Digitale Kirche für Ortsfremde

Was hat es mit liken, crossposten, swipen und dem ganzen Social-Media-Slang auf sich?
Und was meinen Menschen, wenn sie über die „Digitale Kirche” sprechen? 

Wir haben hier ein kleines Glossar zusammengestellt.

Unsere Social Media Vokabelliste

Social Media oder auch Soziale Netzwerke: Der Oberbegriff für die verschiedenen Plattformen wie Facebook, Instagram, Twitter, TikTok, Clubhouse, Youtube und viele mehr.
Account: Ein Nutzerkonto auf einer Plattform.
Follower / Followerin: Das sind Menschen, die die einem Account folgen. Abonnent hieß das einmal.
Community: Die Summe aller Menschen, mit denen Sie in Social Media im Austausch stehen.
Content: Das ist der Inhalt eines Accounts – Text, Bild, Video, Emojis.
Contentpiece: Ein einzelner Beitrag, inhaltlich und visuell gestaltet.
Caption: Das ist die Bildbeschreibung unter Instagram-Bildbeiträgen.
Creator: Eine Person, die Inhalte produziert
DM: Die Abkürzung für „direct message“. Dies ist eine private Nachricht in Ihr Social-Media-Postfach, die nicht öffentlich ist.
Detox: Als Entgiftung wird die freiwillige Pause von Social Media bezeichnet. Ein Social-Media-Fasten.
Emoji oder Emiticon: Smileys und kleine Zeichen wie Blumen, Herzen, Sterne etc. sagen manchmal mehr als tausend Worte.
Host: Gastgeber*in eines Audio- oder Videogesprächs.
K: Der Buchstabe steht für Kilo = 1.000. Beispiel: Wer 4K Follower hat, meint 4.000 Abonnenten.
M: Dieser Buchstabe steht für Million = 1.000.000. Beispiel: 1 M Views meint: Ein Beitrag wurde eine Million mal wahrgenommen.
Swipen: Wenn Sie die Inhalte durchwischen, durchblättern.
Post: Ein einzelner Beitrag in Social Media.
User, Userin: Menschen, die Ihre Inhalte wahrnehmen.
View: Dieser Begriff wird in der Statistik genutzt. Gemeint ist das Ausspielen eines Beitrags bei den Abonnenten. Die wiederum sehen den Inhalt.

Instagram

Instagram gibt es seit 2010.
Dieser Social-Media-Dienst ist auf Fotos und kurze Filme (Videos) spezialisiert. Hier werden Bild-Geschichten veröffentlicht.
Kern des Angebots ist mittlerweile eine Mischung aus Microblog und audiovisueller Plattform.
„Reels” nennen sich die Filme auf Instagram.
„Stories” sind kleine Geschichten auf Instagram, mit Bildern, Video-Schnipseln und Texten, die nach 24 Stunde automatisch gelöscht werden.
„Instagram Video” nennen sich die Live-Videos auf Instagram. Sie finden in Echtzeit statt, wer sie sieht, kann sie meist direkt kommentieren.
Instagram gehört zum Meta Konzern. So nennt sich seit Oktober 2021 der frühere Facebook Konzern.

#DigitaleNordkirche - Beispiele:

Josephine Teske @seligkeitsdinge_

Julius Radtke @juliusausmnorden

Theologiestudierende der Nordkirche @theostudies.nordkirche

Hauptkirche St. Michaelis @st_michaelis

Nordkirche @nordkirche

Facebook

Facebook gibt es seit 2004.
Es ist das größte und weltweit bekannteste Social Media Netzwerk, mit Fokus auf die Vernetzung mit Freund*innen, Bekannten und Marken.
„Profil" nennt sich auf Facebook ein Account einer natürlichen Person. Inhalte des Profils sind nicht öffentlich sichtbar. Der Account wird auf bei der Google-Suche angezeigt oder „gelistet”.
„Seite” nennt sich auf Facebook der Account einer Marke. Diese Marken können kommerziell sein, aber auch Organisationen wie die Kirchen oder Parteien oder Museen.
Es gibt auch Personen-Seiten: Das sind Seiten für Personen des öffentlichen Lebens wie etwa bischöfliche Personen.
Auf Facebook gibt es „Beiträge” (Posts) und Stories, die, wie bei Instagram, nur für begrenzte Zeit erscheinen..
Es gibt außerdem einen eigenen Videobereiche, einen Veranstaltungskalender, Newsfeeds, Marketplaces, die Funktion „Freunde in der Nähe, Spiele, einen Datingbereich, Jobangebote und mehr.Facebook gehört wie Instagram und WhartsApp zum Meta Konzern.
Facebook versucht, ein Full-Service zu sein und alle Funktionen des Internet in sich zu bündeln.
Facebook gehört seit Herbst 2021 zum Meta Konzern.

