Ökumenische Denkanstöße

Zentraler Gottesdienst zur Friedensdekade in Ludwigslust

Unter dem Titel "Reichweite Frieden" läuft die diesjährige Friedensdekade vom 7. bis 17. November. Der zentrale Gottesdienst wird diesmal in der Stadtkirche Ludwigslust gefeiert.
Unter dem Titel "Reichweite Frieden" läuft die diesjährige Friedensdekade vom 7. bis 17. November. Der zentrale Gottesdienst wird diesmal in der Stadtkirche Ludwigslust gefeiert. © Friedensdekade

27. Oktober 2021 von Christian Meyer

"Reichweite Frieden" – unter diesem Motto lädt die Ökumenische Friedensdekade zum bundesweit zentralen Gottesdienst am Mittwoch, 17. November, um 17.30 Uhr in die Evangelische Stadtkirche Ludwigslust nach Mecklenburg-Vorpommern ein. Die Predigt hält Gemeinde- und NDR-Radioapastorin Christine Oberlin.

"Unser diesjähriges Motto wirft die Frage auf, welche gesellschaftlichen und politischen Veränderungen zum biblischen Friedensgedanken auf Erden notwendig sind. Und damit ebenso die ganz konkrete Frage, in welcher Welt wir eigentlich leben wollen, wenn wir es ernst nehmen, Friedensstifterinnen und Friedensstifter zu sein", sagt Dr. Marina Kiroudi. Die Theologin aus Frankfurt am Main vertritt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK Deutschland) im Gesprächsforum der Ökumenischen Friedensdekade, das diese Aktion jährlich vorbereitet.

Für Frieden - nicht nur im eigenen Land

Gestaltet wird die Predigt von Pastorin Christine Oberlin. Sie ist Gemeindepastorin der Evangelisch-reformierten Kirche in Bützow und als NDR-Radiopastorin tätig. Daneben wirken auch Pastor Albrecht Lotz (Stadtkirchengemeinde Ludwigslust) und Vertreter der katholischen, neuapostolischen und orthodoxen Kirche am Gottesdienst mit. Das Grußwort wird der Präsident der Stadtvertretung, Helmut Schapper, halten. Die musikalische Leitung hat Kantorin Annegret Böhm. Zu hören ist etwa der Jugendchor der Stadtkirche Ludwigslust.

 "Uns allen ist es, angesichts von gesellschaftlicher Polarisierung, der Bedrohung von Lebensgrundlagen sowie anhaltender verbaler wie militärischer Konflikte im internationalen Kontext ein Anliegen, gemeinsam um Frieden zu beten", so Julika Koch, Referentin für Friedensbildung in der Nordkirche.

Denkanstöße für ein besseres Miteinander

Die Veranstaltungen zur Friedensdekade laufen vom 7. bis zum 17. November. "Zehn Tage am Ende des Kirchenjahres für den Frieden zu beten, über die Wege zum Frieden nachzudenken und Denkanstöße für die Gesellschaft zu geben – das ist bereits seit 40 Jahren das Anliegen der Ökumenischen Friedensdekade", erinnert Priester Dirk Oertel von der neuapostolischen Gemeinde Ludwigslust. Und Raphaela Hellwig von der Katholischen Kirchengemeinde Ludwigslust betont: "Die zehn Tage sollen einen Beitrag zur Vertiefung des christlichen Friedenszeugnisses leisten und zur friedenspolitischen Willensbildung in Kirchen, Gemeinden und Gesellschaft beitragen."

Hintergrund

Die Ökumenische Friedensdekade gibt es in West- und Ostdeutschland seit 1980. Sie wurde von engagierten Christen ins Leben gerufen, um für eine Umkehr zum Frieden zu werben und zu zeigen, wie militärische und kriegerische Gewalt Schritt für Schritt überwunden werden kann.

Trägerorganisationen der Friedensdekade sind die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) in Bonn und die ACK Deutschland mit Sitz in Frankfurt am Main. Außerdem arbeiten Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der evangelischen Landeskirchen und der katholischen Kirche sowie von pax christi, der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend (aej), Pro Asyl, der Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste und des Internationalen Versöhnungsbundes mit.

In ganz Deutschland wird vom 7. bis zum 17. November unter dem Symbol "Schwerter zu Pflugscharen" zu Veranstaltungen, Konzerten, Ausstellungen, Andachten und Gottesdiensten anlässlich der Friedensdekade eingeladen.

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