Radikalisierung begegnen

Hendrik Cremer liest aus „Je länger wir schweigen, desto mehr Mut werden wir brauchen“

"Stop": Wir dürfen Hass, Hetze und Menschenverachtung nicht einfach hinnehmen. Wir müssen für unsere Demokratie einstehen.
"Stop": Wir dürfen Hass, Hetze und Menschenverachtung nicht einfach hinnehmen. Wir müssen für unsere Demokratie einstehen. © Olena Vasylieva, iStock

13. Februar 2026

Das Zentrum Kirchlicher Dienste im Kirchenkreis Mecklenburg zu einer Lesung und Diskussion mit dem wissenschaftlichen Autor Hendrik Cremer ein. Er beschäftigt sich mit der Radikalisierung und Kirchenfeindlichkeit der AfD. Die Veranstaltung beginnt am 11. März um 19 uhr im Wichernsaal Schwerin.

„Je länger wir schweigen, desto mehr Mut werden wir brauchen“ heißt der Titel des Buches von Hendrik Kremer. Darin beschäftigt er sich mit der Frage, wie gefährlich die AfD ist. 

Bei seiner Lesung am 11. März sind alle Interessierten herzlich eingeladen, sich mit seiner Analyse auseinanderzusetzen. 

Veranstaltungshinweis

Am 20. März um 19 Uhr wird es eine weitere Lesung mit dem Autor in der Alten Kachelofenfabrik, Sandberg 3a in Neustrelitz geben.

Zum Buch: Die Gefahr, die von der AfD ausgeht, wird im öffentlichen Diskurs nicht ausreichend abgebildet. Die Partei wird verharmlost, indem sie etwa als „rechtspopulistisch“ bezeichnet wird. Dabei hat sie sich längst zu einer rechtsextremen Partei entwickelt. Ihre Ziele werden nur unzureichend thematisiert, ihre Gewaltbereitschaft wird regelmäßig ausgespart. Zugleich erzielt sie hohe Zustimmungswerte.

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Hendrik Cremer zeigt eine Entwicklung, die angesichts der deutschen Geschichte lange nicht für möglich gehalten wurde. Die Strategie der AfD droht aufzugehen, wenn sich der Diskurs über und der Umgang mit ihr nicht grundlegend wandeln. Das Werk liefere ein fundiertes Aufklärungsstück, um die Dimension des Angriffs auf die freiheitliche rechtsstaatliche Demokratie zu erkennen, heißt es in der Ankündigung. 

Der Autor 

Dr. jur. Hendrik Cremer ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen und für das Deutsche Institut für Menschenrechte tätig.

Zu seinen langjähren Arbeitsschwerpunkten gehören Rechtsextremismus und Rassismus. Er wurde schon oft im Bundestag und in Landtagen als Sachverständiger geladen.

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