Vor Ort in Gemeinden

Neun neue Ehrenamtliche dürfen künftig Gottesdienste leiten

Die neuen Prädikantinnen und Prädikanten im Sprengel Schleswig und Holstein, Propst Matthias Krüger, Pröpstin Witt, Pastor Wolfgang Boten und Pastorin Claudia Süssenbach als Beteiligte am Gottesdienst und Propst Block, der stellvertretend für Bischöfin Nora Steen die Berufung und Einsegnung vorgenommen hat.
Die neuen Prädikantinnen und Prädikanten im Sprengel Schleswig und Holstein, Propst Matthias Krüger, Pröpstin Witt, Pastor Wolfgang Boten und Pastorin Claudia Süssenbach als Beteiligte am Gottesdienst und Propst Block, der stellvertretend für Bischöfin Nora Steen die Berufung und Einsegnung vorgenommen hat. © Antje Wendt, Nordkirche

04. März 2024 von Antje Wendt

Bei einem feierlichen Gottesdienst mit Orgel und Trompeten im Schleswiger Dom sind neun Menschen berufen worden, die nun ehrenamtlich Gottesdienste in ihren Gemeinden leiten und gestalten werden. Sie haben eine dreijährige Ausbildung für dieses Amt hinter sich.

Mehr Informationen zur Ausbildung als Prädikant:in beim Hauptbereich Gottesdienst und Gemeinde

Sie haben sich in ihrer Freizeit mit theologischen Grundlagen, Bibelkunde und Kirchengeschichte beschäftigt, Predigten erarbeitet und verfasst, und natürlich gelernt, wie man einen Gottesdienst vom Anfang bis zum Ende gestaltet.

Nun sind sie ausgebildete sogenannte Prädikantinnen und Prädikanten. Für ihr Engagement und ihren künftigen Dienst haben sie am Sonntag den Segen empfangen.

Propst Stefan Block stellte den Gottesdienstbesuchern die Prädikantinnen und Prädikanten vor.
Propst Stefan Block stellte den Gottesdienstbesuchern die Prädikantinnen und Prädikanten vor. © Antje Wendt, Nordkirche

Propst Stephan Block hat in Vertretung von Bischöfin Nora Steen den Gottesdienst im Schleswiger Dom geleitet. "Ihr seid das Salz der Erde", zitierte er aus der Bibel. Damit beschrieb er auch die Rolle der neuen Prädikant:innen für ihre Gemeinden.

Dies sind die neun Prädikant:innen:

  • Astrid Bantje, Ev.-Luth. Kirchengemeinde Rendsburg
  • Stefan Böge, Ev.-Luth. Kirchengemeinde Curau, Stockelsdorf
  • Dr. Friedhelm Boyken, Ev.-Luth. Heiligengeistgemeinde, Kiel
  • Katja Elstner, Ev.-Luth. Kirchengemeinde Rensefeld, Bad Schwartau
  • Dr. Dagmer Gottkehaskamp, Ev.-Luth. Kirchengemeinde Hennstedt
  • Herbert Müllerchen, Ev.-Luth. Kirchengemeinde Husum
  • Inga Riebold, Ev.-Luth. Claus-Harms-Kirchengemeinde, Kiel
  • Anja Telkamp, Ev.-Luth. Kirchengemeinde Großsolt – Kleinsolt
  • Sigrid Querhammer, Ev.-Luth. Kirchengemeinde Gettorf

Wichtige Aufgabe für Zukunft der Gemeinden vor Ort

Bis 2030 gehen mehr Pastoren und Pastorinnen in den Ruhestand als neue ordiniert werden können. Um dennoch alle kirchlichen Angebote aufrecht zu erhalten, können Ehrenamtliche Pastor:innen entlasten.

Vor allem die Feier des sonntäglichen Gottesdienstes ist in vielen Gemeinden ein wichtiger Bestandteil des kirchlichen Lebens. Rituale, Liturgie, Musik und Predigt brauchen daher kompetente und engagierte Menschen.

Hintergrund: Was ist eine Prädikantin/ein Prädikant

Die Prädikantinnen und Prädikaten leiten in den Gemeinden ehrenamtlich Gottesdienste. Sie werden dazu ordnungsgemäß berufen und beauftragt und schließen dafür eine Dienstvereinbarung mit dem jeweiligen Kirchenkreis und den Gemeinden ab.

Die Teilnehmenden waren in der Regel bereits vorab aktiv in ihren Kirchengemeinden tätig und wurden vom jeweiligen Kirchengemeinderat in die Prädikantenausbildung entsendet.

Die Ausbildung zur Prädikantin bzw. zum Prädikanten wird alle zwei Jahre vom Gemeindedienst der Nordkirche durchgeführt und findet im Pastoralkolleg in Ratzeburg statt.

Auch Quereinsteiger in den Pfarrberuf gesucht

Um die Lücke, die durch überproportional viele Pensionierungen in den kommenden Jahren entsteht, verringern zu können, bildet die Nordkirche seit kurzem Menschen aus, die den Pfarrberuf als Quereinsteiger ergreifen möchten.

Voraussetzung dafür sind ein Erststudium und einige Jahre Berufserfahrung. Diese müssen jedoch nicht zwingend im kirchlichen Bereich erlangt worden sein. Mehr Informationen gibt es unter www.pfarrberuf-nordkirche.de/alternative-wege

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