Ewigkeitssonntag

Gedenkgottesdienst erinnert an verstorbene Wohnungslose

Kein Mensch soll vergessen sein: Beim Gedenkgottesdienst werden die Namen der verstorbenen obdachlosen Menschen verlesen. Oft wurden sie zuvor anonym bestattet.
Kein Mensch soll vergessen sein: Beim Gedenkgottesdienst werden die Namen der verstorbenen obdachlosen Menschen verlesen. Oft wurden sie zuvor anonym bestattet. © iStock

15. November 2022

Die Kirchengemeinden Eimsbüttel und St. Bonifatius laden am Ewigkeitssonntag (20. November) zu einem Gedenkgottesdienst ein, der an verstorbene Obdachlose erinnert. Beginn ist um 18 Uhr in der Christuskirche Eimsbüttel.

Der Gottesdienst richtet sich in erster Linie an Wohnungslose, deren Angehörige und Freunde sowie Mitarbeitende der Hamburger Wohnungslosenhilfe. Natürlich sind aber auch andere Anteilnehmende willkommen. Bei der Gedenkfeier werden die Namen der Verstorbenen verlesen und Kerzen für sie angezündet. 

Menschen sollen nicht vergessen sein

Hintergrund ist, dass viele Obdachlose, die in Hamburg versterben, weitgehend anonym und ohne Trauerfeierlichkeiten bestattet werden. Deswegen gedenken seit einigen Jahren Mitarbeitende der Wohnungslosenhilfe und die Gemeinden Eimsbüttel und St. Bonifatius am Ewigkeitssonntag der Verstorbenen des vergangenen Jahres.

Hamburg hat die meisten Wohnungslosen

In Hamburg leben laut bundesweiter Statistik fast 19.000 Menschen ohne feste Bleibe. Damit führt die Hansestadt im Städtevergleich einen traurigen Rekord an, so die Diakonie. 

Auch in Schleswig-Holstein sei die Lage angespannt. Die Corona-Pandemie und die aktuelle Energiekrise sorge für ein erhöhtes Armutsrisiko und eine Verschärfung von sozialen Notlagen. 

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