Für Menschen mit Behinderung

Diakonie bildet Zukunftslotsen aus

Selbstbewusst in die Zukunft: Die von der Diakonie ausgebildeten Lotsen helfen in verschiedenen Alltagssituationen oder auch bei Behördengängen.
Selbstbewusst in die Zukunft: Die von der Diakonie ausgebildeten Lotsen helfen in verschiedenen Alltagssituationen oder auch bei Behördengängen. © iStock

23. Juni 2023

Mit einem Netzwerk von 35 Zukunftslotsen möchte die Diakonie Schleswig-Holstein die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am sozialen, beruflichen und gesellschaftlichen Leben stärken. Durch kostenlose Schulungen wurden die Zukunftslotsen auf ihre Aufgabe vorbereitet.

Bei den Lotsen handelt es sich ebenfalls um Menschen mit einer Beeinträchtigung oder deren Angehörige, die mit ihrer Erfahrung andere Betroffene bei den Schritten zu einem selbstständigen Leben unterstützen sollen.

Hilfe beim Weg in die Unabhängigkeit

Für Menschen mit Behinderung sei es eine große Herausforderung, die richtigen Angebote und Unterstützung zu finden, sagte Christiane Schlüter vom Diakonischen Werk. Beispiele seien etwa der Übergang von der Schule in den Beruf, der Umzug in eine eigene Wohnung oder die Suche nach Freizeitangeboten.

Bei den Stellen, die die Kosten übernehmen, gäbe es immer wieder beträchtliche Barrieren. „Gleichzeitig fehlt es den Betroffenen oft an Selbstbewusstsein, um ihre Anliegen durchzusetzen“, erklärte Schlüter.

Erfahrung macht es leichter

An dieser Stelle setzen die Zukunftslotsinnen und Zukunftslotsen an. Da sie selbst Erfahrungen mit einer Beeinträchtigung haben und sich im Hilfesystem auskennen, könnten sie sich am besten in die Situation von Hilfesuchenden hineinversetzen und sie etwa zu Gesprächen zu den Ämtern begleiten, hieß es.

 

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