„Gott braucht uns für Frieden, Versöhnung und neues Miteinander“

Landesbischöfin predigte zum zweiten Advent in Penkun und besuchte Adventsmarkt an der Stadtkirche

Gottesdienst zum zweiten Advent im pommerschen Penkun im Randowtal: Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt hielt die Predigt in der Stadtkirche. Quelle: Stefan Döbler, Nordkirche
Gottesdienst zum zweiten Advent im pommerschen Penkun im Randowtal: Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt hielt die Predigt in der Stadtkirche. Quelle: Stefan Döbler, Nordkirche© Stefan Döbler, Nordkirche

08. Dezember 2019 von Maren Warnecke

Penkun/Schwerin. Kristina Kühnbaum-Schmidt, Landesbischöfin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) hat heute, am zweiten Advent (8. Dezember), die Kirchengemeinde Penkun im Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis besucht. In der Stadtkirche Penkun gestaltete die Landesbischöfin gemeinsam mit Pastor Bernhard Riedel und dem Evangelischen Posaunenchor Gartz/Penkun einen festlichen Gottesdienst.

Seit Freitag findet an der Stadtkirche der traditionelle Adventsmarkt statt, zu dem die Kirchengemeinde Penkun mittlerweile zum sechsten Mal eingeladen hat.

In ihrer Predigt sagte die Landesbischöfin: „Advent ist Vorbereitungszeit. Hoffnungszeit. Hoffnung darauf, dass Gott kommen möge. Mitten in den Alltag unseres Lebens. Mitten in all die verdrängten Probleme und zerplatzten Hoffnungen. Mitten in den Alltag auf dieser Welt. Mitten in Krieg und Verfolgung. Mitten in die Elendsviertel dieser Erde und die Flüchtlingsdramen auf hoher See. Er möge kommen zu denen, die längst vergessen haben, dass sie ihn vergessen haben. Zu denen, für die er bestenfalls eine Erinnerung aus Kindertagen ist. Zu denen, die seinem Frieden und seiner Gerechtigkeit nichts zutrauen. Zu allen, die sich selbst genug sind.“

Kühnbaum-Schmidt betonte: „Mit den Liedern im Advent singen wir von Erwartung, von Hoffnung. Wir singen von der Hoffnung auf Frieden auf Erden. Wir singen davon, wie es ist, wenn Gott zur Welt kommt. Wenn Schuld vergeben wird. Wenn der Tod nicht mehr das letzte Wort hat. Wir singen davon, wie es ist, wenn Fremde bei uns ein Zuhause finden, und von Herzen willkommen sind, weil wir wissen, dass auch wir bei Gott von Herzen willkommene Gäste sind. Wir singen davon, wie es wird, wenn Gott zur Welt kommt in einem neugeborenen Kind. Wir singen davon, wie es ist, wenn die Kinder dieser Welt nicht mehr vor Krieg und Gewalt flüchten müssen.“

Auch die Menschen in Penkun haben ihre Erfahrungen gemacht mit den Themen Hoffnung und Erwartung, erinnerte die Landesbischöfin: „Als Gemeinde hier in Penkun haben Sie in der Geschichte, hier so nahe der Grenze zu Polen, erlebt, wie es ist, wenn Neues kommt und entsteht. Obwohl so vieles zerstört war und darniederlag. Als Gemeinde hier in Penkun haben sie erlebt, dass das Neue, das kommt, nicht einfach so vom Himmel fällt. Sondern dass es unsere Mitarbeit braucht. Für Frieden, Versöhnung, Begegnung und neues Miteinander. Nicht nur einmal, sondern immer wieder. Täglich neu. Gott braucht unsere Herzen, die sich nach seiner Liebe und Barmherzigkeit, nach seinem Frieden und seiner Versöhnung  sehnen. Unsere Hände, die sich öffnen und diese Liebe und Barmherzigkeit, diesen Frieden und diese Versöhnung an andere weiter geben. Und sie selbst von anderen empfangen.“

Pressefotos zum Download:

8. Dezember, ab etwa 18.30 Uhr unter www.nordkirche.de/presse/fotoportal

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