Die Zehn Gebote

Landesbischof Gerhard Ulrich hält Theaterpredigt in Kiel

Theaterpredigt - Vorhang auf für Landesbischof Ulrich (Symbolbild)
Theaterpredigt - Vorhang auf für Landesbischof Ulrich (Symbolbild)© MarioLisovski, iStockphoto

11. April 2016 von Simone Viere

Kiel. Nordkirchen-Landesbischof Gerhard Ulrich wird erstmals in Kiel eine Theaterpredigt halten. In der Reihe "Amtskultur" spricht der evangelische Theologe und ausgebildete Schauspieler am 17. April ab 16 Uhr im Kieler Schauspielhaus (Holtenauer Straße 103) über die zehn Gebote.

Ulrich will sich dabei mit zwei Stücken zu den zehn Geboten aus theologischer Sicht auseinandersetzen, die zuvor am 15. April ebenfalls im Schauspielhaus Premiere haben.

Das Schauspielhaus hatte dazu zwei unabhängige Stückaufträge vergeben. Beide setzen sich mit Geboten und Verboten in jeweils modernen, freien Herangehensweisen auseinander, hieß es.

Aufträde an Feridun Zaimoglu und Shlomo Moskovitz  

Der erste Auftrag ging an den Kieler Schriftsteller Feridun Zaimoglu und seinen Co-Autor Günter Senkel, der zweite an den in seinem Heimatland bekannten israelischen Dramatiker Shlomo Moskovitz. "Entstanden sind zwei sehr unterschiedliche Stücke, die gleichwohl beide eine historische Kriegssituation als Handlungshintergrund haben", so die Pressestelle.

Termin: Lesung und Gespräch am 17. April

Am 17. April gibt es nach der Theaterpredigt im Schauspielhaus eine Lesung und ein Gespräch mit Zaimoglu und Ruth Bender, Kultur-Redakteurin der Kieler Nachrichten. Zaimoglu hat sich nicht nur in dem Kieler Theaterstück mit den zehn Geboten auseinandergesetzt, sondern auch in anderen Werken mit religiösen Themen.

Landesbischof Ulrich hatte wiederholt Theaterpredigten gehalten. So setzte er sich im November 2015 im Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin mit dem Schauspiel "Ein Volksfeind" des norwegischen Dramatikers Henrik Ibsen auseinander.

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