Nordkirche gratuliert neu ernanntem Weihbischof Johannes Zehe
24. Juni 2026
Die Nordkirche gratuliert Johannes Zehe zur Ernennung zum Weihbischof im Erzbistum Hamburg. Landesbischöfin Kühnbaum Schmidt betont die Freude auf die weitere ökumenische Zusammenarbeit und die gewachsene geschwisterliche Verbundenheit.
Die Landesbischöfin der Evangelisch‑Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), Kristina Kühnbaum‑Schmidt, hat für die Nordkirche dem aus Mecklenburg stammenden Johannes Zehe im Namen aller Bischöf:innen der Nordkirche herzlich zu seiner Ernennung zum Weihbischof im Erzbistum Hamburg gratuliert. Papst Leo XIV. hatte die Ernennung heute zeitgleich in Rom und Hamburg bekannt gegeben. Die Bischofsweihe ist für den 10. Oktober 2026 im St. Marien‑Dom in Hamburg vorgesehen.
„Mit Freude und Dankbarkeit verbunden“
Kristina Kühnbaum‑Schmidt würdigte die Entscheidung als „ein gutes und ermutigendes Zeichen für die Kirchen im Norden“ und betont die gewachsene ökumenische Verbundenheit zwischen Nordkirche und Erzbistum Hamburg. „Mit großer Freude gratuliere ich Johannes Zehe zu seiner Ernennung und wünsche ihm für seinen zukünftigen Dienst von Herzen Gottes Segen. Als Nordkirche sind wir dankbar für die geschwisterliche Verbundenheit, in der wir als Nordkirche und Erzbistum Hamburg unser ökumenisches Miteinander gestalten“, so die Leitende Geistliche der Nordkirche. „Ökumene ist ein Hoffnungsweg, den wir gemeinsam gehen – getragen von Vertrauen, Respekt und der Sehnsucht nach dem Zeugnis des Evangeliums in dieser Welt. Diesen Weg gilt es weiterhin gemeinsam zu stärken. Ich freue mich sehr auf die weitere Zusammenarbeit mit Weihbischof Zehe und dabei insbesondere auf unseren Austausch in den ökumenischen Begegnungen der Bischöfinnen und Bischöfe.“
Ein Mecklenburger mit vielfältiger Berufungserfahrung
Johannes Zehe wurde 1963 in Neustrelitz geboren. Nach einem Musikstudium in Berlin und Tätigkeiten als Musikpädagoge und Orchestermusiker führte ihn sein Weg in das Theologiestudium. 1999 wurde er in Hamburg zum Priester geweiht. Er wirkte unter anderem als Pfarrer in Neubrandenburg und Pastor in Lübeck. Seit 2023 ist er Regens für die Priesterausbildung im Erzbistum Hamburg.
