#LeaveNoOneBehind

Aktionstag der „Seebrücke“ am 23. Mai

Bischof Gothart Magaard zeigt Solidarität zum Aktionstag der Seebrücke.
Bischof Gothart Magaard zeigt Solidarität zum Aktionstag der Seebrücke.© Nordkirche/Antje Wendt

22. Mai 2020

Die Initiative "Seebrücke" ruft am 23. Mai erneut zu einem bundesweiten Aktionstag auf, um auf die menschenunwürdigen Bedingungen in griechischen Flüchtlingslagern aufmerksam zu machen.

Ab  11 Uhr wird auf dem Rathausmarkt in Hamburg protestiert – „unter Einhaltung des Infektionsschutzes mit genügend Abstand und Mundschutz“, wie die Lokalgruppe schreibt. Eine Kundgebung mit Menschenkette unter dem allgemeinen Hashtag „#LeaveNoOneBehind“ ist um 15 Uhr an der Reventloubrücke in Kiel geplant. In Lübeck treffen sich die Teilnehmer um 13 Uhr an der Seebrücke in der Willy-Brandt-Allee 11.

Nordkirche unterstützt Anliegen

"Viele Menschen und Bündnisse aus Zivilgesellschaft, Kirchen, Kommunen sind zur zusätzlichen Aufnahme von Schutzbedürftigen bereit“, sagt Dietlind Jochims, Beauftragte für Migrations-, Asyl- und Menschenrechtsfragen in der Nordkirche. „Wir fordern, diese Stimmen zu hören." Auch Bischof Gothart Magaard hat seine Solidarität zum Aktionstag ausgedrückt.

Forderung: Die griechischen Lager sollen evakuiert werden

"Wir fordern die Landeregierung auf, eine eigene Landesaufnahmeanordnung für die Opfer der Flüchtlingsmisere in Griechenland zu erlassen", sagte der Geschäftsführer des Flüchtlingsrates Schleswig-Holstein, Martin Link. 47 Kinder aufzunehmen sei bei weitem nicht genug. "Das ist beschämend", so Link. Die griechischen Lager müssten evakuiert werden. 

Seebrücke: Bundesländer müssen aktiv werden

Vor einem Monat hatte Deutschland 47 Kinder aus griechischen Flüchtlingslagern aufgenommen. Der Flüchtlingsrat kritisiert, dass weiterhin über 40.000 Menschen unter menschenunwürdigen Bedingungen in griechischen Lagern festsitzen. Da die Bundesregierung offenbar blockiere, müssten jetzt die Bundesländer aktiv werden, hieß es.

Lager Moria ist "ein einziger Albtraum"

Das Lager Moria auf der griechischen Lesbos etwa ist laut Aufruf ein einziger Albtraum: Ende Januar 2020 gab es dort drei Ärzte, acht Krankenschwestern und sieben Dolmetscher für knapp 20.000 Menschen. In Teilen des Lagers müssen sich bis zu 500 Personen eine Dusche teilen. Einen ernstzunehmenden Notfallplan für den Fall, dass das Coronavirus das Lager erreicht, gebe es nicht, hieß es.

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