Trauer

Kirche Süderelbe ermöglicht digitales Gedenkportal

Seine Trauer ausdrücken – auch, wenn man nicht in der Nähe ist – das geht mit dem digitalen Totenbuch der Kirche Süderelbe.
Seine Trauer ausdrücken – auch, wenn man nicht in der Nähe ist – das geht mit dem digitalen Totenbuch der Kirche Süderelbe. © Rodeheaver, Unsplash

09. November 2021

Die Hamburger Kirchengemeinden südlich der Elbe wollen mit einem digitalen Totenbuch an Verstorbene in ihrer Region erinnern. Dabei können die Angehörigen digital Einträge vornehmen und Fotos einstellen.

Unter www.frieden-suederelbe.de können Familenmitglieder und Freunde der Verstorbenen mit einem Foto, einem Text oder dem Lebenslauf gedenken. Dabei sei es unerheblich, „ob das Grab noch frisch ist oder ob der Abschied schon weit zurück liegt“, sagte Pastor Gerhard Janke von der Kirchengemeinde Fischbek. Einzige Bedingung ist, dass es eine Verbindung zum Süderelbe-Raum gibt.

Trauer auch aus der Ferne ausdrücken 

„Wenn ein Mensch gestorben ist, dann ist es gut, dass wir Traditionen haben, die als Wegweiser den Pfad der Trauer markieren“, sagte Janke. In den Monaten der Pandemie seien die Möglichkeiten der Trauer allerdings stark eingeschränkt gewesen. Cousinen, Neffen, Freundinnen und Nachbarn konnten nur aus der Ferne trauern und aus der Ferne Trost spenden. Die Süderelbe-Gemeinden wollten mit ihrem Gedenkportal die Tradition des Trauern behutsam weiterentwickeln.

Das Leben eines geliebten Menschen aufzuschreiben sei eine große Hilfe und eine wertschätzende Arbeit auf dem Trauerpfad, so Janke. „Ein Foto und eine Biographie zu veröffentlichen trägt das Gedächtnis in einen Raum, der größer ist als das eigene Herz.“

Digital und trotzdem regional 

Die Beschränkung auf den Süderelbe-Raum sei sinnvoll. Es solle ein Ort gestaltet werden für Menschen und Familien, deren Lebenswege sich kreuzen konnten. Janke: „So wie man bei einem Gang über den örtlichen Friedhof bekannte Namen auf Steinen entdeckt, so wird es auch hier sein.“

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