Angriff auf Israel

Landesbischöfin fordert Wahrung der Menschenrechte

Entsetzen und Trauer überwiegen in den Tagen nach dem brutalen Angriff der Hamas auf Israel. Die Landesbischöfin besucht die Kundgebung, um Solidarität mit den Opfern zu zeigen. Gleichzeitig mahnt sie zur Deeskalation der Lage.
Entsetzen und Trauer überwiegen in den Tagen nach dem brutalen Angriff der Hamas auf Israel. Die Landesbischöfin besucht die Kundgebung, um Solidarität mit den Opfern zu zeigen. Gleichzeitig mahnt sie zur Deeskalation der Lage. © Nordkirche

10. Oktober 2023

Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt hat auf einer Hamburger Solidaritätskundgebung für Israel das Bekenntnis der verschiedenen Religionen zum Frieden betont. Sie sei sehr besorgt über die Folgen des Angriffs für die Menschen im Mittleren Osten.

Die Landesbischöfin forderte, die Grundsätze des humanitären Völkerrechts einzuhalten und Menschenrechte zu wahren. Weiter sagte sie auf der Kundgebung: 

Ich bin zutiefst dankbar, dass hier in Hamburg Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Religionen gemeinsam im Interreligiösen Forum zusammenarbeiten und so ihren Friedenswillen bekunden.

Zu der Kundgebung waren am 9. Oktober mehrere hundert Demonstrant:innen gekommen. Verbunden seien alle Versammelten in Trauer und Entsetzen über die Angriffe auf den Staat Israel und auf dessen Bürgerinnen und Bürger, sagte Kühnbaum-Schmidt und ergänzte: 

Angesichts dieser brutalen Gewalt stehen wir solidarisch an der Seite der Menschen in Israel, der angegriffenen Männer, Frauen und Kinder - und an der Seite des Staates Israel, der seine Bürgerinnen und Bürger entschieden schützt.

Jedes Land, das in dieser Weise angegriffen wird, habe das Recht, sich zu verteidigen, so die Landesbischöfin. 

Deeskalation ist wichtig 

Sie betonte: „Als Kirche stehen wir an der Seite der Opfer von Gewalt und Terror. Wir drängen darauf, dass die internationale Gemeinschaft dazu hilft, die Situation zu deeskalieren.“

Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt besucht zusammen mit Hamburgs Erstem Bürgermeister Peter Tschentscher und weiteren Vertretern der Hansestadt die Solidaritätskundgebung für die Menschen in Israel.
Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt besucht zusammen mit Hamburgs Erstem Bürgermeister Peter Tschentscher und weiteren Vertretern der Hansestadt die Solidaritätskundgebung für die Menschen in Israel. © Nordkirche

Die Gedanken und Gebete seien besonders bei den Menschen in Israel, ebenso deutlich müsse aber betont werden: „Auch in unserem Land, auch in Hamburg stellen wir uns klar und entschieden gegen Antisemitismus und Menschenhass. Wir stehen ein für Verständigung, Gemeinwohl und ein friedliches Miteinander in einer demokratischen Gesellschaft.“

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