16. Juni 2019 | Dom zu Lübeck

Versöhnung ist gelebter Glaube

16. Juni 2019 von Kristina Kühnbaum-Schmidt

Predigt im Gottesdienst am Sonntag Trinitatis zu 2. Kor 13,11-13

I
Liebe Schwestern und Brüder, vor über zwei Jahrzehnten habe ich meinen Mann kennengelernt und war bald darauf das erste Mal bei seiner Familie zum Essen eingeladen. Eine große Familie. Viele, mir noch unbekannte Menschen. Alle kannten einander. Außer meinem Mann kannte ich niemanden. Aber alle waren interessiert und auch neugierig, mich kennenzulernen.

Vielleicht denke ich heute auch deshalb daran zurück, weil die Situation hier und heute ganz ähnlich ist. Viele hier kennen einander. Und wir lernen einander gerade erst kennen. Aber ich erzähle aus einem anderen Grund von damals. Als sich alle an den gedeckten Tisch setzten, hieß es unisono: „Oh, das wird ein Essen mit kleinen Propheten.“ Ich wusste nicht, was diese Redensart bedeutet. Aber die kleinen Propheten als biblische Bücher mit sehr direkter Rede, auch mit sehr direkter Anklage, die sagten mir natürlich etwas. Und so war ich - vorsichtig gesagt - etwas verunsichert, was bei diesem Essen „mit kleinen Propheten“ auf mich zukommen würde.

Der Vater meines Mannes hatte das wohl gemerkt. Er sah mich über den Tisch hinweg freundlich an, hob den Teelöffel vor seinem Teller ein wenig und sagte augenzwinkernd: „Das Beste kommt zum Schluss.“ Die kleinen Propheten, von denen in der Familie meines Mannes die Rede war, waren also die einen süßen Nachtisch verheißenden Teelöffel. Es war dann ein sehr entspanntes Essen. Mit Vorfreude darauf, dass das Beste, ein süßer Nachtisch, noch kommen würde.

„Das Beste kommt zum Schluss.“ Das könnte auch die Überschrift sein für den heutigen Predigttext aus dem 2. Korintherbrief im 13. Kapitel: Zuletzt, Brüder und Schwestern, freut euch, lasst euch zurechtbringen, lasst euch mahnen, habt einerlei Sinn, haltet Frieden! So wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein. Grüßt euch untereinander mit dem heiligen Kuss. Es grüßen euch alle Heiligen. Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!

II
Schöne Aufforderungen und herzliche Grüße am Festtag der Trinität, der Dreieinigkeit Gottes. Aber was sich erst einmal schön und angenehm anhört, hat eine Vorgeschichte, die nicht besonders schön und auch nicht besonders angenehm ist. Jedenfalls nicht für die Hauptpersonen darin. Die Gemeinde, die vom Apostel Paulus nun schon zum zweiten Mal einen langen Brief erhält, ist eine zerstrittene Gemeinde. Zunächst untereinander zerstritten - in Fragen der richtigen Ordnung, in Fragen der Feier des Abendmahles. Im Kern immer wieder in der Frage eines angemessenen Umgangs miteinander. Wobei angemessen meint: ein Umgang miteinander, der dem gemeinsamen Glauben an den einen Christus gerecht wird. Über soziale Unterschiede hinweg. Über die Unterschiede verschiedener theologischer Auffassungen hinweg. Und auch über unterschiedliche Meinungen in der Frage hinweg, wie man miteinander Gottesdienst feiern wollte - also in liturgischen Fragen.

Wir müssen nicht lange überlegen, was das für eine Gemeinde bedeuten kann. Dass in Gemeinden Menschen zusammenkommen, die in diesen - und anderen - Fragen durchaus unterschiedlicher Meinung sind, das war und ist nicht auf die ersten Jahrhunderte des christlichen Glaubens beschränkt. Nicht immer können und sollen diese Unterschiede einfach nur hübsch friedlich und bunt nebeneinander stehen. Sondern sie müssen sich zueinander ins Verhältnis setzen, einander befragen. Manchmal prallen sie auch regelrecht aufeinander und geben so zu klärenden Gesprächen in wichtigen Fragen Anlass. Das teilen christliche Gemeinden und Kirchen mit anderen menschlichen Vereinigungen, in denen ein Geist der Freiheit weht.

