4. November 2018 | Lutherkirche zu Lübeck

„Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“

04. November 2018 von Kirsten Fehrs

23. Sonntag nach Trinitatis, Gedenkgottesdienst mit Abendmahl anlässlich des 75. Todestages der Lübecker Märtyrer am 10.11.1943, Predigt zu Römer 13, 1-7

Liebe Gemeinde in der Lutherkirche zu Lübeck,
„Liebe Kinder,

Ihr seid alle voneinander verschieden, aber das kann die schönste Bereicherung der Gemeinschaft sein, denn entscheidend ist nur der Wille zur Gemeinschaft – als Ge-horsam gegen Gottes Willen. …So könnt Ihr euch doch gerade in der Verschieden-heit gegenseitig desto besser ergänzen und Euer Leben bereichern. …Gott segne und behüte alle, die Ihn (Gott) lieben und Ihn suchen von ganzem Herzen! In Dank-barkeit und Treue – Dein Fritz, Euer Vater.“
So schreibt es Karl-Friedrich Stellbrink am Tag seiner Hinrichtung am 10. November 1943 in seinem Abschiedsbrief an seine Frau Hildegard. Und in diesem seinen Kin-dern so zugewandten väterlichen Testament klingt schon alles an, was uns an die-sem Gedenken heute ebenso berührt wie anspornt: Man muss, nein, Stellbrink würde sagen: Ich will Gott mehr gehorchen als den Menschen. Ihn, Gott will ich hören und nicht die Lautstarken und Pöbler über uns bestimmen lassen. Ihn will ich hören und der Stimme der Liebe die Macht geben. So aktuell, oder?
Oder die Verschiedenheit, die Stellbrink uns aufgibt zu würdigen. Entscheidend ist der Wille zur Gemeinschaft! Dass wir uns also ganz bewusst verstehen als Ge-schwister, die nicht zuvorderst evangelisch, katholisch, orthodox, sondern die wir getauft und eins sind in Christus und also einen Auftrag zu erfüllen haben in dieser Welt: in Gemeinschaft für den Frieden zu denken, zu leben und zu handeln!

Welch Botschaft gerade jetzt, wo in Europa die Gemeinschaft droht zu zerbrechen, in der die Nationalismen wachsen und Spaltungen. Wann sonst, wenn nicht just in diesen Tagen, wird im Erinnern der Vergangenheit das Bekenntnis zur Demokratie drängender? Bleiben wir also wachsam und wahrhaftig, so wie es die vier Märtyrer gezeigt haben – und mit ihrem Leben bezahlt.

Johannes Prassek, Eduard Müller, Hermann Lange und Karl Friedrich Stellbrink: Sag niemals drei, sag immer vier!“ – Es ist eine zutiefst bewegende Geschichte des Widerstands gegen die Nazidiktatur, die hier in Lübeck ökumenisch gelebt wurde. So verschieden die Vier, sind sie in ihrer Wahrheitsliebe, ihrem Schmerz und ihrem Glauben unzertrennlich. In Zeugenberichten aus dem Gefängnis heißt es: „Die Konfessionen hielten auf Gedeih und Verderb zusammen.“ Bis zum letzten Moment. Verbunden im unerbittlichen Ernst einer „Konfession des Todes“. Hier scheint eine ökumenische Weite auf, liebe Geschwister, die mich in ihrer Wahrhaftigkeit herzlich berührt und immer wieder eine Sehnsucht weckt - und ich weiß, beileibe nicht nur bei mir und uns Evangelischen: Dass bei diesem einmaligen Märtyrer-Gedenken und  dieser tiefgehenden ökumenischen Verbundenheit es doch auch möglich sein müsste, gemeinsam am Tisch des Herrn das Brot zu brechen!? Einmalig und wie auch immer liturgisch aufs Feinste ausgedacht (da sind wir doch alle miteinander kreativ!) – man wird doch mal andere Realitäten herträumen dürfen…

Karl Friedrich Stellbrink nun träumte davon nicht. Jedoch träumte er schon Anfang der Zwanziger in Brasilien, wo er als Pastor bis 1929 tätig war, von einem sehr natio-nalen Deutschland, wie so viele Auslandsdeutschen. Er war ein politischer Idealist und erhoffte sich Großes von der nationalsozialistischen Revolution. Aber seine Begeisterungsfähigkeit war immer gepaart mit unbedingter Wahrheitsliebe und einer wachen Wahrnehmung, was sich tatsächlich abspielte. Und so schlug sein Enthusiasmus schnell um in Enttäuschung, als er erkannte, wie unfrei, verlogen, ja gewalttätig das Naziregime agierte.
Darüber zu schweigen war nichts seins. Und so wurde er bereits 1937 aus der NSDAP ausgeschlossen. Als dann 1938  am 9. November der Terror auch in Lübeck Bahn bricht, die Schaufenster jüdischer Geschäfte eingeschlagen und die Synagoge verwüstet wird, schweigt die Mehrheit. Er und die drei Kapläne jedoch werden fortan immer deutlicher in ihrer Regimekritik.

