Konkrete Hilfen in der Energiekrise

EKD und Diakonie starten Kampagne #Wärmewinter

In diesem Winter werden viele die Heizung herunter drehen. Doch was passiert, wenn die Kosten trotzdem unbezahlbar sind? EKD und Diakonie rufen die Gemeinden unter #Wärmewinter dazu auf, Hilfsangebote einzurichten, damit alle gut über den Winter kommen.
In diesem Winter werden viele die Heizung herunter drehen. Doch was passiert, wenn die Kosten trotzdem unbezahlbar sind? EKD und Diakonie rufen die Gemeinden unter #Wärmewinter dazu auf, Hilfsangebote einzurichten, damit alle gut über den Winter kommen. © iStock

04. Oktober 2022

Den diesjährigen Winter erwarten viele mit großen Sorgen: Die Preise für Energie und Lebensmittel steigen, ein Kriegsende ist nicht abzusehen. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die Diakonie Deutschland wollen unter dem Stichwort #Wärmewinter ein Zeichen gegen soziale Kälte setzen und möglichst vielfältige Unterstützungsideen sammeln.

In einem gemeinsamen Aufruf haben die EKD und Diakonie die Kirchengemeinden dazu aufgefordert, bedürftige, einsame und auf Unterstützung angewiesene Menschen in den kommenden Monaten nicht allein zu lassen. 

Gib' sozialer Kälte keine Chance!

Alle Hilfsangebote wie etwa Wärmestuben, Essenausgaben und Gesprächs- und Beratungsangebote sollen verdeutlichen, dass Kirche handfest, verlässlich und wirksam für Versöhnung und Gerechtigkeit eintrete. Als sichtbares Zeichen werden die Gemeinden gebeten, den Hashtag #wärmewinter zu verwenden: Er stehe für Nächstenliebe und gegen soziale Kälte.

Weiter heißt es in dem Aufruf: "Der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft steht vor einer neuen Bewährungsprobe. Wir werden allen spaltenden Tendenzen und politischen Radikalisierungen wie der Ausrufung eines 'Wutwinters' mit Menschenfreundlichkeit und konkreten Angeboten überall im Land entschieden entgegentreten und die integrativen Kräfte unserer Gesellschaft stärken."

Vernetzung ist wichtig 

Darüber hinaus haben EKD und Diakonie Handlungsempfehlungen herausgegeben, die konkrete Tipps geben, wie den betroffenen Menschen geholfen werden kann. Genannt werden darin etwa die Einrichtung von Notfallfonds, mobile Essensausgaben, die Öffnung von Gemeinderäumen und die Gewinnung lokaler Partner für Essensgutscheine und andere Spendensammlungen.

Ausdrücklich wird auf die Wichtigkeit von Kooperationen hingewiesen. Strom- und Wohnungskündigungen könne etwa entgegengewirkt werden, wenn Gemeinden sich im Vorfeld mit Wohnungsgesellschaften und Energieversorgern sowie der Verbraucherzentrale, Schuldnerberatungsstellen in Verbindung setzen, um im Ernstfall schnell handeln zu können.

Und so funktioniert es:

Unter dem Hashtag #wärmewinter bitten EKD und Diakonie die Kirchengemeinden und diakonischen Träger, auf die Nöte der Betroffenen mit wirksamen Vorhaben zu reagieren. Er macht auf entsprechende Angebote aufmerksam und setzt gleichzeitig ein öffentliches Zeichen für mehr Nächstenliebe. 

Ideen zur Umsetzung gibt die Handlungsempfehlung #wäremwinter. Sharepics und weitere Materialien der Kampagne können auf ekd.de/waermewinter abgerufen werden. 

 

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