Hilfe für Gewaltopfer

Frauenhäuser im Norden arbeiten weiter zusammen

Um möglichst vielen einen sicheren Zufluchtsort anbieten zu können, arbeiten Hamburgs und Schleswig-Holsteins Frauenhäuser zusammen.
Um möglichst vielen einen sicheren Zufluchtsort anbieten zu können, arbeiten Hamburgs und Schleswig-Holsteins Frauenhäuser zusammen. © iStockphoto, Jasmina81

29. Dezember 2020

Die Kooperation der Frauenhäuser in Schleswig-Holstein und Hamburg wird fortgesetzt. Das heißt, dass Frauen und Kinder weiterhin im jeweils anderen Bundesland untergebracht werden können.

Eine entsprechende Vereinbarung besteht seit 2014. Nun haben Hamburgs Sozialsenatorin Melanie Leonhard und Schleswig-Holsteins Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack sie bis Ende 2022 fortgeschrieben. 

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Die Vereinbarung umschließt, dass Hamburg an Schleswig-Holstein jährlich bis zu 230.000 Euro zahlt. Schleswig-Holsteins beteiligt sich an der Hamburger Koordinierungsstelle 24/7 mit 30.000 Euro pro Jahr. 

In Hamburg gibt es sechs Frauenhäuser mit insgesamt etwa 230 Plätzen. In Schleswig-Holstein sind es 16 Frauenhäuser mit etwa 350 Plätzen. Jeweils ein Frauenhaus in beiden Bundesländern wird von der Diakonie betrieben. Der Großteil der anderen Zufluchtsorte für die Opfer von häuslicher Gewalt sind autonome Frauenhäuser. 

Die genaue Adresse der Frauenhäuser wird geheim gehalten, zu ereichen sind sie telefonisch über die Koordinierungsstelle: 040-8000 41000. Die Aufnahme ist für die Betroffenen kostenfrei. 

Allein in Hamburg wurden im vergangenen Jahr 512 Frauen und 460 Kinder aufgenommen. 

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