Flüchtlingssituation

Demo für die Menschen im belarussischen Grenzgebiet

Im Grenzland zwischen Belarus und Polen harren tausende Menschen unter erbärmlichen Bedingungen aus. In Greifswald demonstriert am Sonnabend eine Initiative für ihre Aufnahme.
Im Grenzland zwischen Belarus und Polen harren tausende Menschen unter erbärmlichen Bedingungen aus. In Greifswald demonstriert am Sonnabend eine Initiative für ihre Aufnahme. © iStock

02. Dezember 2021

In Greifswald ist am Sonnabend (4. Dezember, 14 Uhr) eine Kundgebung für die Aufnahme von Flüchtlingen in der polnisch-belarussischen Grenzregion geplant. Die Initiative „Greifswald Hilft“ plant die Veranstaltung am Mühlentor aufgrund der dramatischen Situation an der EU-Außengrenze zu Belarus.

Laut des Vereins seien 17 Flüchtlinge seien bereits an der Kälte gestorben. Gleichzeitig fahre Polen eine strikte Abwehrpolitik gegenüber den Flüchtlingen und gehe unter anderem mit Stacheldraht und Wasserwerfern gegen sie vor. Diese Gewalt müsse aufhören.

Scharfe Kritik an Push-Backs 

„Wir verurteilen die menschenrechtswidrigen Push-Backs der Geflüchteten“, wie sie durch Polen in den vergangenen Wochen zur Regel geworden seien, aufs Schärfste, hieß es. Die Flüchtlinge müssten Zugang zu einem fairen Asylverfahren innerhalb der EU erhalten.

Der Verein fordert die Bundesregierung auf, zügig zu handeln. Deutschland müsse sich jetzt bereit erklären, Flüchtlinge aus dem Grenzgebiet zwischen Polen und Belarus aufzunehmen. Außerdem müsse sich die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern für ein Landesaufnahme-Programm für Flüchtlinge einsetzen.

Fehrs unterstützt Proteste

In der Nordkirche hatte sich Bischöfin Kirsten Fehrs bereits vergangene Woche an einer Demonstration in Hamburg teilgenommen, die auf das Unrecht in Belarus und die unmenschliche Situation an der Grenze zu Polen aufmerksam machte. Dabei sagte sie, dass wir weder das Leid der politisch Gefangenen in Belarus noch das Leid der Tausenden geflüchteten Menschen an der belarussisch-polnischen Grenze unwidersprochen hinnehmen dürfen. 

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