Klaus Lachenmann folgt auf Ute Gaede

Wechsel im Rechnungsprüfungsamt der Nordkirche

Bischof Gerhard Ulrich und Klaus Lachenmann bei seiner Amtseinführung ©Antje Wendt/Nordkirche
Bischof Gerhard Ulrich und Klaus Lachenmann bei seiner Amtseinführung ©Antje Wendt/Nordkirche

02. März 2018 von

Lübeck-Travemünde. Im Rahmen des Gottesdienstes der Landessynode in der St.-Lorenz-Kirche in Lübeck-Travemünde wurde heute (2. März) Ute Gaede als Direktorin des Rechnungsprüfungsamtes der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) verabschiedet und Klaus Lachenmann als ihr Nachfolger in sein Amt eingeführt.

Landesbischof Gerhard Ulrich würdigte den langjährigen Dienst Ute Gaedes als Direktorin des Rechnungsprüfungsamtes: „In dieser Funktion haben Sie auch den Übergang und die Fusion der drei früheren Landeskirchen in Nordelbien, Mecklenburg und Pommern zur Nordkirche miterlebt und seitdem als Leiterin des Rechnungsprüfungsamtes der gesamten Nordkirche gewirkt.“

Ute Gaede (65) begann nach ihrer Ausbildung als Handelsassistentin und Einzelhandelskauffrau ein Hochschulstudium, das sie als Diplom-Handelslehrerin mit den Schwerpunkten Finanzwirtschaft, Unternehmensrechnung und Steuern abschloss. Ab 1986 war sie Landesgeschäftsführerin der Wirtschafts- und Mittelstandsvereinigung MIT der CDU Schleswig-Holstein, ab 1989 Abteilungsleiterin bei Immobilienunternehmen in Schleswig-Holstein und Hamburg. 1991 ernannte die Stadt Lübeck sie zur Leiterin des Amtes für Wirtschaftsförderung; ab 1993 leitete sie zusätzlich das Amt für Wirtschaft, Verkehr und Hafen und schließlich ab 1994 kommissarisch das Amt für Lübeck-Werbung und Tourismus. Ihre Tätigkeit als Direktorin des Rechnungsprüfungsamtes der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche und später der Nordkirche nahm Ute Gaede am 1. April 1996 auf.

Als Leiterin dieser Einrichtung war sie insbesondere zuständig für die Vertretung des Amtes nach außen, Gremienarbeit und Kontaktpflege, die Haushaltsplanung und Budgetverantwortung, die Dienst- und Fachaufsicht über alle Mitarbeitenden und deren Weiterbildung sowie die Erstellung des Prüfungsplans, die Planung des Personaleinsatzes und die Verantwortung für eine einheitliche Prüfungsdurchführung.

Außerdem unterstützte sie den Rechnungsprüfungsausschuss in seiner Arbeit und führte dessen Geschäfte.

„Nun ist die Zeit gekommen“, sagte Landesbischof Ulrich, „Abschied von diesem Dienst zu nehmen“. Es sei ein Abschied, der sich gewissermaßen gleitend vollziehe. Nach der passiven Phase der Altersteilzeit werde Ute Gaede im November 2018 in den Ruhestand treten. Ulrich dankte der scheidenden Direktorin im Namen der Nordkirche dafür, „dass Sie Ihre Gaben und Kräfte in unserer Landeskirche eingesetzt haben. Vieles davon steht uns lebendig vor Augen, manches liegt auch im Verborgenen“.

Nachfolger im Amt des Direktors des Rechnungsprüfungsamtes ist Klaus Lachenmann (53). Der gebürtige Sindelfinger, der sein Abitur in Jever machte, erlernte in Wilhelmshaven das Bankfach und studierte anschließend Betriebswirtschaft in Berlin. 1988 begann er als Firmenkundenbetreuer bei der Deutschen Bank AG, Wilhelmshaven/Berlin. Ab 1997 war er als Prüfungsleiter bei der KPMG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft AG in Berlin tätig. Es schloss sich eine Tätigkeit als Abteilungsdirektor und Projektleiter im Rechnungswesen der Landesbank Berlin AG an. 2008 wechselte Klaus Lachenmann zum Kirchlichen Rechnungshof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, dem er bis 2017 als Direktor vorstand.

Hintergrund

Das Rechnungsprüfungsamt ist eine Einrichtung der Nordkirche. Die Haushaltsführung sowie die Vermögensverwaltung der kirchlichen Körperschaften und ihrer Dienste und Werke unterliegen einer Rechnungsprüfung. Im Rahmen der Finanzkontrolle hat die Rechnungsprüfung auch die Aufgabe, die kirchlichen Organe bei der Wahrnehmung ihrer Finanzverantwortung zu unterstützen.

Der Aufgabenbereich des Rechnungsprüfungsamtes beinhaltet die Rechnungsprüfung aller kirchlichen Körperschaften, insbesondere die Prüfung der Haushalts-, Kassen-, Rechnungs- und Wirtschaftsführung und der Jahresabschlüsse, die Prüfung der Organisation der kirchlichen Körperschaften, die Beratung der kirchlichen Körperschaften und Einrichtungen in wirtschaftlichen Angelegenheiten sowie die Entwicklung von Standards, Richtlinien und Checklisten. Das Rechnungsprüfungsamt ist an den Standorten Kiel, Schwerin und Greifswald mit insgesamt 13 Mitarbeitenden vertreten.

Datum
02.03.2018
Quelle
Pressestelle der Nordkirche
Von
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