Die damalige Gemeinde in Korinth hatte also ihre Konflikte. Der Apostel Paulus war dabei als Schlichter gefragt. Aber wie es manchmal geht, wenn eine dritte Person - sozusagen von außen - zu einem Konflikt als Schlichter dazu gerufen wird - über kurz oder lang wird der Apostel in den Konflikt hineingezogen. Auf einmal war er nicht mehr nur neutraler Dritter, sondern er war selbst Partei und damit ein Teil des Konfliktes. Seine Autorität wurde in Frage gestellt. Andere traten auf, die sich ebenfalls, oder besser: noch viel mehr als er als wahre Apostel verstanden und seine Lehre in Frage stellten.

Eine damals wie heute beliebte Strategie, um von inhaltlichen Fragen abzulenken. Wenn einem der Beteiligten die Berechtigung abgesprochen wird, sich überhaupt äußern zu dürfen, wenn seine Glaubwürdigkeit oder seine Kompetenz in Frage gestellt wird, dann hat er oder sie genug damit zu tun, sich zu rechtfertigen. Die inhaltlichen Argumente treten dann schnell in den Hintergrund. Und aus Sachfragen werden Personalfragen. Zuweilen auch sehr persönlich ausgetragene Personalfragen.

III
Wie nun geht der Apostel mit dieser Situation um? Und was davon könnte bis heute wichtig und hilfreich sein? Zunächst einmal: Paulus weicht nicht aus. Sondern er trägt den Konflikt aus, nennt beim Namen, worum es inhaltlich geht. Trägt seine Position vor, spitzt zu, fordert heraus. Zugleich aber steht für ihn im Mittelpunkt, dass es nicht im unversöhnlichen Streit endet. Denn Versöhnung ist eine zentrale Kategorie seiner Theologie. Und Versöhnung, das ist für Paulus nicht nur ein soziales Ereignis zwischen Menschen. Sondern: Versöhnung ist gelebter Glaube. Versöhnung hat, in seinem Sinne verstanden, zwei Dimensionen. Eine zwischen Menschen, eine moralische Dimension. Und eine zwischen Gott und Menschen, eine rettende, theologisch sagen wir: soteriologische Dimension.

In der moralischen Dimension von Versöhnung geht es um Schuldbewusstsein und Reue. Um Wiedergutmachung und den neuen Aufbau einer Beziehung, die durch Hass, Gewalt, Streit, üble Nachrede oder wie auch immer zerstört wurde. Das braucht die Einsicht derjenigen, die Schuld auf sich geladen haben und dazu stehen müssen. Die um Vergebung bitten und so aktiv zu Gerechtigkeit beitragen müssen. Und es braucht auch die andere Seite, die der Betroffenen, die Leid erfahren haben. Und die, wenn sie erleben, dass die Schuld ihnen gegenüber nicht beschönigt, sondern klar bekannt wird, dass Taten verurteilt und geahndet werden und ihnen Gerechtigkeit widerfährt, in die Lage kommen können, neues Vertrauen zu fassen und neue Beziehungen aufzubauen.

In der anderen Dimension der Versöhnung, zwischen Gott und Menschen, geht es darum, dass es in schuldhaften Beziehungen zwischen Menschen immer etwas gibt, was nicht aufzuklären, was nicht wiedergutzumachen, was nicht zu erklären ist. Was durch Menschen und zwischen Menschen allein nicht zu bewältigen, nicht wiedergutzumachen, nicht zu überwinden ist.

Genau darum geht es auch Paulus: Zuletzt freut euch, lasst euch zurechtbringen, lasst euch mahnen, habt einerlei Sinn, haltet Frieden! So wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein. Grüßt euch untereinander mit dem heiligen Kuss.

IV
Lasst euch zurechtbringen - durch Christus. Christus verwirklicht Gottes Liebe zu allen Menschen - so wie es keiner von uns, so wie es überhaupt kein Mensch je kann. Er tritt an die Stelle der Opfer. Er erleidet, was ihnen widerfährt. Aber er durchbricht den Teufelskreis von erlittener Gewalt, erfahrenem Unrecht und darauf folgender Vergeltung, der neues Leid, neues Unrecht und wieder neue Vergeltung folgen und so fort.

Wie macht er das? Christus tritt an unsere Stelle. Erleidet die Gewalt der Sünde am eigenen Leib. Zeigt uns, was wir tun. Führt uns vor Augen, wie grausam wir sein können. Nimmt auf sich, was wir einander antun. Und nimmt es so von uns weg. Damit es damit vorbei ist. Ein für alle Mal.

Was Christus tut, seine Liebe und seine Hingabe, das bleibt nicht folgenlos. Denn das, was Christus tut und was im Geschehen am Kreuz mündet, das lässt Gott nicht einfach mit dem Tod enden. Die konsequente Antwort Gottes auf die Liebe Jesu, die sich stellvertretend für andere hingibt, ist nicht das ewige Nichts. Sondern Verwandlung. Neues Leben, Auferstehung.

