Klimatraum(a) verstehen – Handlungsfähig bleiben

Sa, 21. März 2026 11:00 - 15:00 Uhr
Gemeindehaus Neuer Saal / Kirchengem. St. Georg | Stiftstr. 15 / Ecke Rostocker Str | 20099 Hamburg

Leitung:Britta Hemshorn de Sánchez, Theologin, Pädagogin, Lehrer:innen-Fortbildnerin
Veranstalter: Umwelt- und Klimaschutzbüro der Nordkirche

 

Starkregen, Hitze, Artensterben: Die Klimakrise bedroht uns Menschen und unsere Schöpfungsgemeinschaft – egal, wo wir leben. Länder des globalen Südens sind bereits seit vielen Jahren betroffen: Menschen fliehen, können ihre Felder nicht mehr bewirtschaften, Konflikte um Wasser oder Land rauben zusätzliche Ressourcen.

Und auch hier in Deutschland werden die Folgen der globalen Erwärmung mehr und mehr spürbar und Menschen erschrecken sich durch Nachrichten, Bilder und Filme über die künftigen Folgen des Klimawandels zutiefst. Unser Leben wird sich verändern, ein Transformationsprozess ist nötig, das verunsichert und kann zu Gefühlen der Ohnmacht führen.

Doch wir können diesen Wandel auch gestalten: Dafür brauchen wir Resilienz, das Gefühl von Selbstwirksamkeit und Methoden mit Angst oder Ohnmacht umzugehen. Hier wird auch die politische Dimension von pädagogischen und seelsorgerlichen Aufgaben in Zeiten von „Klimatrauma“ deutlich. Denn demokratische Gesellschaften benötigen gut informierte und handlungsfähige Mitglieder.

Im Workshop lernen wir Zugänge der Traumapädagogik und praktischen Theologie kennen. Durch Bewegung, Achtsamkeit, Verbundenheit und dekoloniale Perspektiven werden heilsame Zugänge erfahrbar, damit Menschen positiv und gestärkt in die Zukunft blicken.

Inhalte:

- Grundlagen von Traumapädagogik

- heilsame Ansätze aus der praktischen Theologie

- Körper- und Bewegungsarbeit

- Wissen über dekoloniale Perspektiven

- Achtsamkeitstraining

 

Mitwirkende:

 

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