Aktionstag IDAHOB

Nordkirche macht sich für Vielfalt und gegen Ausgrenzung stark

Vielfalt ist eine Stärke: Die Nordkirche setzt am Aktionstag ein Zeichen gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie.
Vielfalt ist eine Stärke: Die Nordkirche setzt am Aktionstag ein Zeichen gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie. © Pixabay

17. Mai 2022

„Vielfalt ist  Segen und Reichtum unter Gottes Regenbogen“ – das macht die Nordkirche zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie in einem Video deutlich. Zu sehen ist es auf den sozialen Kanälen der Nordkirche.

In dem Video vermitteln Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt, Mitglieder der Kirchenleitung und Synodale eine gemeinsame Botschaft: Die Nordkirche möchte eine einladende Kirche für alle sein.

Vielfalt ist ein Segen

Jede und jeder sei ein geliebtes Geschöpf Gottes, unterstreicht Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt und ergänzt:  

Die Vielfalt der Geschlechter, geschlechtlicher Selbstverortungen, verantwortlicher sexueller Orientierung verstehen wir als Segen und als Reichtum unter Gottes Regenbogen. Deshalb wenden wir uns gegen alle Form von Diskriminierung und fördern ein von Gleichberechtigung bestimmtes Zusammenleben aller Menschen.

Mit Demos gegen Vorurteile 

Der Kampf gegen Vorurteile mache Fortschritte. Aber er sei noch nicht vorbei, sondern ein andauernder, betont der Hamburger Landes- und Diakoniepastor Dirk Ahrens. Deswegen freue er sich über jede und jeden, der sich an Flashmobs und Demonstrationen beteilige. Denn: „Das beste Argument gegen das Vorturteil ist der echte Mensch.“

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Bundesweit wird es viele Aktionen geben. Darunter auch bei uns im Norden, wie etwa in Hamburg: Um 18.30 Uhr plant der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Hamburg einen Rainbowflash. Dabei soll mit wiederverwendbaren, farbigen Pappen (Ausgabe ab 17.30 Uhr) eine riesige Regenbogenfahne auf dem Hamburger Rathausmarkt erstellt werden. Wer die Aktion unterstützen möchte, ist herzlich willkommen, dabei zu sein und Flagge zu zeigen. 

Keinen Platz für Homophobie

Natürlich kann jeder und jeder auch in den sozialen Netzwerken mit den Hashtags #IDAHOB oder #IDAHOBIT2022 ein Zeichen gegen Diskriminierung und für Vielfalt setzen. Die Botschaft: „Homophobie und Transphobie haben keinen Platz in der Nordkirche und keinen Platz in der Gesellschaft“, bringt Arne Gattermann, Synodaler und Mitglied der Kirchenleitung der Nordkirche es auf den Punkt. 

Hintergrund 

Der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie bzw. -feindlichkeit wird seit 2005 jährlich am 17. Mai als Aktionstag begangen. Dadurch sollen breite Gruppen dafür sensibilisert werden, dass niemand aufgrund seiner sexuellen Orientierung diskriminiert werden soll. 

Das Datum geht zurück auf den 17. Mai 1990, an dem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschloss, Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten zu streichen. Transsexualität wurde hingegen erst 2018 mit dem Erscheinen der ICD-11 (International Classification of Diseases) von der WHO als „Krankheit“ gestrichen.

Im Englischen heißt der Tag „International Day Against Homophobia, Transphobia and Biphobia“, abgekürzt IDAHOB. 

 

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