Christi hingebungsvolle Liebe führt nicht ins Nichts. Sondern ins Leben. In die Versöhnung. Sie lässt miteinander neu anfangen, ohne die Vergangenheit zu verdrängen. Aber sie stiftet Versöhnung, indem sie uns von dem fixierten Blick aufeinander und auf unsere Konflikte miteinander befreit. Und uns stattdessen auf Christus, auf seine Liebe, seine Vergebung sehen lässt. So lässt sie uns einander als Nächste sehen. Nicht, weil wir uns nett und sympathisch finden. Sondern weil wir durch Christus verstehen, dass Gott uns und alle Menschen so betrachtet, wie wir selbst von Gott betrachtet und behandelt werden: Als Menschen, die durch Christus füreinander zu Nächsten werden, weil Gott in Christus selbst ihr Nächster wird.

V
Zuletzt freut euch, lasst euch zurechtbringen, lasst euch mahnen, habt einerlei Sinn, haltet Frieden! So wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein. Freudig, friedlich, mit einerlei Sinn zusammen leben, zusammen Gemeinde sein - das ist kein moralischer Appell. Ein solches Miteinander wurzelt auch nicht in einer mehr oder weniger auf Sympathie beruhenden Verhältnisbestimmung zu anderen Menschen. Sondern es wurzelt in unserem Verhältnis zu Gott, in Gottes Verhältnisbestimmung zu uns.                                                                                                                                                                         Freudig, friedlich, mit einerlei Sinn, orientiert an der Versöhnung durch Christus - so lebt, wer sich jedem Menschen gegenüber so verhält, dass er ihn als einen ansieht, den Gott sich zum Nächsten gemacht hat. Freudig, friedlich, mit einerlei Sinn, orientiert an der Versöhnung durch Christus lebt, wer sich nicht damit begnügt, seine Freunde freundlich und andere anders zu behandeln. Freudig, friedlich, mit einerlei Sinn, orientiert an der Versöhnung durch Christus leben wir aus der tiefen Gewissheit heraus, dass uns der liebt, der auch alle anderen liebt - obwohl diese ebenso wenig Anlass dafür bieten wie wir selbst.

Die Zuwendung zu anderen gründet sich also nicht in ihnen selbst oder ihrem Verhalten. Und sie endet auch nicht einfach, wenn sie unser Vertrauen, unser Entgegenkommen, unsere Offenheit und Zuwendung enttäuschen. Natürlich kann und wird das immer wieder geschehen. Aber das Scheitern von Vertrauen, Nächstenliebe, Entgegengehen und Offenheit setzt eine an Christus orientierte Lebenshaltung noch lange nicht außer Kraft. Weil all das ja auch Gottes Liebe zu uns nicht außer Kraft setzt.

Freudig, friedlich, mit einerlei Sinn, orientiert an der Versöhnung durch Christus leben bedeutet deshalb: anderen zu vertrauen als solche, die wissen, dass ihnen und anderen nicht zu trauen ist; andere zu lieben als solche, die wissen, dass sie selbst und andere nicht immer liebenswert sind; sich anderen zuwenden als solche, die wissen, dass sie selbst und andere zum Abwenden sein können.

VI
Niemand muss so, an Christus und seiner Versöhnung orientiert, leben. Aber anders als gegen allen Augenschein, anders als Einspruch gegen das, was sonst gängige Lebenspraxis ist, ist ein am dreieinigen Gott orientiertes Leben nicht zu haben. Zu „haben“ aber ist es ohnehin nicht: Es wird uns, auch das feiern wir am Tag der Heiligen Dreieinigkeit, durch den Heiligen Geist geschenkt. „Das Beste kommt zum Schluss.“ Immer wieder. Gemeinschaft untereinander muss immer wieder erarbeitet werden. Manchmal auch durch Konflikte hindurch.

Das erleben wir in unserem Zusammenleben mit Familien und Freunden. Wir erleben es in unserer Gesellschaft. In der Kirchengemeinde. In der Kirche insgesamt. Versöhnung miteinander muss immer wieder gesucht werden. Und letzten Endes - das Beste kommt zum Schluss - müssen wir sie uns schenken lassen. Generationen von Christenmenschen und christlichen Gemeinden haben das vor uns erfahren. Unsere Zeit, das zu erfahren, ist jetzt. Unsere Zeit, davon zu erzählen, ist jetzt. Unsere Zeit, zu dieser Versöhnung beizutragen, ist jetzt. Deshalb gilt auch uns, hier und heute, der Gruß des Apostels: Es grüßen euch alle Heiligen. Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!

Amen.

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