Und ich höre den Predigttext aus Römer 13: „Jedermann sei untertan der Obrigkeit.“ Was für ein Text, der uns für heute vorgegeben ist! Da es diesen 23. Sonntag nach Trinitatis höchst selten gibt, ist Römer 13 in über 20 Jahren erst das zweite Mal dran, ausgerechnet heute, zu diesem Gedenken... Oberflächlich betrachtet, ist die Ge-schichte der vier Märtyrer geradezu eine Predigt gegen den Paulus-Text. Zumal man sagen muss, dass Römer 13 über Jahrhunderte und gerade auch in der Zeit des Nationalsozialismus als Legitimation für autoritäre Herrschaft gedient hat. Befördert durch lutherische Theologen bis weit ins 20. Jahrhundert hinein. „Wer sich der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt der Anordnung Gottes.“….man sieht ihn geradezu vor sich, den „Untertan“ von Heinrich Mann, wie er obrigkeitshörig katzbuckelt vor den Autoritäten.

Mag sein, es war auch Römer 13, der die evangelische Kirche zu einer schweigen-den Zuschauerin und willigen Erfüllungsgehilfin des grauenhaften Naziregimes gemacht hat. Erst nach 1945 drang die Erkenntnis durch, dass wir als Kirche hätten viel mutiger bekennen und treuer hätten beten müssen. Und dass wir der Gleichschaltung in den Kirchen Hausverbot hätten erteilen müssen. Doch die Deutschen Christen, die auch in der Lübecker Kirchenleitung das Sagen hatten, vollzogen den Schulterschluss mit der staatlichen Ausrottungspolitik. Maxima Culpa.
Die drei Kapläne und Stellbrink – sie und einige andere standen auf. Und sie standen damit sehr wohl auf dem Boden von Römer 13. Schon 1935 hatte die Bekennende Kirche auf ihrer Synode zu die Barmen eine theologische Erklärung verabschiedet, bei der es in der 5. These heißt: „Die Schrift sagt uns, dass der Staat nach göttlicher Anordnung die Aufgabe hat, in der noch nicht erlösten Welt, in der auch die Kirche steht, nach dem Maß menschlicher Einsicht und menschlichen Vermögens unter Androhung und Ausübung von Gewalt (Anm.: gemeint ist Staatsgewalt) für Recht und Frieden zu sorgen…Wir verwerfen die falsche Lehre, als solle und könne der Staat über seinen besonderen Auftrag hinaus die einzige und totale Ordnung menschlichen Lebens werden und also auch die Bestimmung der Kirche erfüllen.“

Also: Ja, es gilt zwar, dass sich jedermann der Obrigkeit unterordnen soll. Aber es gilt nicht uneingeschränkt. Auch Regierende und Regierungshandeln müssen sich unterordnen. Jedermann eben. Sie dürfen niemals total oder totalitär werden und müssen sich letztlich vor Gott verantworten. Heißt also: Niemand steht über dem Gesetz. Weder ein Kanzler noch ein Präsident noch ein Unternehmen noch eine Bank noch ein Hedgefonds.
Das auch heute immer wieder zu betonen, geben uns die vier Märtyrer auf. Denn immer noch bemächtigen sich die Mächtigen unserer Welt dieser Worte aus dem Römerbrief, um die umstrittensten Entscheidungen zu legitimieren. So wurde der US-Justizminister Jeff Sessions in diesem Sommer gefragt, wie er es denn verantworten könne, die Kinder illegaler Einwanderer von ihren Eltern zu trennen und in spezielle Lager zu sperren. Ich glaube, wir alle haben diese Ungeheuerlichkeit mit verfolgt. Seine Antwort: „Ich kann nur auf den Apostel Paulus verweisen und auf seine unmissverständliche und weise Anordnung im Römerbrief Kapitel 13, die Gesetze der Regierung zu beachten, denn Gott hat die Regierung eingesetzt, um für Ordnung zu sorgen“, so Sessions in einer Rede vor Grenzschützern.

