Unser größtes Plus: Lernwege

Lernwege und Schulungsangebote

Demokratie lebt vom Gespräch – auch dann, wenn Meinungen auseinandergehen. Doch der Umgang mit ausgrenzenden Äußerungen, rechtsextremen Positionen oder Falschinformationen stellt viele Menschen vor Herausforderungen. 

Diese Seite bündelt Materialien und Angebote, die dabei unterstützen, sicherer und sprachfähiger zu werden. Dazu gehören Beispiele zur Truth-Sandwich-Methode, die zeigt, wie Falschinformationen sachlich eingeordnet und Fakten gestärkt werden können. Außerdem finden sich Informationen und Materialien zum Thema Umgang mit ausgrenzenden Äußerungen, darunter ein praxisnaher Leitfaden mit Anregungen für Gespräche im Gemeindealltag. 

Ergänzend haben wir eine Sammlung weiterer Links, Materialien und Bildungsangebote zusammengestellt, die Wissen vertiefen und Handlungsmöglichkeiten für ein demokratisches und respektvolles Miteinander aufzeigen.

Synoden rufen rund 300 Kirchengemeinden zur Beteiligung auf

Evangelische Kirchenkreise in MV schließen sich Zusammen bewegen an

Mit dem "Truth-Sandwich" mit Falschaussagen umgehen

Fakten stärken statt Falschinformationen verbreiten

Wie kann auf irreführende Behauptungen reagiert werden, ohne ihnen zusätzliche Aufmerksamkeit zu verschaffen? Die Truth-Sandwich-Methode bietet dafür einen einfachen und wirksamen Ansatz: Sie beginnt mit den Fakten, ordnet anschließend die Falschinformation ein und schließt erneut mit den belegbaren Tatsachen ab. So stehen die Fakten im Mittelpunkt – nicht die Desinformation. 

Die Methode hat sich als hilfreich erwiesen, weil sie vermeidet, Falschbehauptungen unnötig zu verstärken. Wer eine Aussage hört, erinnert sich oft besser an die erste und letzte Information. Deshalb setzt das Truth Sandwich bewusst auf einen „Fakten-Rahmen“: Die Wahrheit steht am Anfang und am Ende, während die irreführende Behauptung dazwischen eingeordnet wird. 

Die folgenden Beispiele zeigen, wie sich häufige Falschbehauptungen zu unterschiedlichen gesellschaftlichen Themen mithilfe des Truth Sandwich sachlich und verständlich einordnen lassen.

Downloads

Gemeinsam Haltung zeigen: Leitfaden jetzt hier verfügbar

Wie reagieren, wenn diskriminierende, rassistische oder menschenverachtende Aussagen fallen? Genau dieser Frage widmete sich das Online-Training „Umgang mit ausgrenzenden Äußerungen: Verbales Stoppschild setzen“, das im Juni und Juli 2026 für Haupt- und Ehrenamtliche aus Kirchengemeinden sowie weitere kirchliche Akteur*innen in Mecklenburg-Vorpommern stattfand. 

Im Mittelpunkt standen praxisnahe Strategien, um diskriminierenden Äußerungen wirksam zu begegnen, Widerspruch gezielt zu formulieren und auch in herausfordernden Gesprächssituationen handlungssicher zu bleiben. Durch Kommunikationsübungen, Gruppenarbeiten, Kurzinputs und moderierte Diskussionen erweiterten die Teilnehmenden ihr Repertoire an Reaktionsmöglichkeiten und stärkten ihre Haltung für ein respektvolles Miteinander. 

Nun steht der Leitfaden mit den wichtigsten Erkenntnissen, Methoden und Handlungsempfehlungen bereit zum Download.

Das Training wurde vom Trainerinnenteam der KWB Koordinierungsstelle Weiterbildung und Beschäftigung e.V. durchgeführt und ist ein Angebot der Evangelischen Medienakademie unter der Leitung von Sina Balke-Juhn. Weitere Informationen unter: www.evangelische-medienakademie.de

Broschüren und Unterstützung von der Diakonie

Weitere Broschüren

Demokratie stärken im Kirchenvorstand: Handreichung für verantwortliches Handeln

Diese Handreichung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) zeigt, wie Kirchenvorstände demokratische Werte im Gemeindeleben fördern können. Die Publikation bietet Orientierung für Leitungsgremien, benennt zentrale Leitlinien und zeigt, warum Leitungsämter an klare Werte gebunden sind.

Demokratie stärken im Kirchenvorstand: Handreichung für verantwortliches Handeln

AJC Berlin: Broschüre zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt

Das American Jewish Committee (AJC) in Berlin hat die AfD in Sachsen-Anhalt analysiert und als einen ideologischen Taktgeber der Gesamtpartei identifiziert. Im Mittelpunkt stehen die Radikalisierung des Wahlprogramms für die Landtagswahl 2026 sowie die Folgen einer möglichen Regierungsübernahme für Demokratie, Erinnerungskultur und Sicherheitsarchitektur.

AfD Sachsen-Anhalt vor Landtagswahl: Gefahr für Demokratie, Wirtschaft und gesellschaftliche Stabilität

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