#DigitaleNordkirche - Beispiele:

Dom zu Lübeck

Jonas Goebel

Nordkirche

Twitter

Online seit 2006.
Twitter ist ein Kurznachrichtendienst. Kurznachrichten, weil jeder Beitrag maximal 280 Zeichen hat.
Twitter gilt zugleich als Kommunikationsplattform, soziales Netzwerk, Mikroblog oder Online-Tagebuch.
Ein Beitrag heißt Tweet.
Tweeten ist englisch und heißt übersetzt „zwitschern”. Damit wird auf den kleinen blauen Vogel, das Markenlogo, Bezug genommen. Zugleich weist das sprachlich schon auf die vielstimmige Unterhaltung hin, für die Twitter stehen möchte.
Thread nennt sich eine Reihe von Tweets, die in chronologischer Reihenfolge miteinander verbunden werden. So entsteht eine Miniaturgeschichte in 280-Zeichen-Abschnitten.
Follower heißen auf Twitter die Abonnent*innen.
Twitter Handle: Das ist der Name eines Accounts. Zum Beispiel @nordkirche_de
Live-Space ist eine Audio-Funktion auf Twitter. Hier kann man Menschen zum Gespräch einladen.
@mention, ausgesprochen „ät mentschion”: So heißt die Erwähnung einer Person, die auf Twitter einen Account hat. Sie wird mit dem @ getaggt.
Taggen: Vom englischen „tag” für etikettieren, kennzeichnen, labeln, markieren. Man taggt das Twitter Handle, der entsprechende Account bekommt dann automatische eine Notiz.

#DigitaleNordkirche - Beispiele:

Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt @l_bischoefin

Seemannsmission der Nordkirche @dsm_nordkirche

Carola Scherf @pastoracara

Kirchenkreis Nordfriesland @kirche_nf

Kirchenkreis Schleswig-Flensburg @EVKKSLFL

Nordkirche @nordkirche_de

YouTube

Youtube wurde 2005 als Video-Plattform gegründet und gehört seit 2006 zu Google (Alphabet Konzern).
Auf Youtube kann man meist kostenlos Videoclips ansehen, bewerten, kommentieren und selbst hochladen.
Mittlerweile gibt es auch ein kostenpflichtiges „Premium-Angebot”
Für Videos gibt es drei Auswahlmöglichkeiten bei der Veröffentlichung: Öffentlich, Ungelistet oder Privat.
Standard sind öffentliche Videos, die auch in Suchergebnissen angezeigt werden.
Private Videos sind nur für die Person abspielbar, die das Video hochgeladen hat.
Videos mit dem Merkmal „Nicht gelistet” werden in der Suche nicht angezeigt. Wer den Link hat, kann das Video aber abspielen.
„YouTube-Partnerprogramm” nennt sich das kommerzielle Angebot für Produzenten. Seit 2007 ist es bei Youtube möglich, Geld zu verdienen.
„Multi-Channel-Network“ heißen auf Youtube die Kooperationen von Produzenten.
„Playlists” sind Listen mit Videos zu einem bestimmten Thema wie z.B. Gottesdienste oder Orgelkonzerte oder Akademie-Beiträge u.v.m.

#DigitaleNordkirche - Beispiele:

Gunnar Engel 

Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg / LiveLine

Apostel Kirchengemeinde Kiel

Nordkirche

Digitale Kirche – Was ist das?

Der Begriff #DigitaleKirche wird schon seit Jahren ganz selbstverständlich in den sozialen Medien verwendet – für alles, das im weitesten Sinn mit Kirche und Digitalem zu tun hat. Doch #DigitaleKirche ist nicht einfach nur ein Hashtag. Er ist das Sammelwort für mehrere Dimensionen eines tiefgreifenden Umstrukturierungsprozesses.

Kommunikation und Verkündigung

Natürlich geht es dabei zum einen um Kommunikation: Wie kann eine Kirche im digitalen Raum die Menschen erreichen? Seit mehreren Jahren verstehen Menschen darunter aber auch die Verkündigung des Evangelium in der vernetzten Welt. Der Wunsch danach ist groß, manche wollen auch ein digitales Abendmahl.

Infrastruktur und Wissen

Zum anderen geht es um technische Infrastruktur und Wissen, nach innen wie nach außen: Was muss eine Kirche schaffen, damit sie den neuen Anforderungen einer digitalisierten Welt gewachsen ist?

Ethik

Digitale Kirche bedeutet aber auch ethische Positionierung: Wo bringt sich die Kirche ein, wenn Algorithmen und Künstliche Intelligenz zunehmend das Leben der Menschen durchdringen?

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    • Ev.-Luth. Versöhnungskirchengemeinde Schwerin-Lankow

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