranstaltung. Erst nach seinem Tode und als sich die politischen Wogen in Mecklenburg geglättet hatten, konnte sein Neffe Herzog Johann Albrecht I., ein überzeugter Anhänger des Protestantismus, eine verpflichtende Mecklenburgische Kirchenordnung einführen. Der Superintendent Johann Wigand, von Johann Albercht berufen, vollendete schließlich sein reformatorisches Wirken: Er publizierte nicht nur mit Hilfe von vielen Mitarbeitern eine 16-bändige Kirchengeschichte, er baute auch das Schulwesen aus.

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