Furchtbar, diese Verirrung. Aber es hilft nichts, bei der Empörung stehen zu bleiben. Auch wäre es verfehlt, sich an dieser Stelle erneut über die bigotten Amerikaner zu mokieren. Denn gerade dieser Fall zeigt eindrucksvoll, wie ein Reden über Bibeltexte für gesellschaftspolitische Debatten fruchtbar sein kann. Denn was geschah? Die Äußerungen des Ministers wurden landauf, landab diskutiert. Es erhob sich dabei heftiger Widerspruch. Im Blick auf die Unabhängigkeitserklärung der USA wiesen viele darauf hin, dass Römer 13 nicht den despotischen Herrschern das Wort redet. Andere erinnerten daran, dass der Text auch in der Bürgerrechtsbewegung der 60er Jahre eine wichtige Rolle gespielt hatte. Martin Luther King hatte dazu einen berühmten Doppelsatz formuliert: „Jeder hat nicht nur eine rechtliche, sondern auch eine moralische Verpflichtung, gerechten Gesetzen zu gehorchen. Im Gegenzug hat jeder eine moralische Verantwortung, ungerechten Gesetzen nicht zu gehorchen.“
Ein berühmter Talkmaster in den USA schließlich wies zur besten Sendezeit darauf hin, dass man im Römerbrief schon noch ein bisschen weiterlesen sollte. Denn un-mittelbar nach unserem Predigtext heiße es ja: „So ist nun die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.“
Eine wahrlich spannende Debatte, die auch unserem Land gut zu Gesicht stünde. Mit einem Bekenntnis zu der Liebe, der sich die Obrigkeit unterzuordnen und die sie zu schützen hat. Liebe, die höher, größer und weiter ist als jedes Gesetz. Liebe, die Gnade vor Recht ergehen lässt.
Wenn man die Briefe der vier Märtyrer liest, ist von dieser Liebe viel die Rede. Er-staunlich heiter manchmal sogar. Bei aller Not und Folter, die sie erlitten, hat diese Liebe sie spürbar getragen. Aufgerichtet. Getröstet. Ermutigt, weiter zu machen. Sie waren eben im wahrsten Sinne Märtyrer – also nicht mit dem kompromittierenden Unterton, den dieser Begriff heutzutage durch Selbstmordattentate in den Medien bekommen hat. Sondern im wahren Verständnis: Ein Märtyrer ist doch jemand, der wegen seines Glaubens Gewalt erleidet – und nicht um seines Glaubens Willen Gewalt ausübt. Märtyrer ist wörtlich ein Zeuge Christi, ein Zeuge der unbedingten Liebe Gottes zu den Menschen, die er genauso unbedingt wieder zurückgibt und aus diesem Grund Anstoß erregt bei den Lieblosen und Despoten dieser Welt.
Aus dieser Liebe heraus sagt Prassek: „Einer muss doch die Wahrheit sagen!“ Und so redeten sie Klartext, die vier Märtyrer: in der Seelsorge, auf den Kanzeln, in der Jugendarbeit. Sie stellten sich damit nicht allein gegen das brutale Regime selbst, sondern auch gegen die Vielen, die es selbst im dritten und vierten Kriegsjahr immer noch unterstützten. Sie wandten sich also gewaltfrei gegen zwei Stützpfeiler des Systems: Gegen die Lüge. Und gegen das Schweigen.
Das Lügen der Wenigen und das Schweigen der Mehrheit – das ist die Grundlage für jede Diktatur. Vorsicht also, wo sich beides ausbreitet. So wie es derzeit in so vielen Ländern geschieht, auch ja bei uns merkt man es! Viel zu viele schweigen zur Lüge, manche gar, weil sie glauben, dass sie das alles nichts angeht.  
Nein, wir müssen reden, liebe Geschwister, Klartext reden gegen alles, was unsere Demokratie gefährdet, gegen Menschenverachtung, zunehmende Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus. Das können wir von den Vieren lernen: Mit ihrer Wahrheitsliebe wollten sie Licht in das Dunkel bringen. Unaufhörlich. Eindeutig. Und unerhört interkonfessionell. Vor 75 Jahren wurden sie in Hamburg mit dem Fallbeil hingerichtet. Ihr Menschenrecht gebrochen, aber nicht ihr Rückgrat.  - Ehre, wem Ehre gebührt.
Ihr Zeugnis ist und bleibt ein großer, ökumenischer Schatz, der uns anspornt zu Demokratieliebe und Aufrichtigkeit. Das muss, so verschieden wir sind, unsere Haltung sein! In aller Freiheit eines Christenmenschen - wir haben Gott mehr zu gehorchen als den Menschen.
Sein Friede, höher als alle Vernunft bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus.
Amen.

 

Datum
04.11.2018
Quelle
Stabsstelle Presse und Kommunikation
Von
Kirsten Fehrs
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